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Anfängerguide: Super-Budget Nano-Grow für Anfänger und Gelegenheitskonsumenten [Guide]

ZL;NG

Kleinmengen selbst anbauen ohne nennenswerte Investitionen. ::: spoiler Inhalt ausklappen für Lesefaule (Spoiler)

Outdoor:

Pro: kein Equipment notwendig. Samen in Erde und fertig.

Con: unkontrollierbare Umgebung, deutlich mehr Stress für dich und deine Flanze. Hohes Risiko für Misserfolg. Potentiell riesen Ernten mit miserabler Qualität.

Indoor:

Pro: deutlich stressfreier und fehlerverzeihender. DU bestimmst die Bedingungen.

Con: Etwas Equipment und Basteln notwendig. Rabbithole-Gefahr ;)

Geringere Ausbeute zu besserer Qualität :::

Warum?

Die Versorgungslage ist nach 2 Jahren CanG immer noch scheiße.

Als Viel-Konsument mit Startkapital und Platz ist man mit einem krassen Grow-Setup prima aufgehoben und kann theoretisch mehrere hundert Gramm im Quartal ernten.

Aber als Gelegenheitskiffer, wo man nur hier und da ein paar Gramm für besondere Anlässe will, macht es einfach keinen Sinn, locker mal 500€ für krasses Equipment auszugeben, wenn man noch nicht mal Erfahrung hat. Oder die Zeit. Oder Lust. Oder Geld. Oder schlichtweg den Platz. Da ist man aufgeschmissen.

Klar, es gibt zwielichtige Online-"Ärzte", wo man sich recht niederschwellig was besorgen kann. Aber wer weiß, wie lange uns diese Option noch bleibt?

Social Clubs sind zwar gaaaanz langsam am kommen, aber kaum jemand kriegt was. Und wenn, dann nur mit hohen Mitgliedsbeiträgen. Ist also auch kaum eine Option.

Dann bleibt zum Schluss nur noch der Dealer. Im besten Fall ist das der nette Nachbar von nebenan oder der Grow-Kumpel, der was übrig hat, aber häufig sind die waschechten Dealer mit zwielichtigen Hintergründen der letzte Ausweg.

Weil ich die "Dealer" jeder Art, egal ob Online-Apotheke, oder Straßendealer, nicht unterstützen wollte, hab ich vor knapp 2 Jahren meine Grow-Reise gestartet und angefangen, mich einfach selbst zu versorgen.

Da es meine finanziellen (und räumlichen) Mittel sowohl damals, als auch jetzt, kaum "Luxus" zuließen, musste ich erfinderisch werden und mir für kleinstes Budget nach und nach was zusammenbasteln. Und mit dieser gesammelten Erfahrung will ich euch nun zeigen, wie auch ihr das hinbekommt und nicht die selben Fehler macht wie ich :)

Ziel

Als Gelegenheitskiffer kommt man mit ein paar Gramm Blüten lange über die Runden. Besonders, wenn man mit Vaporizer oder Edibles konsumiert.

Ein Grow-Zyklus (Samen bis Ernte) dauert ca. 3 Monate, und wir wollen ca. 5-15 Gramm mit akzeptabler Qualität ernten.

Dabei wollen wir aber das Budget absolut so gering wie möglich halten. Ziel hier ist definitiv unter 100€ zu bleiben!

Dabei müssen wir natürlich massiv Abstriche machen. Neuwertiges spezielles Equipment ist teuer, und das rentiert sich für unsere Ansprüche nicht. Ein klein wenig Tüfteln oder Improvisieren ist vorprogrammiert.

Günstig Zeug herkriegen - wie?

Samen hab ich bisher von LindaSeeds bezogen. Die sind dort extrem günstig und haben funktioniert. Ob ich Billig-Seeds aber für eine gute Qualität empfehlen kann, muss ich noch rausfinden. Als Anfänger killt man aber gerne mal den einen oder anderen Sämling, und macht generell viele Grow-Fehler, daher merkt man den Unterschied wahrscheinlich eh wenig. Für 3€/ Samen kann man imo wenig falsch machen und verballert nicht gleich 20€ ;) Für Diskussionen bin ich aber offen und korrigiere meine Aussage auch gerne.

Sonstiges Equipment kann man auch prima auf Kleinanzeigen kaufen. Bei Action, Lidl, Discount-Baumarkt und Gartencenter wird man auch immer mal wieder fündig.

Von Growshops und anderen Cannabis-spezifischen Produkten würde ich eher abraten, da zahlt man die "Green-Tax".

Möglichkeit 1: Outdoor

Das wäre die logischste Option. Mutter Natur hat uns bereits mit einem hochwertigen Vollspektrum-Growlight und gutem Airflow versorgt ;)

Was wir brauchen

Hier benötigen wir nur einen Samen, hochwertige Komposterde und Blumentöpfe.

Beim Substrat empfehle ich Tomatenerde, weil alles was "speziell" für Cannabis gemacht wurde fick teuer ist. Tomaten und anderes starkzehrendes Gemüse hat die selben Ansprüche wie Hampf und ist viel billiger. Wichtig ist, dass Perlit mit untergemischt wird, sonst droht Wurzelfäule.

Und als Blumentopf wäre mein Pro-Tipp, sich für Stofftöpfe zu entscheiden. Die sorgen für extra Belüftung und gesunde Wurzeln. Je nachdem, wie spät ihr im Jahr startet, sind 15l ausreichend, aber ich würde vorsichtshalber bis zu 50l empfehlen. Sonst gießt ihr euch im Sommer dumm und dämlich!

Im Laufe der Zeit braucht man natürlich auch Dünger. Am besten eignet sich dafür organischer Gemüsedünger, am besten in Granulatform eine Hand voll zwischendurch.

Insgesamt kommen wir hier auf 20€.

Ablauf und Probleme

Hanf wächst bei guten Bedingungen extrem schnell. Wenn wir im April/ Mai schon starten, haben wir im Spätsommer einen Baum aufm Balkon stehen und ernten im Worst-Case ein Kilo angeschimmeltes, minderwertiges Weed. Das wollen wir nicht.

Bei kleinen Töpfen (20l) können wir locker erst im Juni starten (photoperiodische Samen) und dafür bis zu 3 verschiedene Sorten probieren.

Das klingt alles zu toll um wahr zu sein? Ist es auch.

Outdoor ist herausfordernd. Selbst bei Autoflowers, die im Sommer schon erntereif sind, droht ein kleiner Regenschauer dir die gesamte Ernte zu verschimmeln. Im Herbst wird es noch schlimmer. Auch die Elemente selbst sind Stress pur für die Pflanzen. Und Schädlinge kriegen sie auch meistens. Dann brauchen wir auch noch Pestizide zusätzlich.

Bisher waren meine Outdoor-Ernten weniger erfolgreich. Meine Northern Lights letztes Jahr zum Beispiel hat zwar "kiloweise" (keine Ahnung wie viel, ist viel in den Müll gewandert) abgeworfen, aber das war alles extrem minderwertige Hecke am Ende, die kaum zu gebrauchen war. Unreif, schwach, und voller Haare. Der Pozilei ist das aber egal, du bist immer mit einem halben Fuß im Knast.

Wenn du aber einen Balkon mit Glasdach, ein Gewächshaus, oder einen Überstand für den Herbst hast, kann das prima klappen!

Hampf braucht aber viel Licht. Optimal ist ein Südwestbalkon ohne Überdachung.

Bei einem Grow im Garten braucht ihr ein absperrbares Gewächshaus, sonst macht ihr euch strafbar!

Möglichkeit 2: Budget-Indoor

Vorteile:

  • Man braucht nur eine kleine freie Ecke, z.B. in der Besenkammer oder einem Schrank.
  • Flanzen haben ideale Umgebung, frei von Regen oder anderen Stressfaktoren. Das ist auch für DICH weniger stressig! :)
  • Bessere Qualität. Weniger Dreck (Haare, Fliegesamen, Insekten, usw.) in Blüten, höhere Potenz, und geringeres Schimmelrisiko. Bei Outdoor muss man oft noternten und die Flanze frühreif schlachten.
  • Unauffälliger. Die kritischen Nachbarn sehen deine riesen Palme auf dem Balkon nicht.
  • Unabhängig von Jahreszeiten, du kannst Erntezeitpunkt selbst steuern.

Was man benötigt

So sah mein allererster, improvisierter Grow aus:

Als geeigneter Platz hat sich damals die Unterseite meines Tischs erwiesen, wo der 3D-Drucker drauf stand. Weitere Ideen wären z.B. ein Regal, in einem Schrank (z.B. Kleiderschrank), ein kaputter alter Kühlschrank, eine große Papp-Box, oder sogar ein altes PC-Case! Ideal wären mindestens 30x30x90 cm

Am besten kleidet man den Growbereich reflektierend aus. Das geht prima mit Radiatorfolie oder Abdeckfolie für Windschutzscheiben.

Für einen guten Airflow kann man einen PC-Lüfter anbringen. Ich empfehle einen mit einstellbarer Drehzahl für knapp 10€. Eine leichte Brise (Umluft) sorgt dafür, dass die Luft in der Box in Bewegung bleibt und die Pflanze frei atmen kann.

Einen Abluftfilter (u.a. Aktivkohle) brauchen wir hier nicht. Wir verwenden kein luftdichtes Growzelt (Gasaustausch gewährleistet) und der Geruch sollte sich bei der Größe sehr in Grenzen halten. Ich empfehle trotzdem beim Kauf der Samen drauf zu achten, dass die Sorte nicht zu sehr mieft ;)

Wenig später kam auch schon das erste Upgrade. Ich bin auf ein IKEA-Regal umgestiegen.

In der Zwischenzeit hab ich mir noch ein besseres Growlight gekauft.

Und da sind wir auch schon beim Growlight.

Anfangs hatte ich irgendwelche generischen Zimmer-Glühbirnen herumliegen. Die haben kurzzeitig mehr oder weniger funktioniert, sind aber die allerschlechteste Option. Geringe Lichtausbeute (Effizienz), zu dunkel, und nicht die richtige Wellenlänge.

Das nächste Upgrade waren 24W Sansi Growlight-Glühbirnen für 25€ das Stück, speziell für Pflanzen. Die waren schon deutlich besser und kann ich empfehlen. Für einen sehr kleinen Growspace sollte eine reichen. Kann man aber nicht dimmen.

Ich bin der Meinung, dass die Lampe der wichtigste Teil im Setup ist, und man da auch nicht sparen sollte, wenn man kann. Wenn ihr das Geld dafür habt, kann ich z.B. die Viparspectra P600 für 70€ (neu) oder was ähnliches empfehlen. Die hat richtig viel Power mit wenig Stromverbrauch, und ist auch eine nachhaltige Lösung wenn ihr euren Growspace vergrößert.

Mit etwas Suche kann man sowas auch deutlich günstiger gebraucht finden.

Und zu guter Letzt, der Topf mit Erde. NOPE! Ich persönlich rate von Erde (organischem Zeug) absolut ab. Draußen ja, drinnen nein.

Mit klassischer Erde habt ihr krasse Nachteile.

Die funktioniert so: der Dreck verrottet, und durch diesen Zerfall (Bakterien, Schimmel) werden mit der Zeit Nährstoffe freigesetzt. Dieser Prozess zieht Viecher an, die sich genau auf sowas spezialisiert haben. Der Growbereich sollte möglichst sauber bleiben. Oder wollt ihr Käfer, Würmer, Milben, Springschwänze und Trauermücken in eurem Kleiderschrank?

Auch Schädlinge wie Thripse fühlen sich in Erde pudelwohl, und so Zeug wird man nur schwer wieder los.

Deshalb arbeiten wir Indoor nur mit Hydroponik. Das mag jetzt unnötig kompliziert und fancy klingen, ist aber simpel. Die Pflanzen stehen in einem nicht-verrottenden Substrat und kriegen ihre Nährstoffe via Kunstdünger. Wir arbeiten hier komplett passiv, also ohne Luftpumpen, Elektronik, Messinstrumenten, oder sonst was.

Das hat nicht nur den Vorteil, dass es cleaner ist, sondern ist auch einfacher und effizienter.

Meine Empfehlung ist folgendes: Kokosfasern (am besten mit Perlit), und halb-dosierter Flüssigdünger bei jedem Gießen in Leitungswasser angemischt. Ihr müsst nur darauf achten, dass er ALLE Mikronährstoffe auch enthält, und nicht nur NPK.

So einer funktioniert zum Beispiel ganz gut:

Wir gießen jedes Mal, bis unten was aus dem Topf rausläuft, damit sich keine Dünger- oder Kalkreste ansammeln. Ansonsten ist das Handling wie in gewohnter Erde.

Alternativ, was ich persönlich nochmal lieber habe (Geschmackssache), ist Semi-Hydro, wo wir Blähton als Substrat verwenden. Dabei steht der Topf paar Finger breit in Düngerwasser, und man hat einen Füllstandsanzeiger, der einen sagt, wann man wieder gießen muss. Sonst selbes Schema wie bei Coco, und ca. jedes 2.-3. Mal gibt's Wasserwechsel.

Das war's auch schon!

Nach und nach kann man, wie ich es auch gemacht habe, sein Setup mit der Zeit nach Bedarf upgraden. Ihr braucht nicht alles (Growzelt, Wasserfilteranlage, Aktivkohlefilter, usw.) sofort kaufen. Schaut, wo Probleme auftreten, und verbessert euer Equipment mit kommender Erfahrung.

Man kann sich mit kleinstem Platz und 50-100€ prima selbst versorgen :)

Was ich mit dieser Anleitung zeigen wollte ist, dass die Einstiegshürden ins Growen deutlich geringer sind als viele Nerds behaupten.

Selbst Anbauen macht Spaß, es gibt tolle Communities (wie unsere hier) und ist günstiger als sich Gras kaufen zu müssen. Damit ist man immer unabhängig, erst recht vom Dealer!

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5 Anfängerfehler beim Outdoor-Grow, die ich letztes Jahr gemacht habe, damit ihr sie nicht mehr machen müsst

Fehler 1: Falsche Sortenwahl

Als erstes stellt sich natürlich die Frage: sollte man lieber Autoflowering- oder photoperiodische Sorten nehmen? Die Antwort lautet beides, aber bevorzugt Autoflower.

Wieso? Weil ihr die Photos erst im späten Herbst ernten könnt, zu der Jahreszeit, wo es konstant kalt und regnerisch ist. Feuchtigkeit ist euer größter Feind.

Bei Autoflowers dagegen könnt ihr mit etwas Glück und geschicktem Timing bis zu 2 Mal in der Saison ernten! Einmal im frühen Sommer, und einmal Anfang Herbst.

Sollte dabei trotzdem was schiefgehen, ist das nicht sooo wild, dann ist zumindest nicht die gesamte Jahresernte für die Tonne.

Autoflowers verzeihen zwar bei weitem nicht so viele Fehler wie Photos das tun, aber ich bin der Meinung, dass es besser ist, weniger zu ernten, als gar nichts.

Man muss es immer positiv sehen: die Autos werden zwar nicht so groß wie ihre photoperiodischen Schwestern, aber dafür könnt ihr, wenn alle Stricke reißen, und die Pflanze deutlich länger braucht als angenommen, sie auch für die letzten Wochen in die Wohnung stellen, damit sie dem Frost nicht zum Opfer fällt.
Wenn ihr dagegen eine 2x2-Meter-Hecke habt, wohin damit?

Ich werde dieses Jahr größtenteils Autoflower anbauen, und vermutlich nur eine einzige Photo haben, von 6 möglichen Pflanzen.

Trotzdem, wenn ihr könnt und wollt, probiert trotzdem, eine photoperiodische Sorte zu nehmen, mit einem richtig schön großen Topf. Die wächst dann ungestört das ganze Jahr, und im Herbst könnt ihr dann richtig abcashen und euch für den Winter versorgen ;)

Achtet bei beidem darauf, dass es wenn möglich Sorten sind, die damit beworben werden, dass sie sehr resistent sind.
Viele Samenverkäufer labern Müll und implizieren mit "Im Outdoorgrow kann die Pflanze bis zu einem Kilo Blüten abwerfen", dass sie auch in Deutschland gut wächst, aber das ist Quatsch. In Spanien hat man zwar den selben Himmel, aber ein ganz anderes Klima.

Wir hatten zu dem Thema auch mal einen Thread hier irgendwo.

Am besten geeignet sind Sorten, die entweder eine sehr kurze Blütedauer haben, oder sehr sativamäßig wachsen, also sehr luftig.

Außerdem würde ich tatsächlich auch empfehlen, nicht so viel Geld für die Samen rauszuhauen. 20€ für eine Samen finde ich unverschämt teuer, und als Anfänger wird man eh nie alles aus der Genetik rausholen können, da würde ich nie mehr als 5-10€ ausgeben. Bei LindasSeeds zum Beispiel hab ich Samen für 2-3€ gekriegt, die performen bisher auch ganz gut.

Fehler 2: Falsche Anzucht

Ich hab die oft beworbenen Kokos-Quelltabs zum Keimen verwendet, aber die finde ich echt kacke. Sie saugen sich mit Wasser voll und beginnen dann zu gammeln, was die Wurzeln ersäuft. Außerdem ist das Plastiknetz drumrum nicht kompostierbar, auch, wenn das behauptet wird.

Stattdessen empfehle ich Blähton zur Anzucht, diesbezüglich hab ich auch mal einen Post gemacht.
Da es anorganisch ist, kann nichts verrotten oder Ungeziefer anlocken, und ihr könnt nicht zu viel gießen, sodass die Wurzeln immer schön Sauerstoff kriegen :)

Denkt auch daran, dass man die Pflanzen frühestens Ende April, eher Mitte Mai, rausstellen sollte, weil es vor den Eisheiligen immer wieder mal zu Frösten kommen kann.

Fehler 3: Feuchtigkeit

Wie schon bei Punkt 1 angesprochen, der Regen ist euer Todfeind.
Sobald die Blüten nass werden, kriegt ihr sie nur schwer wieder trocken, und dann habt ihr seeehr schnell Bud Rot.
Mir ist ein Großteil der Ernte deshalb draufgegangen, weil ich andauernd zu früh ernten musste und das Gras deshalb entweder nur sehr schwach war, oder Kopfweh verursacht hat.

Das könnt ihr mit Training verhindern. Keine Angst, ich meine keinen Sport, sondern Bonsai-Techniken (LST) und Stutzen (HST).
Damit verhindert ihr, dass sich eine dicke Hauptblüte bildet, aus der das Wasser nicht abfließen kann. Stattdessen bilden sich ganz viele kleinere Blüten, die luftiger sind und schneller trocknen.

Außerdem empfehle ich euch sehr, ein paar Euro in ein Sonnensegel zu investieren.
Das hält nicht alles an Regen ab, aber zumindest ein paar leichte Schauer, und ihr könnt damit zusätzlich Regenwasser sammeln, das ihr zum Bewässern verwenden könnt! ;)

Fehler 4: Zu viel Liebe und falsche Ratschläge

Zu viel Helikopter-Pflanzeneltern sein ist auch nicht gut.
Das führt nur dazu, dass man es gut meint und ihnen zu viel Wasser oder Dünger gibt, und sie dann davon Schaden nehmen.

Hanf ist Unkraut, behandelt ihn auch so.
Köpft ihn, dann wachsen zwei Triebe nach. Knickt ihn um, und er wird stärker. Schneidet ihm radikal alle Blätter untenrum ab, und er dankt euch dafür.

Man kriegt überall im Internet, auch von mir, das muss ich zugeben, das Gefühl, dass das eine Wissenschaft ist. Aber wenn ihr mit 90% der Leistung zufrieden seid, braucht ihr euch für die letzten 10% keinen Stress machen. Scheiß auf pH, scheiß auf Düngeschema, alles egal.
Wenn ihr merkt, dass er gelbe Blätter kriegt, fragt hier nach. Ihr braucht keine Spezialerde, kein spezieller Dünger, gar nichts.
Tut einfach so, als würdet ihr Tomaten oder Chillies anbauen.
Wenn ihr in Erde anbaut, nehmt den billigsten organischen Gemüsedünger (am besten für Tomaten), den ihr finden könnt.
Komposterde mit bisschen Blähton untergemischt und vernünftiger Drainage ist 100 Mal besser als jede verfickte Cannabis-Spezialerde, wenn es um Preis-Leistung geht.

Fehler 5: Falsches Trocknen

Zu guter letzt sind wir nach erfolgreicher Ernte beim Trocknen angekommen.

Ich muss zugeben, den Fehler hier hab zum Glück nicht ich, sondern ein Freund von mir gemacht.
Er hat es gut gemeint mit dem Trocknen, und hat sich eine Trockenbox gemacht, welche sowohl Zu- als auch Abluft hatte.
Er meinte, nach 2 Tagen in der warmen Garage mit eingeschaltetem Gebläse war das Zeug trocken.

Stellt sich heraus: nö. War es nicht.

Außen ja, und das sehr. Deswegen hat es auch nach Heu gerochen. Aber innen war es noch feucht, was dazu geführt hat, dass ihm die gesamte Jahresernte ohne Ausnahme verschimmelt ist.

Informiert euch daher, welche bewährten Möglichkeiten man hat, sein Gras zu trocknen.
Die Devise ist "Slow and steady", und das am besten kühl.

Die Blüten müssen so langsam trocknen, dass die Feuchtigkeit von innen durch den Kapillareffekt nach außen wandert, und von dort verdunsten kann.
Wenn das zu schnell oder heiß geschieht, führt das nicht nur zu eventuellem Schimmel, sondern auch zu einem heu-artigen Geschmack und starkem Aromaverlust.

Wie genau das richtig geht, müsst ihr selbst herausfinden, da schwört jeder auf seine eigene Technik.

Am häufigsten sind aber entweder

  • Ganze Zweige aufhängen und mit Ventilator indirekt Luft zufächern, oder
  • Kleinmachen und in eine Papiertüte legen, die man dann z.B. in den Keller oder Garage wirft, wo es etwas kühler ist.

Wie findet man jetzt heraus, ob man genug getrocknet hat, und zum Curen übergehen kann?
Häufig liest man davon, dass man den Stiel knicken soll, und es dann damit feststellt. Aber das erfordert mMn. zu viel Erfahrung und Gefühl.
Besser finde ich, eine Hand voll Blüten in ein verschlossenes Glas zu legen und ein Hygrometer dazuzuwerfen. Das lasst ihr dann über Nacht stehen, und wenn am Morgen das Gerät >70% anzeigt, müsst ihr weiter trocknen.

Wenn es dann so weit ist, dürft ihr die Boveda-Packs nicht vergessen. Die kümmern sich dann um den Rest. Nehmt da auch lieber die größeren Varianten, auch wenn das nach Overkill aussieht. Die 67g-Variante soll angeblich für über 500 g Gras reichen, aber ich fühle mich deutlich wohler, wenn ich pro 25g- oder 50g-Glas ein Päckchen verwende, just to be safe.

Vergesst auch nicht, anfangs gelegentlich das Glas zu "burpen", damit sich die Luft darin bewegt und diese dann wieder Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Ein gutes Trocknen und Curen entscheidet deutlich mehr über die Qualität eures Weeds als es die Genetik (oder Preis) eurer Samen jemals tun werden!

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bubatzgartenclub·BubatzgärtnerclubbyTriplef

Blütewoche 2

Wir sind am Ende der Blütewoche zwei. Es war Mal wieder Zeit für einen Wasserwechsel und ich habe die Gelegenheit genutzt und Fotos für euch gemacht.

Hier von oben

Es ist über die letzten zwei Wochen immer mehr zum Dschungel geworden. Meine Abluft kommt auch kaum noch mit und ich habe durchgehend zwischen 65-70% rlf im Zelt (der Luftfeuchtigkeitsunterschied zu außerhalb des Zelts ist zu gering, Power wäre noch jede Menge da). Nachdem erstmal wenig mit Höhenwachstum passiert ist, haben die Pflanzen in der letzten Woche ordentlich gestretcht (leider nicht alle gleich stark sodass ich starke Höhenunterschiede im Zelt habe). Ein paar Blätter haben Flecken und sind eingeklappt. Ich habe sie auf Schädlingsbefall überprüft, aber nichts gefunden und nachdem es nur die Obersten sind, ich meine Lampe zu spät höher habe und die Nährlösung auch nicht mehr die Beste war, tippe ich auf Lichtstress). Die Lampe ist jetzt höher, viel viel mehr geht aber auch nicht, weil AKF, Schalldämpfer und Riesenlüfter viel Platz nach oben fressen (dafür ist es flüsterleise). Plus ich habe eine kleine unbezahlte Arbeitskraft die als Security für meine Pflanzen arbeitet: (Spoilerwarnung: Arachnophobie) ::: spoiler Tap for spoiler :::

Erste Stigmen sind auch zu erkennen

Hier nochmal ein anderer Blickwinkel auf die Pflanzen

Nächste Woche ist lollypopping angesagt, vor Blütetag 21 mache ich aber außer ein paar wenige Blätter entfernen wenig, um möglichst wenig zu stressen (auch weil die Pflanzen eine versehentliche Eigenkreation durch zwittern sind).

Zuletzt eine kleine kulinarische Empfehlung für entfernte Fächerblätter

(Solange da noch keine Trichome daran sind, scheppert da nichts und man hat sehr gesunden "Schranksalat" mit leicht nussigem Aroma im Wrap. Pesto ist auch lecker.)

Edit: Achso, der EC ist wieder bei 1,1 und der pH bei 6,0

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bubatzgartenclub·BubatzgärtnerclubbyTriplef

Uuuund wir sind in der Blüte:)

Nachdem die Pflanzen das Scrog Netz ausreichend erobert haben, geht es heute in die Blüte (also eigentlich stelle ich nur die Beleuchtung um).

Vorher gab's noch einen Haarschnitt.

Der pH ist stabil bei 6,5, der EC aber nur noch bei 0,9. Es wird also in ein paar Tagen schon wieder Zeit für einen Wasserwechsel. Die Lampe habe ich von 30% auf 45% gedreht.

Und nachdem die Strom/Wasserpolizei zwei Mal kommentiert hat, habe ich die Steckdosen höher gehängt :D

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bubatzgartenclub·BubatzgärtnerclubbyTriplef

Zweite Hälfte veggie: sie leben und gedeihen

Ich nehme euch heute Mal ein bisschen mit bei meinem Wasserwechsel. Ich habe heute beim Pflanzen überprüfen gemerkt, dass ich einen EC von 0,6 und einen pH von 7 hatte. Die Pflanzen haben mir also quasi den ganzen Dünger weggesoffen (was mir noch nie passiert ist^^ (fahre sonst deutlich höhere EC Werte, will aber diesmal ausprobieren, was passiert wenn ich sie schön niedrig lasse)). Außerdem lassen sie zum Teil die unteren Triebe etwas hängen.

Also 10 Liter raus und 15 Liter neue Nährlösung wieder rein (ich hab nur einen Teil des Wassers erneut). EC wieder bei 1,2, pH knapp unter 6,5.

Wurzeln sehen super aus.

Und angefangen die ersten Triebe ins scrog Netz einzuarbeiten und überschüssige Blätter entfernt. Ich hatte glaube ich noch nie eine Pflanze mit so kurzen Internodien. Das wird ein echter Dschungel. Hab außerdem über der Lampe den Clipventilator angemacht, nachdem die Pflanzen jetzt deutlich mehr transpirieren hilft das hoffentlich die Luftfeuchtigkeit ideal zu halten.

Sobald die Pflanzen das Netz ganz ausfüllen geht es in die Blüte.

Nachdem die Pflanzen ja eine ungetestete Kreuzung sind bin ich schon echt gespannt ob da was gutes herauskommt.

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Purple Haze Indoor Growbericht (Samen bis Ernte) - Wieder mal viel gelernt! [Growreport]

Kurzfassung

Für alle, denen der Post zu lang ist und sich Zeit sparen wollen :) Spoileralarm

Ich mach die Growberichte zum Abschluss immer gerne sehr ausführlich und schildere meinen Lernprozess, wo ich einige Fehler mache, aus denen andere Grower lernen könnten.

::: spoiler Ausklappen

Mit kleinem Setup und ca. 4 Monaten Zeit, bei einer Pflanze, von Samen bis Ernte genau auf das legale Limit von 50 g gekommen. Scheint auch schön stark zu sein.

Neu war dieses Mal das SCROG-Netz.

Aufgetretene Herausforderungen und Learnings:

  • zu viel Pflanze für zu wenig Topf, deswegen Düngerbrand durch Dürre
  • zu geringer Lampenabstand -> Lichtbrand, musste Growbereich erhöhen
  • Anflug von Schimmel und Schädlingen durch Blattnekrose am Ende
  • Abluftfilter ist ein Muss gegen Geruchsbelästigung
  • Preiswerte Samen ergeben auch vernünftiges Gras :::

Setup

Growbereich: 80x55x90 cm. Umfunktioniertes IKEA-Regal.
Substrat: Hydrokultur (Semi-Hydro) mit Blähton, Tauch-Methode mit Gießanzeiger. 5 Liter Volumen.
Düngeschema: Masterblend ca. 1,5 mS Stärke 5,8 pH, immer gleiche Zusammensetzung, mit Osmosewasser. Gegen Ende hab ich mal Biobizz Algenextrakt als Additiv probiert, sonst nichts. Samen: 1x Purple Haze von Linda Seeds

Erstes Mal SCROG-Netz getestet, um Höhenwachstum einzuschränken.

[[2026-01-15]] Samen angesetzt

Für einen Tag im Zentrifugenröhrchen in Wasser eingelegt und auf Server gestellt (warm).
Danach ist Schale aufgeplatzt, und ich hab sie in feinen Blähton Mini-Töpfe gesetzt.

[[2026-02-14]] Topping

[[2026-03-14]] Wachstum

[[2026-04-02]] 12/12 Light Switch

[[2026-04-07]] Stretch

Und SCROG-Netz angebracht

[[2026-04-23]] Erster Düngerbrand

EC und pH war zu hoch. Ich habe in der Vergangenheit zu selten geflushed, also Blähtonkügelchen befeuchtet, ordentlich mit Nährlösung gegossen, Reservoir entleert und mit frischer NL befüllt.

Das hab ich jetzt nachgeholt.

::: spoiler Nerd-Exkurs Düngemittel (Aufklappen bei Interesse)

An meinem Düngeschema hat sich nichts geändert, ich gieße wie in der Vegetationsphase.

In der Blüte zieht die Pflanze, wie ich selbst gelernt habe, weniger Stickstoff als sonst, und verhältnismäßig etwas mehr Phosphor. Phosphor (Phosphat) ist in den meisten Düngemitteln pH-senkend/ stabilisierend (Phosphatpuffer).

Bei einem normalen Wachstum ist das Verhältnis immer gleich, deswegen ist der pH auch stabil, und es sammelt sich keine "Schlacke" (überschüssige Salze) an.

In dem Fall hier ist Weed aber so extrem starkzehrend, dass sich gleichzeitig der pH erhöht und erste Anzeichen eines Nutrient Lockouts zeigen. :::

Gleichzeitig hab ich, weil die Flanze so groß und durstig ist, paar Mals vergessen zu gießen und, joa, da hatten wir den Düngerbrand. Scheiße gelaufen. Das hat zu dem Problem beigetragen.

Learning: In der Mitte der Blüte fängt die Pflanze ordentlich an zu Schwitzen. Merkt man stark an der Luftfeuchtigkeit im Raum und dem steigenden EC.

Und könnte es nicht noch besser laufen, ist die Lampe zu nah gewesen und hat eine fette Chlorose (Sonnenbrand) beschert.

Man sieht genau in der Mitte, wo die Lampe am nächsten dran ist, die Bleichspuren. Learning: Lampe hat ordentlich Wums, nicht >50% aufdrehen!

[[2026-05-07]] Halbzeit

Aktuell ist Blütewoche 4, von theoretisch 8-9.

Ich hab die Lampe zwar gedimmt, aber es wurde nicht besser.

Weil ich zwingend verhindern will, dass sie so endet wie beim letzten Run, wo ich quasi nur Samen geerntet habe (> Hälfte der Masse waren Baggie Seeds!), musste ich was ändern.

Also habe ich das komplette Ikea-Regal zerlegt, alle Einlagen rausgenommen, und dann 40 cm höher wieder zusammengebaut. Jetzt komme ich auf 1,30 m Gesamthöhe, nutzbar davon max. 1 m, eigentlich deutlich weniger.

Lichtausbeute ist auch gleichmäßiger.

Erster Mief ist wahrnehmbar.

[[2026-05-22]] Erste Verkostung

Paar reifere Blüten abgezwickt.

Trichome ca. 50/50 glasig milchig.

[[2026-05-27]] Aktivkohlefilter

Die Ernte naht, der Mief wird langsam extrem. Bisher hatte ich keinen "richtigen" Zu-/Abluftfilter, und das macht sich sowohl in der Wohnung, als auch im Hausflur bemerkbar. Wenn man als Nachbar nach Hause kommt und bei mir vorbeiläuft, riecht man was.

Und weil ich in einer konservativen Gegend wohne, will ich lieber mal keinen Ärger.

Ein geschenkt bekommener Luftfilter verschafft hierbei Abhilfe.

Fotos:

[[2026-05-30]] Ernte

Beim Begutachten der Trichome hab ich einen großen verschimmelten Knödel entdeckt. Und auch ein paar seltsam gelb-braune Blätter in den Blüten. Da wusste ich: der Baum muss gefällt werden. Sonst breitet sich der Schimmel weiter aus.

Woher kam er?

  • hohe Luftfeuchtigkeit (aber noch im Rahmen)
  • evtl. zu wenig Luftzirkulation durch den PC-Lüfter + Sog AKF
  • hauptsächlich aber von abgestorbenen Blättern durch den Licht- und Düngerbrand. Die Pflanze war enorm gestresst und in Buds eingekapselte Blattstiele haben geschwitzt und gefault.

Zudem hab ich beim Trimming noch vereinzelt rote Milben auf den Blättern, seltenst auf Trichomen, entdeckt. Der allergrößte Großteil ist aber nicht befallen, zum Glück.

Ausbeute nach Wet-Trim: 150 g, entspricht geschätzt genau 50 g Trockenmasse, Tendenz sinkend ;)

Ich musste also theoretisch eine Woche früher als gewollt ernten, bin aber in den 8 Wochen Blütezeit gelandet, also alles in Ordnung. Die Buds konnten anständig reif geerntet werden.

[[2026-05-31]] Wiedergeburt

Blähton kann ausgekocht und unendlich wiederverwendet werden!

Learnings

Die Pflanze war, besonders gegen Ende, sehr durch Licht und Dürre/ Düngerbrand und zu seltenem Wechsel der Nährlösung gestresst.

Das hat sich zum Schluss stark gegen mich gewendet, weil ich die Pflanze gerne noch eine Woche hätte stehen lassen wollen. Ging aber nicht, weil die bereits abgestorbenen Blätter zu schimmeln begannen.

Die Methode mit dem SCROG-Netz werde ich in Zukunft beibehalten. Das hat prima und effektiv funktioniert.

LED-Growlights haben echt Power. Bei meiner kleinen Fläche braucht man nicht mal einen Bruchteil (1/3 bis 1/2) der Maximalleistung. Hoher Abstand ist ebenfalls wichtig für gleichmäßige Belichtung.

Die Pflanze war zu groß, der Topf zu klein. Gegen Ende bin ich mit dem Wasserverbrauch nicht mehr ganz mitgekommen. Lieber mehrere kleine Pflanzen.

Ob das Algenextrakt was gebracht hat kann ich nicht sagen. Vielleicht hat es den Düngerbrand abgeschwächt. Ich werde es aber vermutlich nicht weiter einsetzen und mich nach weiteren Additiven umsehen :)

Luftfilterung ist wichtig, auch für meine Nachbarn.

Geduld zahlt sich aus. Dieses Mal hab ich mit der Ernte länger gewartet als die Male zuvor, und das hat die Reife und Menge deutlich verbessert. Die "Two Weeks Rule" gibt's nicht umsonst! In der Endphase schwellen die Stempel nochmal richtig an und produzieren extra viel Harz, das macht einen Unterschied.

Pflanze wird das nächste mal weniger gestresst werden.

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Es grünt im Lande Balkonien - Mai 2026 Outdoor Update [Growjournal]

Ich melde mich mal wieder zum monatlichen Grow-Update. Was gibt's neues aus diesem Monat?

Eigentlich nicht viel. Zumindest beim Hampf. Mit meinen anderen Gewächsen, wie Salat oder Chilis, sieht es dagegen toll aus. Das sehr ihr in diesem Post auf ![email protected]

Zurück zum Growen. Meine Learnings aus dem vorherigen Outdoor-Jahr haben sich bezahlt gemacht und es gab eigentlich keine Probleme.

Bisher sind mir ein paar Samen nicht gekeimt, daran muss ich noch arbeiten. Aber ansonsten läuft es prima. Dieses Jahr sind, für alle die's noch nicht wissen, die Super Lemon Haze (in Komposterde, mit Oya), eine Afghan Skunk in Hydro, sowie ein Überraschungskandidat mit Spätzündung im Rennen.

Am Anfang des Monats wollten die beiden noch nicht so. Es war zu kalt und sie mussten sich erstmal an die neue Umgebung gewöhnen.

Dann kam die Hitzewelle mit ganz viel Sonne. Schon 2 Wochen später sahen sie so aus:

In der Zwischenzeit hab ich sie auch mal getoppt.

Und eine weitere Woche schon so. Sie sind förmlich explodiert!

Aktuell sind sie schon so groß.

Die Pink Gelato hat auch endlich mal das Licht der Welt erblickt. Ihr Vorgänger, eine Gorilla Skittlez, wurde zur Totgeburt.

Sie ist auch wieder im Solar-Blähton-Drip, weil es so unkompliziert gut funktioniert hat.

Der ausführliche (lange) Growreport zur Indoor-Purple Haze ist auch fast fertig. Ansonsten sehen wir uns dann wieder nächsten Monat zum Statusupdate! :)

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Zwei Balkons, einer mit Morgensonne, einer mit Abendsonne. Soll ich die Pflanzen jeweils zur Sonne tragen oder lassen, wo sie sind?

Ich bin gerade bei Keimtag vier von meinem ersten Balkongrow - und meinem ersten Grow überhaupt. Ich habe zwei Balkons. Einer kriegt morgens Sonne, der andere nachmittags. Soll ich die Pflanzen lieber mittags und abends (oder morgens vor Sonnenaufgang) rübertragen oder besser an einem Ort lassen?

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Purple Haze, letzte Blütewoche? [Growjournal]

Monatliches Update von der Innenseite :D

Meine Purple Haze ist jetzt in der 7. Blütewoche. Laut Breeder sollte sie nach 8-9 Wochen erntereif sein, und darauf wird es wohl auch hinauslaufen.

Ein paar Blüten waren schon etwas weiter als der Rest, da hab ich mir zur Vorverkostung eine Hand voll abgezwickt. Und WOW sind die stark!

Nächste Woche steht dann wahrscheinlich die finale Ernte an. Ich bin sehr gespannt, wie diese dann ausfällt :)

In der Zwischenzeit musste ich mir einen Aktivkohlefilter anschaffen, weil der Gestank nicht mehr auszuhalten war und ich keine Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft erregen wollte.

Trotz Düngebrand/ Sonnenbrand entwickelt sie sich super weiter und ist hart im Nehmen. Laut Trichome sollte sie bereits ernteteif sein, aber die Pistille sind mir noch zu grün und ich denke, mit 1-2 Wochen extra Wartezeit bekomme ich einen höheren Ertrag, weil jeder Boppel mit hellen Häärchen noch anschwellen sollte.

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Balkon-Grow Update im Mai [Growjournal]

Es ist schon wieder ein Monat vergangen. Wie haben sich meine Pflanzis aus Balkonien so entwickelt?

Super Lemon Haze

Die steht ja in Komposterde mit Oya-Bewässerung.
Sie wächst bisher recht zögerlich. Wahrscheinlich ist die Erde nach 3 Jahren Benutzung inzwischen einfach durch.

Afghan Skunk

Die hier steht ja in Hydro, genauer gesagt dem rezirkulierenden Drip mit Blähton als Substrat. Und genauso geht sie auch ab!

Vor ca. ner Woche sah sie noch so aus:

Und jetzt so:

Topf 3

Leider ist hier der Samen nicht geschlüpft. Ein Nachfolger ist in Arbeit :)

Substrat ist 70/30 Coco Perlit, mit einem Docht am Boden und einem Blumat-Tröpfler. Der Dripper wird vom Topf nebenan gespeist und versorgt das Substrat automatisch dank Feuchtigkeitserkennung mit Nährlösung.

Jetzt da ich aber eh einen neuen Samen ansetzen muss, werde ich mich aber vielleicht doch noch umentscheiden und ein Setup mit Blähton nehmen, das kommt mir weniger verschwenderisch vor...

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Ich hab nochmal neu gestartet

Meine Sämlinge sind völlig vergeilt und waren nicht wirklich brauchbar. Die Anzuchtphase ist einfach meine schwächste Phase.

Ich hab beschlossen aus der Not eine Tugend zu machen und besser in der Anzucht zu werden und habe in eine kleine Anzuchtbox mit LED investiert. Hat gut funktioniert, kann ich empfehlen :)

Hier die Sämlinge in der Box

Und hier kurz darauf nach der Verpflanzung in das Hydro System (pH 6,5 EC 1)

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Blüte, Blüte bald landet ihr in meiner Tüte!

Guuuuuten Tag Werte Gartenfreunde!

Meine Pflanze ist mittlerweile in voller Blüte! 💐 Und man, die riecht schon lecker! 🍯😋

Ist gar nicht so einfach ein gutes Bild zu machen, durch das runterbinden ist sie etwas breiter geworden aber trotzdem noch recht hoch. Vielleicht muss ich da nochmal ran. 🤔

Ich hoffe man erkennt trotzdem genug!

Wie läufts bei euch so?

Könnt ihr schon draußen anbauen oder ist das Wetter bei euch auch so wechselhaft? ⛅

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Welche Additive könnt ihr empfehlen?

Es gibt ja allerhand verschiedene Zusätze, die den Ertrag erhöhen, die Pflanze resistenter machen, oder was auch immer.

Manche helfen tatsächlich, manche gar nicht, und manche können sogar schaden.

Aber was benutzt ihr? Nur Dünger, sonst nix?

Ich verwende, neben Masterblend in Osmosewasser, nur eine kleine Prise Mykorrhiza als Starterkultur und jetzt seit paar Wochen zum Testen Algenextrakt (Alg-a-mic von Biobizz). Letzteres will ich aber schauen, ob es das Geld wert ist.
Mein aktuelles "Düngeschema" ist absolut spottbillig, und so kann es gerne bleiben. Ich brauche nicht mal frisches Substrat ;)

Wenn es aber Booster gibt, die extrem was bringen, und auch etwas teurer sind, passt das für mich, solange ich es nur beim Indoor-Hampf verwende, wo der Ertrag/m² sehr relevant ist.

Silicium soll auch was bringen, aber da will ich mich erst noch weiter zu einlesen. Hab gehört, dass es chemisch sehr instabil sein soll und Probleme machen kann. Gibt es da inzwischen gut anwendbare und günstige Formen? Benutzt ihr das?

Ansonsten, gibt es Zeug, das ich nicht aufm Schirm habe?

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Purple Haze, 4. Blütewoche, Indoor [Growjournal]

Hier sind wir wieder beim monatlichen Update.

Diesmal kürzer, weil mein Lemmy-Client meinte, all meinen getippten Text beim Kontrolle-Lesen auszuwählen und unwiderruflich zu löschen. Jetzt bin ich mordsmäßig angefressen und weigere mich, nochmals 30 Minuten reinzustecken 😓


Die Purple Haze ist gerade in der 4. Blütewoche, von angegebenen 8-9, also Halbzeit.

Beim letzten Update hab ich ja berichtet, dass sie total den Lichtstress erleidet und viele Blätter verloren hat.

Ich hab die Lampe zwar gedimmt, aber es wurde nicht besser.

Weil ich zwingend verhindern will, dass sie so endet wie beim letzten Run, wo ich quasi nur Samen geerntet habe (> Hälfte der Masse waren Baggie Seeds!), musste ich was ändern.

Also habe ich das komplette Ikea-Regal zerlegt, alle Einlagen rausgenommen, und dann 40 cm höher wieder zusammengebaut.

Jetzt kann ich die Lampe doppelt so hell drehen und habe trotzdem eine deutlich bessere Lichtverteilung.

Und stinken tut es inzwischen auch schon fleißig seit paar Tagen 👍

Das nächste reguläre Update nächsten Monat wird dann wahrscheinlich die Ernte sein :)

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Erstes Balkonupdate 2026 [Growjournal]

Nachdem mir die ersten beiden Pflanzen nicht aus ihren Eiern schlüpfen wollten, und alles andere nun final eingetopft und für den Sommer startklar ist, will ich euch mal ein erstes Update aus Balkonien geben.

Flanze 1 ist die Super Lemon Haze. Sie steht im selben Topf mit der selben Komposterde in der die Amnesia Haze letztes, und die CBD Mazar vorletztes Jahr zuhause waren.

Die einzige Änderung dieses Jahr ist, dass ich eine Oya verbuddelt habe. Das ist eine "Vase" aus Terracotta, die je nach Feuchtigkeit der Erde beliebig Wasser abgibt.
Das spart einiges an Wasser und hält die Erde immer perfekt Feucht. Mal schauen, wie gut das funktioniert! 👀

Flanze 2 ist die Afghan Skunk.
Selbes Setup wie die Northern Light letztes Jahr, also Blähton mit Hydro-Nährlösung-Reservoir drunter, wo eine solarbetriebene Brunnenpumpe einen Tröpfelschlauch zirkulär betreibt.

Hat prima funktioniert, bis mir der Teich-Netzkorb durchgebrochen ist. Dieses Jahr gibt es einen massiven stabilen Innentopf, wo ich unten Löcher reingebohrt habe.

Und zu guter Letzt, Flanze Nummer 3, eine Autoflower. Die Auto Runtz.

Ich gebe Kokosfasern dieses Jahr nochmal einen weiteren Versuch. Letztes Jahr hab ich schonmal ein paar Versuche damit gemacht, nicht mit Hampf, und war total unzufrieden damit.

Turns out, ich hätte es davor (mehr) mit Calmag puffern und mehr flushen müssen, und mehr Drainage/ Belüftung (Perlit/ LECA/ gröbere Stücke) einbauen.
Beides habe ich dieses Jahr gemacht und mich gleich mal an Weed gewagt.

Hier ist auch eine passive Bewässerung eingebaut, ähnlich wie bei der Oya, aber mit Glasflasche als Reservoir.

Und weil die Runtz ja eh kleiner bleibt, muss der Topf ja auch nicht so groß sein. Das ist der selbe, den ich für Indoor benutze, geschätzt 5 Liter.

Ansonsten hab ich noch 3 Upgrades.

Anstatt des Sonnensegels letztes Jahr, das die meiste Zeit hing und extrem abgedunkelt hat, hängt jetzt ein 50% Schattierungstuch für Pflanzen. Damit ist es auf dem Südwestbalkon nun immer noch extrem hell, aber etwas diffuser und nicht mehr so lebensfeindlich. Jetzt ist es ein guter Kompromiss aus "Es hängt, Pflanzen spargeln" und "Offen, alles verbrennt".

Ums Wasser muss ich mir jetzt auch keine Sorgen mehr machen. Ich hab eine neue Osmoseanlage mit 1:1 RO:Abwasser Effizienz.

Meine alte hatte 1:10, und ich hatte andauernd Wassernot, nur mit meinen Zimmerpflanzen alleine!
Mit der Jetzigen kann ich es mir sogar leisten, die Pflanzis in Komposterde mit Osmosewasser zu gießen, und muss kein Regenwasser mehr aufsammeln.

Das erspart mir extrem viel Arbeit und Nerven.

Und zu guter Letzt, rechtlich sollten wir (Bedarfgemeinschaft) auch besser abgesichert sein.
Meine Freundin hat jetzt offiziell, beschriftet, den ganzen Balkon mit 3 Pflanzen als Growspace, und ich Indoor mein Growzelt. Alles räumlich ganz eindeutig getrennt und natürlich bestens vor Zugriff Dritter gesichert 👍 Damit kann uns selbst in dieser konservativen Gegend keiner was 🐷

Ein generelles Balkonupdate, mit meinen anderen Pflanzen und Hydro-Systemen, kommt demnächst auf ![email protected] oder ![email protected] 🤗

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bubatzgartenclub·BubatzgärtnerclubbyRoflmasterBigPimp

Wachstumsupdate

Huch,

das letze Update ist ja schon 2 Wochen her! Hat sich doch ordentlich was getan! 🌿

Sie hat wirklich gut angezogen und wird jetzt langsam aber sicher in die Breite gezogen. Was etwas nervig ist, ist die hohe Luftfeuchtigkeit. Aber dafür habe ich einen kleinen Entfeuchter mit rein gestellt.💧🤖

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Gefahr erkannt, Gefahr gebannt 💥 [Growjournal] [Indoor]

Ein weiteres Update zu meiner (Growzelt) Purple Haze.

Vor ein paar Wochen hab ich auf Blüte umgestellt, und seit dem macht sie ihr Ding :)

In der Zwischenzeit sind zwei Probleme aufgekommen...

Einmal war die Lampe zu sehr aufgedreht, was zu einer leichten Chlorose führte. Learning: mehr als Hälfte sollte ich mit meiner 100w-Lampe nicht gehen!

Und neuerdings gab es Nährstoffprobleme. Ich hab die Pflanze ja in Hydrokultur mit Blähton, und habe diese kaum geflushed. Einerseits, weil ich dachte, es sei nicht notwendig, aber auch wegen dem SCROG-Netz. Seit einer Woche ungefähr färben sich die ersten Blätter etwas gelb, und seit paar Tagen nun deutlich schlimmer. Verbrannte Blattspitzen kamen auch dazu. Ein paar Blätter fallen sogar von selbst ab...

Die Messergebnisse (EC und pH) bestätigten meine Vermutung. Zu hohe Düngerkonzentration (mehr Verdunstung als Nährstoffaufnahme) und falscher pH (Indikator für Ungleichgewicht zwischen den Nährstoffen, v.a. Phosphor zu Stickstoff; schlechtere Nährstoffaufnahme).

Das Reservoir hab ich jetzt ausgeleert und frische Nährlösung rein. Das Problem sollte also jetzt behoben sein.

Trotzdem werden diese Schwierigkeiten mit Sicherheit meine Ernte weniger üppig ausfallen lassen :(

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