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apocalypticart·ApocalypticArtbylichtmetzger

"Soviet Sanatorium - Main Floor [UE]" by Ruslan Ragimov

Created for my own unannounced and unreleased project. I did level art, environment art, lighting, scene composition, modeling/texturing and UE optimization. In the video, you can also hear the sound that the OP LOUD team created for us, for which we would like to thank them!
The scene combines custom-made assets with stock and scan-based resources from Megascans, Fab, and Textures.com and etc. I will share more of this project soon.

https://www.artstation.com/artwork/ayNG39

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Wegen extremer Hitze: Rostock sagt Veranstaltungen ab

Weil am Wochenende (26. bis 28. Juni) Rekordtemperaturen erwartet werden, warnen Experten vor Gesundheitsgefahren. In Rostock fallen deshalb jetzt gleich mehrere geplante Veranstaltungen aus. Das betrifft auch Fußballfans. Doberaner können aber noch hoffen.

Es wird heiß – und gefährlich: Weil am Freitag und Samstag in Rostock eine Hitzewelle droht, sagt die Hansestadt kurzfristig zahlreiche Veranstaltungen ab. Das betrifft unter anderem den großen Bevölkerungsschutztag, der für Sonnabend am KTC und auf dem Neuen Markt geplant war. Mittwochnachmittag zogen die Verantwortlichen die Reißleine. Und zwar aus genau dem Grund, weshalb die Veranstaltung eigentlich geplant war – zum Schutz der Bevölkerung.

Um die Gesundheit der Teilnehmer und Besucher nicht zu gefährden, wurde entschieden, die Veranstaltung ausfallen zu lassen. Das sei zwar bedauerlich, „der Gesundheitsschutz steht allerdings für die Verantwortlichen im Vordergrund“, heißt es aus dem Brandschutz- und Rettungsamt.

Derzeit gehen die Wettermodelle nämlich davon aus, dass die Temperaturen selbst in küstennahen Bereichen wie der Hansestadt am Sonnabend bis zu 38 Grad Celsius im Schatten betragen werden. Experten raten deshalb, den Aufenthalt im Freien an diesen extrem heißen Tagen auf ein Minimum zu beschränken.

Stadtteilfest sollte der Höhepunkt in Groß Klein werden

Deshalb wurde auch das Stadtteilfest in Groß Klein abgesagt. „Es ist sehr schade, dass es nicht stattfindet. Denn das Fest ist jedes Jahr der Höhepunkt hier im Stadtteil. Aufgrund der Wetterlage halte ich die Entscheidung aber für sehr vernünftig“, sagt der Ortsbeiratsvorsitzende Uwe Michaelis (SPD). Ob und wann die Veranstaltung nachgeholt wird, ist unklar.

Volkssolidarität will später feiern

Weil besonders ältere Menschen unter der extremen Hitze leiden, hat auch die Volkssolidarität ihre für Sonnabend in Reutershagen geplante Feier zum 80. Jubiläum abgesagt. „Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Gäste, Mitglieder, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie aller Mitwirkenden haben für uns oberste Priorität“, teilte die Volkssolidarität mit. Ein Nachholtermin soll aber organisiert werden.

Hansa streicht den Strandtag

Der FC Hansa Rostock hatte für Sonnabend eigentlich zum großen Strandtag nach Warnemünde geladen. Doch auch dieses Event wurde am Mittwoch abgesagt – unter anderem aufgrund kaum vorhandener Schattenplätze am Strand.

„Sobald unser Spielplan feststeht und ein passender Termin gefunden ist, informieren wir euch, wann wir den Strandtag nachholen“, erklärte der Koggenclub. Die am Strand geplante Lesung von Autor Marcus Bertram aus seinem Buch „Kaperfahrten 2″ soll weiter stattfinden – allerdings erst später als geplant ab 21 Uhr.

Das von Donnerstag bis Sonntag in Bad Doberan geplante Stadtfest soll laut Bürgermeister Jochen Arenz aber stattfinden. Unter anderem, weil viele der Programmpunkte erst für den Abend geplant sind.

https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/rostock/rostock-sagt-veranstaltungen-wegen-hitzewarnung-ab-auch-hansa-fan-tag-betroffen-GAG6CI7Y6RE5ROWITH7QHGJZLU.htmlOpen linkView original on discuss.tchncs.de
dach·DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweizbylichtmetzger

Kompletter Stillstand in ganz Deutschland: Bahn stellt Zugverkehr bundesweit ein – Funknetz ausgefallen

Wie focus.de berichtete, sollen aufgrund massiver Funktionsstörungen im Funksystem derzeit sämtliche Züge in Deutschland zum Stillstand gekommen sein. Reisende meldeten übereinstimmend, dass der Bahnbetrieb bundesweit weitgehend zum Erliegen gekommen ist. Eine offizielle Bestätigung seitens der Deutschen Bahn stand zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch aus.

Auch das Bahnunternehmen Metronom meldete sich bereits zu Wort: „Aufgrund einer bundesweiten Störung im Zugfunk müssen alle Zugfahrten anhalten, beziehungsweise in den nächsten Bahnhof fahren und dort Halt machen. Bis auf Weiteres kommt es zu hohen Verspätungen und Ausfällen auf allen Strecken und bei allen Zügen.“ Auch der ÖPNV Berlin und erixx melden dies.

Update vom 23. Juni, 23:04 Uhr: Wie focus.de berichtete, hat sich die Deutsche Bahn inzwischen zur Ursache der Störung geäußert. Demnach liegt das Problem im digitalen Bahnfunk GSMR – einem zentralen System für die Kommunikation im Zugverkehr. „Aufgrund einer bundesweiten Störung des digitalen Bahnfunks GSMR werden vorläufig alle Züge an Bahnhöfen zurückgehalten“, zitierte focus.de einen Bahnsprecher. Die Techniker arbeiteten demnach mit Hochdruck an einer Lösung, weitere Informationen sollten so schnell wie möglich folgen.

https://www.fr.de/panorama/zugverkehr-in-deutschland-lahmgelegt-funkstoerung-sorgt-fuer-bundesweiten-stillstand-zr-94365685.htmlOpen linkView original on discuss.tchncs.de

Google Invests $75 Million in A24 to Develop AI-Powered Filmmaking Tools

A24 and Google have struck an AI research partnership that will see the independent studio work with Google’s DeepMind unit to develop new AI-powered technologies for filmmakers.

Google’s roughly $75 million investment is tied to the partnership and is in line with what Thrive Capital invested during the studio’s last funding round, according to the Wall Street Journal. The partnership will give A24 access to DeepMind’s research and infrastructure, while DeepMind researchers will work with the studio to build out new workflows. The deal does not give Google access to A24’s content library or its data.

Google Invests $75 Million in A24 to Develop AI-Powered Filmmaking Toolshttps://variety.com/2026/film/news/google-a24-ai-filmmaking-tools-1236787297/Open linkView original on discuss.tchncs.de

Mutmaßlicher Mordanschlag auf AfD-Politiker in Rostock: Jetzt gibt es Wirbel um sein blutiges T-Shirt

In der Nacht auf vergangenen Donnerstag soll der AfD-Landtagsabgeordnete Michael Meister Opfer eines Anschlags geworden sein. Die AfD verbreitete das Bild eines blutverschmierten T-Shirts. Nun kommt raus: Das hatte Meister zu der Zeit gar nicht an.

Das Bild eines blutverschmierten T-Shirts, das AfD-Spitzenkandidat Enrico Schult (47) in sozialen Medien gepostet hatte, sorgt für Rätselraten – auch bei den Ermittlern der Rostocker Kripo und der Staatsanwaltschaft. Nach dem mutmaßlichen Mordanschlag auf den Landtagsabgeordneten Michael Meister (48) in der vergangenen Woche hatte die AfD das Foto des blutigen T-Shirts verbreitet und die Attacke der Antifa zugeschrieben.

Nun aber kommt raus: Meister hatte das T-Shirt zur Tatzeit überhaupt nicht an. Auch die AfD rückt von ihrer bisherigen Darstellung ab. Die Fraktion im Landtag wehrt sich aber zugleich gegen Vorwürfe, das Bild des T-Shirts sei ein „Fake“.

Ermittlungen wegen versuchten Mordes

Hintergrund: Meister hatte am Mittwochabend gegen 23.45 Uhr den Notruf gewählt, weil zwei Unbekannte versucht haben sollen, ihn vor seinem Zuhause niederzustechen. Sein Notebook im Rucksack auf dem Rücken habe ihn vor Schlimmerem bewahrt. Der Abgeordnete wurde mit einer Verletzung am Arm ins Krankenhaus gebracht.

Die Staatsanwaltschaft stuft die mutmaßliche Attacke als „versuchten Mord“ ein, bestätigte Oberstaatsanwalt Harald Nowack auf OZ-Anfrage.

Bereits am Tag danach liefen umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen an: Beamte der Kripo baten Anwohner darum, Bilder ihrer Überwachungskameras auszuhändigen. Zudem wurde – erfolglos – nach einem spitzen Gegenstand gesucht, mit dem Meister angegriffen worden sein soll.

Auch bei der Staatsanwaltschaft löste das Bild des blutverschmierten T-Shirts Verwunderung aus: „Die Kripo hatte den Rucksack, das Notebook und alle Kleidungsstücke, die der Geschädigte an besagtem Abend getragen hat, zur Spurensicherung an sich genommen. Das weiße T-Shirt war nicht dabei“, so Nowack.

Die Ermittler hätten Meister nunmehr darum gebeten, ihnen auch dieses Kleidungsstück auszuhändigen. Das habe er zugesagt. „Der Geschädigte hat auf Nachfrage angegeben, dass er sich mit dem T-Shirt seine Wunde verbunden habe.“

Bereits im Dezember 2021 hatte Meister eine Attacke gegen sich angezeigt. „Die Ermittlungen wurden eingestellt, weil kein Tatverdächtiger ermittelt werden konnte“, so Oberstaatsanwalt Nowack.

AfD: „Das Blut ist echt“

Auch seiner Fraktion verschwieg Meister offenbar, dass er das T-Shirt als Wundverband genutzt hatte. „Diese Information hatten wir nicht, als wir das Bild des T-Shirts verbreitet und den Eindruck erzeugt haben, Michael Meister habe es während der Attacke getragen“, so ein Sprecher der AfD-Fraktion.

Meister habe das T-Shirt aber der Fraktion auf deren Bitte hin vorgelegt: „Wir konnten uns überzeugen, dass es echt ist.“ Denn am Wochenende war in sozialen Medien heftig über die Echtheit des blutigen Shirts diskutiert worden: Mehrere Nutzer wollen das Shirt mit exakt denselben Blutspuren in Billig-Onlineshops entdeckt haben. „Das ist kein Fake. Michael Meister hat sich einen Anwalt genommen und wird gegen die Behauptung, er habe ein gefälschtes Bild verbreitet, vorgehen“, kündigt der Fraktionssprecher an.

https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/rostock/mutmasslicher-mord-anschlag-auf-afd-politiker-in-rostock-wirbel-um-blutiges-t-shirt-LN2UCLZLXBA2TM3TMIMPTZMYME.htmlOpen linkView original on discuss.tchncs.de
apocalypticart·ApocalypticArtbylichtmetzger

"Picnic 404" by John Sandwich

It’s been a long time. I hope you’ve all been doing well.

After completing my military service, I’ve been working on an original animation that I had been planned.

Since there were many processes I was trying for the first time, it took much longer than I expected. And as more time passed, I think I became more and more afraid to finally upload it. I'm still quite nervous because this is my first original series.

Still, thanks to my subscribers waiting for it, I was able to make it this far. I’m especially grateful to everyone who waited through all this time and supported me.

I hope you like it!

Used Software -
Blender
Adobe Substance 3D Painter
DaVinci Reslove

https://www.youtube.com/@johnsandwich55

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Konkurrenz für Restaurants: Rostock will Kantinen in mehreren Stadtteilen eröffnen

Macht die Hansestadt bald der Gastronomie Konkurrenz? – Ja, sagt der Hotel- und Gaststättenverband an der Warnow. Was den Dehoga, aber auch CDU und FDP in der Bürgerschaft aufregt: Das Rathaus prüft, in mehreren Stadtteilen sogenannte „Quartierkantinen“ zu eröffnen.

Die „Mittagsmatrosen“, der stadteigene Essenversorger für Schulen, soll die Restaurants betreiben. Offen für jedermann. Auch in der Innenstadt, direkt am Neuen Markt.

In diesen Stadtteilen sollen Kantinen entstehen

Auslöser der Planungen ist eine Idee der Linken in der Bürgerschaft: Die hatte vom Rathaus gefordert, wieder mehr „Leben“ in die großen Wohnstadtteile zu bringen. Groß Klein, Lichtenhagen, die Südstadt und auch Gehlsdorf würden mehr und mehr zu „Schlafvierteln“. Es fehle an Angeboten vor Ort – an Restaurants und Kneipen, aber auch an Geschäften und Freizeitangeboten.

Das Rathaus sieht das offenbar genauso: „Die Verwaltung prüft, inwiefern sich Quartierkantinen realisieren lassen, um gemeinsam mit den ‚Mittagsmatrosen‘ eine wohnortnahe Versorgung sicherzustellen. Denkbar wäre auch, Schul-Caféterien am Nachmittag temporär als Stadtteilcafés zu nutzen und so neue Orte der Begegnung zu schaffen“, schreibt Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (43/ebenfalls Linke) in ihrer Antwort auf den Antrag.

Warum die Stadt „Quartierkantinen“ plant

Auf Nachfrage wird die Stadtverwaltung mehr konkret: „In Rostock gibt es eine erhebliche Anzahl von Menschen, die sich nicht mehr selbst mit warmem Essen versorgen und sich äußerst einseitig ernähren – zum Beispiel mit Tiefkühlpizzen“, sagt Stadtsprecherin Kerstin Kanaa (64). „In vielen Stadtteilen gibt es gar keine kommerziellen Angebote für ein Mittagessen mehr. Mit den ‚Quartierkantinen‘ könnten wir diesen Missstand beseitigen.“

Kanaa betont: Das Angebot werde von der Stadt nicht subventioniert. „Es würden die Gerichte des Schulessens angeboten, vor allem auch zum Mitnehmen.“ In den kommenden Monaten will die Stadt nun – wenn die Bürgerschaft zustimmt – mit Wohnungsgesellschaften über mögliche Standorte sprechen.

CDU: „Planwirtschaftliche Experimente“

Christian Albrecht (37), Fraktionschef der Linken in der Bürgerschaft, ist begeistert: Seine Fraktion wollte eigentlich das Rathaus „nur“ dazu bewegen, mit privaten Unternehmen über neue Angebote zu sprechen. „Wenn die ‚Mittagsmatrosen‘ das nun selbst wollen, ist das mehr als wir uns erhofft hatten. Dass wir uns ernsthaft mit dem Thema ‚Quartierkantinen‘ befassen, ist genau das, was wir wollen für die Menschen in den Stadtteilen.“

Doch der Plan ist bei anderen Fraktionen umstritten: Die CDU beispielsweise spricht bereits von „planwirtschaftlichen Experimenten“: „Wir reden hier nicht mehr über Schulessen, sondern über den Einstieg der Stadt in die flächendeckende Versorgung ganzer Stadtteile. Das ist ein besorgniserregender Rückfall in alte planwirtschaftliche Denkmuster“, sagt CDU-Fraktionschefin Chris Günther.

FDP-Politikerin Julia Pittasch schlägt in eine ähnliche Kerbe: „Wir wollen keinen ‚VEB Gastronomie‘ in Rostock“, sagt sie. „Wer mit Steuergeld eine Großküche aufbaut und anschließend privaten Anbietern Konkurrenz macht, verzerrt den Wettbewerb.“

Eine Kantine auch im Rathaus?

Rostocks Dehoga-Chef Andreas Szabó, Betreiber des Café Käthe und FDP-Mitglied der Bürgerschaft, regt ein anderer Punkt viel mehr auf: Die Stadtverwaltung räumt auf OZ-Anfrage nämlich ein, dass auch in der Innenstadt – im Rathaus – eine neue Kantine entstehen könnte. Sobald der Rathausanbau fertig ist, könnten im „Altbau“ Räume dafür frei werden. Stadtsprecherin Kanaa: „Hierfür werden die entsprechenden Nutzungskonzepte erst noch erstellt.“

Szabó sagt dazu: „Gerade im Rostocker Rathaus erschließt sich mir der Bedarf nicht. Im Gebäude selbst und nur wenige Meter vor der Tür gibt es bereits gastronomische Angebote. Die Stadt sollte private Angebote stärken, statt neue Konkurrenz mit Steuergeld zu schaffen.“

https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/rostock/stadt-rostock-plant-eigene-quartierkantinen-dehoga-beklagt-konkurrenz-ZF5QV5SQ4VGW7P56UML5MJ6U5Q.htmlOpen linkView original on discuss.tchncs.de
dach·DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweizbylichtmetzger

Montagslaberfaden - Bald ist Sommer-Edition

Hallo liebe WM- Sommer-Freunde,

ich konnte leider noch keinen Laberfaden finden, also war ich entweder blind auf beiden Augen oder einfach nur blöd.

Das Wochenende war ausnahmsweise mal ziemlich ereignisreich für mich. Ich hab meiner 73-jährigen Mutter beigebracht, wie man ein Smartphone bedient und Nachrichten auf WhatsApp schreibt - und ich muss sagen, ich bin schon ein bisschen stolz auf sie. Sie hat sich jahrzehntelang sämtlicher Technik verwehrt, mit Computern nichts am Hut, sowas wie Onlinebanking ist Teufelszeug etc. pp.

Und jetzt schreibt sie mir regelmäßig Nachrichten auf WhatsApp. In dem Alter noch von Grund auf zu lernen wie eine QWERTZ-Tastatur funktioniert, wie man Wischgesten macht, die Kamera bedient und Bilder anhängt ist schon eine Leistung.

Oh, und ich hab ganz kurzfristig Anfang Juli drei Wochen Urlaub bekommen. Zitat vom Chef: "Egal wann du Urlaub nimmst, es ist immer ein ungünstiger Zeitpunkt. Also mach' das jetzt einfach und ich sag den Kunden wann du wiederkommst." Gute Firma - taktisch ist das auch sehr klug gewählt, da der 2. Juli 2025 der heißeste Tag des Jahres war.

Was lief bei euch so? Habt ihr schon WM-Spiele verfolgt, boykottiert ihr die WM oder ist euch Fußball eigentlich egal?

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Anthropic: KI-Modell »Mythos« nach US-Exportbeschränkungen vom Netz genommen

Das US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic hat sein bislang leistungsfähigstes Modell namens »Mythos« vorerst deaktiviert. Anlass ist eine Verordnung der US-Regierung. Behörden sehen demnach die nationale Sicherheit gefährdet, wenn ausländische Staatsbürger Zugang zu dem System haben.

Nach Angaben des Unternehmens muss Anthropic den Zugriff auf die Modelle »Mythos 5« und »Fable 5« für alle ausländischen Staatsangehörigen sperren. Das gilt demnach auch für Personen ohne US-Staatsbürgerschaft, die sich innerhalb der Vereinigten Staaten aufhalten.

»Diese Anordnung hat zur Folge, dass wir Fable 5 und Mythos 5 für alle unsere Kunden unverzüglich deaktivieren müssen, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten«, teilte Anthropic mit . »Der Zugriff auf alle anderen Anthropic-Modelle bleibt davon unberührt.«

Anthropic: KI-Modell »Mythos« nach US-Exportbeschränkungen vom Netz genommenhttps://www.spiegel.de/netzwelt/anthropic-ki-modell-mythos-nach-us-exportbeschraenkungen-vom-netz-genommen-a-cfca36dd-8da5-42af-becc-7fee2f17cc3aOpen linkView original on discuss.tchncs.de

Städteranking zur Zufriedenheit: Rostock bleibt Schlusslicht

Die Hansestadt Rostock liegt einer Studie zufolge bei der allgemeinen Lebenszufriedenheit seiner Einwohner auf dem letzten Platz von 40 deutschen Großstädten. Mit deutlichem Abstand bilde Rostock erneut das Schlusslicht, heißt es in der Sonderstudie Städteranking 2026 zum «Glücksatlas» der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL). Die Hansestadt erreiche beim «Glücksindex» nur 5,80 Punkte. Die «glücklichste Großstadt» liege ebenfalls im Osten und sei Erfurt (7,74 Punkte).

Städteranking zur Zufriedenheit: Rostock bleibt Schlusslichthttps://www.zeit.de/news/2026-06/09/staedteranking-zur-zufriedenheit-rostock-bleibt-schlusslichtOpen linkView original on discuss.tchncs.de
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Toter Buckelwal vor Ostsee-Insel löst Anzeigen-Flut aus – Staatsanwaltschaft versinkt in absurden „Wal-Fällen“

Der lange an der deutschen Ostseeküste festsitzende und inzwischen tot auf einer dänischen Insel liegende Buckelwal beschert der Staatsanwaltschaft Schwerin noch ein längeres Nachspiel. Dreistellig sei mittlerweile die Anzahl der Vorgänge mit Wal-Bezug, sagte Jonas Krüger, Sprecher der Ermittlungsbehörde, der Deutschen Presse-Agentur.

Diese Masse an Eingaben sei für die Staatsanwaltschaft seines Wissens ein neues Phänomen. Sie stammen demnach nicht nur aus Mecklenburg-Vorpommern, landen aber wegen der Zuständigkeit trotzdem in Schwerin.

Es handle sich bei den Vorgängen nicht nur um Anzeigen, sondern teils auch nur um Hinweise. Menschen hätten etwa ihre Hilfe angeboten und das gleich an viele Stellen geschickt. „Ich kann auch mit Walen reden“, habe etwa jemand geschrieben. Es seien „aberwitzige“ Dinge dabei, sagte Krüger.

Backhaus angezeigt – mit gegenteiligen Vorwürfen

Die vorliegenden Anzeigen gingen in unterschiedliche Richtungen. Aus der Zeit, als man sich zeitweise dafür entschieden hatte, den Wal weitgehend in Ruhe zu lassen, stammten etwa Vorwürfe der unterlassenen Hilfeleistung. Später gingen laut Krüger Anzeigen mit Verweis auf das Tierschutzgesetz ein, die sich gegen die Transportmaßnahmen richteten.

Anzeigen richteten sich gegen verschiedenste Menschen, etwa gegen Beteiligte des Transports. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) sei wegen allem Möglichen angezeigt worden – weil er nichts gemacht habe, weil er etwas unternommen habe. Unter anderem seien auch Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseums, das an der Bergung nicht beteiligt war, angezeigt worden.

Auch Schwesig habe es getroffen

Krüger habe den Eindruck, dass praktisch jeder und jede, der oder die auch dank der Medienberichterstattung mit dem Wal in Verbindung gebracht wurde, angezeigt wurde. Selbst Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), die sich aus dem Fall des Wales heraushielt, habe es getroffen.

Die Zuständigkeit Schwerins liegt laut Krüger darin begründet, dass sich der Wal lange Zeit vor der Insel Poel befand. Für diesen Bereich sei das Amtsgericht Wismar und damit wiederum die Schweriner Staatsanwaltschaft zuständig.

Vorgänge von anderswo nach Schwerin weitergeleitet

Wenn jemand andernorts in Deutschland etwa online eine Anzeige stelle, werde diese in der Regel an die für den Wohnort zuständige Polizeidienststelle weitergeleitet, erklärte Krüger. Die Polizei gebe den Vorgang weiter an die jeweils zuständige Staatsanwaltschaft, die es dann nach Schwerin weiterleite.

Krüger konnte nicht sagen, wie viel gegebenenfalls noch auf die Schweriner zukommt. Auch inwiefern tatsächlich Anhaltspunkte für Ermittlungen vorliegen, sei unklar. Teils würden Vorgänge auch gegebenenfalls noch zusammengefasst. So oder so – sichten müssen die Behörden alle Eingänge.

Toter Buckelwal vor Ostsee-Insel löst Anzeigen-Flut aus – Staatsanwaltschaft versinkt in absurden „Wal-Fällen“https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburg-vorpommern/toter-buckelwal-vor-ostsee-insel-loest-anzeigen-flut-aus-staatsanwaltschaft-versinkt-in-absurden-wal-faellen-4613471Open linkView original on discuss.tchncs.de

Schluss mit kostenlosem ÖPNV: Touristen in Rostock sollen wieder für Bus und Bahn zahlen

Die Hansestadt galt als Vorreiter im Tourismusland MV: Mit der Kurkarte konnten Urlauber bisher auch alle Busse und Bahnen im Verkehrsverbund Warnow kostenfrei nutzen. Damit soll jetzt wieder Schluss sein. Gastgeber begrüßen das aus und auch die Kurabgabe wird sich verändern.

Mit diesem Angebot wollten Rostock und Warnemünde Touristen einen echten „Mehrwert“ bieten und gleichzeitig einen Beitrag leisten zur Verkehrs- und Klimawende. Doch nach nur etwas mehr als drei Jahren will die Hansestadt den kostenlosen Nahverkehr für Urlauber wieder einstampfen. Heißt: Gäste sollen wieder für Fahrten mit Bussen, S- und Straßenbahnen bezahlen, die Kurkarte soll nicht mehr als Fahrschein gelten.

Die Tourismuszentrale der Stadt begründet das Aus mit gestiegenen Kosten: Der Verkehrsverbund Warnow, in dem sich unter anderem die stadteigene Straßenbahn AG (RSAG), die Deutsche Bahn und auch der landkreiseigene Busbetrieb Rebus zusammengeschlossen haben, fordere deutlich mehr Geld. Das würde auch die Kurabgabe teurer machen. Nun soll sie hingegen sogar sinken – von bisher 3,70 Euro pro Gast und Tag auf 3,30 Euro.

Kurtaxe soll sinken statt steigen

Als Rostock 2023 den kostenlosen Nahverkehr für alle (Kurtaxe zahlenden) Gäste einführte, wollte die Stadt Vorreiter sein in einer „Modellregion“: Auch andere Urlaubsorte im Gebiet des Verkehrsverbundes sollten ihrem Beispiel folgen und den Nahverkehr für Gäste kostenlos machen. Bad Doberan, zum Beispiel, oder auch Graal-Müritz und Kühlungsborn. Doch Nachahmer gab es keine.

Und genau das macht das Angebot auf Dauer teuer: Schon jetzt ist die Kurtaxe in Rostock und Warnemünde deutlich höher als in benachbarten Urlaubsorten. 3,70 Euro verlangt die Hansestadt, Kühlungsborn zum Beispiel drei Euro und Graal-Müritz sogar „nur“ 2,80 Euro. Hält Rostock am kostenlosen Nahverkehr für Urlauber fest, würde die Kurtaxe noch weiter steigen müssen. Zwischenzeitlich waren mal 4,60 Euro im Gespräch.

Konkrete Zahlen nennt die Tourismuszentrale nicht, aber: Der Verkehrsverbund habe mitgeteilt, dass man künftig bis zu 2,86 Euro pro Gast und Übernachtung bräuchte. Zu viel, meinen Tourismuszentrale und Stadtverwaltung. Denn ohne das Angebot kann die Kurtaxe sogar sinken. Um immerhin 40 Cent pro Gast und Tag.

Oberbürgermeisterin will neues Modell prüfen

Rostock will sich deshalb eine „Auszeit“ von dem Angebot gönnen, sich zwei Jahre Zeit nehmen für ein neues Modell und Gespräche mit den Nachbar-Urlaubsorten. Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (43, Linke) spricht von einer „schwierigen Entscheidung“, die die Bürgerschaft zu treffen habe: „Aber wenn in Rostock die Kurabgabe so teuer ist, schadet das unserer Tourismuswirtschaft. Die Einbindung von Bus und Bahn war eine bequeme Sache für die Gäste: Kurabgabe bezahlen, einsteigen und einfach losfahren!“

Allerdings sei es für die Hansestadt nicht gut, „wenn man mit der Kurkarte aus Rostock auch gemütlich nach Kühlungsborn oder Graal-Müritz fahren kann, während die dortigen Gäste jedes Mal extra bezahlen müssen, sobald sie sich auf den Weg machen zu uns.“

Touristiker begrüßen das Aus

Die Tourismusbranche begrüßt das Aus für den kostenlosen Nahverkehr ausdrücklich: „Der ÖPNV hat die Kurtaxe sehr teuer gemacht. Viele Gäste haben außerdem bereits das Deutschlandticket und fahren deshalb eh kostenfrei auch bei uns“, sagt zum Beispiel Ines Lenz, Vorstandsmitglied im Tourismusverein Rostock & Warnemünde. „Der Nutzen hielt sich also in Grenzen.“

Das sieht Lars Schwarz, Landeschef des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, ganz genau so: „Das war alles so erwartbar – und von Anfang an eine Mogelpackung! Den angeblichen Mehrwert für die Gäste gab es ja nie“, schimpft er. Stattdessen habe Rostock einen Teil der Verluste des Nahverkehrs auf Kurtaxkosten ausgeglichen.

Bürgerschaft: „Auch Rostocker profitieren“

Die Stadtpolitik hingegen will an dem Angebot festhalten, der Bürgerschaft steht eine heiße Debatte bevor. Felix Winter, Fraktionschef der Grünen, sagt beispielsweise: „Wir wollen, dass die Gästekarte auch Fahrschein bleibt. Viele Touristen nutzen den ÖPNV. Und das ist angesichts des vielen Verkehrs in Rostock ein Gewinn für alle.“

Rostock konnte durch das Angebot den Nahverkehr in Warnemünde ausbauen: „Davon profitieren auch die Rostocker!“ SPD-Bürgerschaftschef Thoralf Sens sieht das ganz genau so: „Dies wird zu einer Verschlechterung des Nahverkehrs insbesondere in Warnemünde führen, oder die Stadt muss den Zuschuss an die RSAG erhöhen. Angesichts des Ziels, den ÖPNV in Rostock zu stärken, ist die Aussetzung kontraproduktiv und nicht nachvollziehbar.“

Die CDU bringt gleich ein neues Modell ins Gespräch: „Grundsätzlich ist zu begrüßen, dass auf die Einwände der Touristiker Rücksicht genommen worden ist“, sagt Fraktionschefin Chris Günther. Aber: „Die komplette Streichung ist auch keine Lösung mit Augenmaß.“ Sie schlägt vor: Von Gästen, die den Nahverkehr nutzen wollen, sollte „ein kleiner Aufpreis“ verlangt werden.

Auch FDP-Vize Andy Szabó ist unglücklich mit dem, was die Tourismuszentrale vorschlägt: Ihm ist die Kurabgabe auch ohne ÖPNV-Anteil noch zu hoch. „Besonders widersprüchlich ist, dass der ÖPNV nun aus der Kurabgabe herausgenommen wird, die Kosten aber fast gleich bleiben. Das ist nicht vermittelbar.“

https://www.ostsee-zeitung.de/mecklenburg-vorpommern/damit-die-kurtaxe-sinkt-rostock-streicht-kostenlosen-nahverkehr-fuer-urlauber-UHN4SIBTONDVBG6P2FOWNQ6QPE.htmlOpen linkView original on discuss.tchncs.de

Knöllchen für illegales Parken auf Grünflächen werden teurer

Ab dem 1. Juni 2026 werden die Verwarngelder für illegales Parken auf öffentlichen Grünflächen in Rostock von 20 auf 55 Euro erhöht.

Das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen passt die Verwarngelder für Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit dem illegalen Parken auf öffentlichen Grünflächen an. Ab 1. Juni 2026 werden dafür 55 statt bisher 20 Euro anfallen. Durch die Erhöhung sollen städtische Grünanlagen besser geschützt und die Einhaltung der Grünflächensatzung konsequenter durchgesetzt werden.

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Knöllchen für illegales Parken auf Grünflächen werden teurerhttps://www.rostock-heute.de/verwarngelder-parken-gruenflaechen/123977Open linkView original on discuss.tchncs.de

Land verbietet Abriss des Rostocker Volkstheaters: „Bleibt es dabei, droht uns eine Bauruine“

In zwei Jahren soll das neue Volkstheater in Rostock fertig sein und die alte Spielstätte in der KTV verkauft werden. Die Millionen sind fest eingeplant. Doch nun gibt es ein Problem: Das Land hat einen Teil des Gebäudes unter Denkmalschutz gestellt. Welche Folgen das hat.

Der Plan steht seit Jahren und ist denkbar einfach: Wenn Ende 2029 das neue Volkstheater am Bussebart eröffnet ist, will Rostock einen Teil der Baukosten von etwa 208 Millionen Euro unverzüglich wieder „reinholen“ – durch den Verkauf des alten Theaters, der alten Spielstätte in der KTV.

Fünf bis zehn Millionen Euro sollen die rund 10.000 Quadratmeter einbringen. Doch daraus dürfte (vorerst) nichts mehr werden, weil das Land Rostock einen Strich durch die Rechnung macht: Teile des alten Theaters müssen erhalten werden, sie stehen jetzt unter Denkmalschutz. Rostock will das nicht hinnehmen, weil es richtig teuer werden könnte.

Abriss (vorerst) vom Tisch

Denn statt sich über einen Abriss oder Verkauf des alten Theaters Gedanken machen zu können, steht die Hansestadt nun vor der Frage, wo sie Millionen für eine Sanierung des alten Theaters herbekommen soll oder wie sie den Denkmalschutzstatus noch verhindern kann. Denn eigentlich sollen auf dem Gelände perspektivisch eine Quartiersgarage, eine Begegnungsstätte und vor allem Wohnungen entstehen.

„Plattmachen“ ist aber nicht mehr: „Der Denkmalwert des Volkstheaters wurde durch das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege (LAKD) als oberste Fachbehörde im Oktober 2025 erkannt, wodurch kraft Gesetzes der Denkmalschutzstatus eingetreten ist“, sagt Christoph Wohlleben, Sprecher des zuständigen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Schwerin.

Nur DDR-Bauten sind Denkmal

Die Entscheidung aus Schwerin betrifft aber nicht das gesamte Gebäudeensemble. „Der Denkmalwert wurde ausschließlich für die Bauten und die Freiflächengestaltung der 1970er-Jahre erkannt, die aufgrund der qualitätvollen und geschlossenen Gestaltung ein herausragendes Zeugnis DDR-zeitlicher Architektur sind“, erklärt Wohlleben. Geschützt sind demnach der Theatervorplatz zwischen Doberaner Straße und Windmühlenstraße, das Foyer und der Gebäudeteil rund um die Probebühne.

„Die zwischen 1975 und 1978 entstandene Erweiterung des Volkstheaters Rostock steht für eine frühe Rückbesinnung auf die historische Stadt und für eine qualitätvolle Weiterentwicklung des Bestands“, so das Ministerium.

In der Begründung heißt es auch, dass das Volkstheater unter der Leitung des langjährigen Intendanten Hanns Anselm Perten eine der profiliertesten Bühnen der DDR gewesen sei. „Die repräsentative Erweiterung war Ausdruck dieser besonderen Wertschätzung.“ Die Gebäude am Patriotischen Weg dürften hingegen abgerissen werden.

Rostock kann Sanierung nicht bezahlen

Für Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (43, Linke) kam die Entscheidung aus Schwerin überraschend: „Denn wir sehen das anders“, sagt sie der OZ. Auch die stadteigene, untere Denkmalschutzbehörde hatte den Denkmalwert geprüft, um zu klären, ob wirklich für mehrere Hundert Millionen Euro ein Neubau her müsse oder ob das alte Theater saniert und erweitert werden könne.

Eines der Argumente: Ein Erhalt der alten Spielstätte ist für Rostock nicht „zumutbar“, nicht zu bezahlen. Unter anderem sei der DDR-Gebäudeteil zu klein, der Brandschutz nicht mehr gewährleistet, das Haus hochgradig mit „bestimmten Baustoffen“ belastet. Von Asbest ist die Rede. Und davon, dass die Umkleiden der Probebühne bereits gesperrt sind – wegen Schimmel.

Gigantische Bauruine in der KTV?

Der Fall erinnert an ein zweites Beispiel in der Hansestadt – an die Societät Maritim. Der alte Museumsbau ist ebenfalls marode, eine Sanierung würde um die 30 Millionen Euro kosten. Die Stadt hofft, mit dem Land eine Einigung finden zu können, und bietet die Societät als Standort für das archäologische Landesmuseum an.

Bis Ende Juni darf Rostock zur Entscheidung des Landes Stellung nehmen, die Stadt arbeitet an einer Ablehnung. „Wir können uns eine Sanierung des alten Volkstheaters nicht leisten. Und auch ein privater Investor wird es nicht tun.“ Ihre Sorge: „Bleibt es bei der Entscheidung, droht uns mitten in der KTV eine gigantische Bauruine.“

https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/rostock/millionengrab-statt-millionen-einnahmen-warum-rostock-sein-theater-nicht-abreissen-darf-KF5W4VMF5BEKNKXWXEA7Y2YLQY.htmlOpen linkView original on discuss.tchncs.de

Hunderte feiern auf Rettungspartys für Rostocker Bunker: „Der Club darf wegen sowas nicht zu Grunde gehen“

Der Rostocker „Bunker“ ist in Not. Wegen Corona-Rückzahlungen in Höhe von 30.000 Euro rief der Club zur Spendenaktion auf und veranstaltete am Wochenende (22. und 23. Mai) zwei „Rettet den Bunker“-Partys.

Das Ende eines Rostocker Kultclubs? Soweit wollen die Fans des „Bunker“ es nicht kommen lassen. 30.000 Euro Corona-Hilfen muss das beliebte Kulturzentrum in der ehemaligen Neptunwerft zurückzahlen. Geschäftsführer Marc Jenderny und sein Team riefen deshalb zur Spendenaktion auf und luden zu „Rettet den Bunker“-Partys ein. An zwei Abenden feierten hunderte Besucher, um ihren Lieblingsclub zu retten.

Kneipenquiz, Live-Bands und DJs: „Die Stimmung kocht immer gut über“

Bereits um 20 Uhr konnten Besucher am Freitag den Club betreten und auf drei Stockwerken das abwechslungsreiche Programm genießen. Start machte das traditionelle Kneipenquiz, in dem die Teilnehmer zwei Stunden lang um den ersten Platz rätselten.

Eine Etage darüber gab es Drum and Bass und Techno von insgesamt neun DJs zu hören. Bei Shelter und Lappalie konnten Fans von Rock und Folk Punk auf dem Main Floor mitsingen bevor ab 23 Uhr 80er Hits zu hören waren.

Ähnlich volles Programm am Samstag. Den Start um 20 Uhr machte ein dreistündiger Tanzkurs im Erdgeschoss. Zeitgleich gab es mit den Bands Antispielismus, Hängolin und Klatsche Punk, Ska und Metal zu hören. Die zahlreichen DJs sorgten für Abwechslung: Techno, Trance, Pop, Punk, Indie, Metal und 80er - für jeden Musikgeschmack war auf den drei Tanzflächen etwas dabei.

André „BlacKSharK“ Hinrichs war dabei und heizte die Stimmung am Freitag an. Seit über zehn Jahren legt der Drum and Bass-DJ im Bunker auf. „Die Stimmung kocht immer gut über“, erzählt der 43-Jährige, der auch privat gerne dort feiert. Dass es zu der Notlage kam, macht ihn traurig. „Aber es hilft nichts“, sagt er. „Ärmel hochkrempeln und gucken, was man macht. Wer will, findet einen Weg.“

Gäste kamen, um Club zu unterstützen: „Es wäre schön, wenn das erhalten bleibt“

Martin Schmidt kam zu beiden Partys. „Es wäre richtig schade, wenn das eingehen würde“, sagt er. „Es gibt hier viele verschiedene Sachen und das ist ein Kulturangebot, das man nicht in jeder Stadt findet.“ Das habe der gebürtige Thüringer schnell schätzen gelernt, als er vor drei Jahren nach Rostock kam. „Es wäre schön, wenn das erhalten bleibt. Deshalb unterstützen wir das.“

„Für die Kulturlandschaft ist es generell schade, wenn etwas zu macht“, findet auch Maria Kobel, die an diesem Wochenende vor allem wegen der Bands dabei war. „Und selbstverständlich, um den Bunker zu unterstützen.“

Bunker-Team bleibt optimistisch

„Der Bunker ist ein wichtiger Kulturpunkt“, sagt auch Marcel Drevient, der an diesem Wochenende auflegte. Bei einer Schließung würde eine der wichtigsten Anlaufstellen für elektronische Musik in Rostock verloren gehen, findet der DJ. „Aber im Moment habe ich noch das Gefühl, dass die Stimmung hoffnungsvoll ist.“

Mike Treichel arbeitet seit sieben Jahren am Einlass des Bunkers. „Der Club ist etwas besonderes, weil wir so eine breite Möglichkeit haben, den Menschen unterschiedliche Musik zu bieten.“ Die Arbeit im Club gefällt ihm. „Sonst würde ich das nicht schon so lange machen“, so der 46-Jährige. Trotz angespannter Lage bleiben er und seine Kollegen optimistisch. „Ich kenne niemanden hier, der aufgegeben hat.“

Steffi Biederstädt organisiert Live-Konzerte im Bunker und moderierte früher das Kneipenquiz. Schon 2009 verteilte sie in ihrem Studentenjob Flyer für den Club, für die „Rettet den Bunker“-Partys legte sie sich ins Zeug, um die Events auf die Beine zu stellen. „Ich glaube noch an eine Lösung“, sagt sie. „Es ist angespannt, aber ich will mir nicht vorstellen, dass man den Club wegen so etwas zu Grunde gehen lässt.“

Club muss bis Juni Geld zurückzahlen

Der Bunker erhielt während der Corona-Krise Überbrückungshilfen vom Landesförderinstitut MV (LFI). Gleichzeitig griff das Lokal auf eine zweckgebundene Förderung der Initiative Musik unter dem Label „Neustart Kultur“ zurück, um DJs, Musiker und Künstler zu bezahlen.

Das LFI bewertete diese Gelder nun als Einnahmen des „Bunkers“ – „obwohl diese zu 100 Prozent weitergereicht wurden“, so Geschäftsführer Marc Jenderny. Bis zum 10. Juni muss der „Bunker“ die Corona-Hilfen an das Land zurückzahlen. Sollte der Club das Geld nicht auftreiben können, müsse ein Insolvenzantrag gestellt werden.

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Club hat 30.000 Euro Schulden - dem Rostocker „Bunker“ droht das Aus

Bis zum 10. Juni muss der Rostocker Club „Bunker“ 30.000 Euro an Corona-Hilfen zurückzahlen – sonst ist Schluss. So will Betreiber Mark Jenderny die Partylocation jetzt noch retten.

Mark Jenderny wirkt betrübt. Der Clubbetreiber des „Bunkers“ in Rostock schließt die Tür zur Tanzfläche hinter sich ab. Der Flur wirkt wie eine Dunkelkammer. Nur ein paar gedimmte Lampen beleuchten den Weg zum Ausgang. Schon bald könnte das Licht jedoch komplett ausgehen – denn dem „Bunker“ droht das Aus.

Bis zum 10. Juni muss Jenderny mit dem „Kulturkombinat Bunker“ rund 30.000 Euro an Corona-Hilfen an das Land zurückzahlen. Sollte der Club das Geld nicht auftreiben können, sind die Verantwortlichen gezwungen, einen Insolvenzantrag zu stellen. „Die Not war noch nie so groß“, erklärt Jenderny den Ernst der Lage.

Rostocker „Bunker“ hatte noch nie Schulden

Seit 2007 betreibt der Unternehmer das Kunst- und Kulturzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Neptun Werft. Der „Bunker“ gehört seitdem für viele Partygäste zu den beliebtesten Adressen in der Hansestadt. Bis zu 200 Leute feiern hier regelmäßig zu Techno, Rock, Indie und 80er-Jahre-Hits. „Wir haben den Hochbunker als Ruine übernommen und nach und nach immer weiter mit eigenen Mitteln ausgebaut – ohne staatliche Förderungen, Kredite und Schulden“, so der Geschäftsführer.

Während der Corona-Krise musste der Club, wie andere Einrichtungen auch, schließen oder durfte nur Gäste in begrenzter Anzahl begrüßen. Um Festkosten wie Miete und Strom trotz ausbleibender Veranstaltungen zu bezahlen, hat der „Bunker“ in diesem Zeitraum Überbrückungshilfen vom Landesförderinstitut MV (LFI) erhalten.

Gleichzeitig griff das Lokal auf eine Förderung der Initiative Musik unter dem Label „Neustart Kultur“ zurück. Der „Bunker“ bekam dabei zweckgebundene Gelder, um DJs, Musiker und Künstler, die im Club aufgetreten sind, zu bezahlen. „Wir durften nur die Hälfte der Gäste reinlassen, deswegen konnten wir aber nicht nur die Hälfte an Gage zahlen“, so Jenderny.

Zum Unverständnis des Betreibers hat das LFI diese Gelder nun als Einnahmen des „Bunkers“ bewertet – „obwohl diese zu 100 Prozent weitergereicht wurden“. Diese Entscheidung war für den 53-Jährigen „wie ein Schlag vor den Kopf“.

Für Witzan Schmidt, Ansprechpartner für Clubs und Diskotheken im Präsidium des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands MV (Dehoga), wäre das Aus des „Bunkers“ ein Rückschlag für die Partyszene. „Es gibt immer weniger Clubs. Die Entwicklung ist dramatisch“, meint er.

Der Experte, der in Rostock den beliebten LT-Club betreibt, habe persönlich schon lange mit den Corona-Rückzahlungen abgeschlossen. Er verweist darauf, dass Kultureinrichtungen Rückzahlbestimmungen im Zuge der Überbrückungshilfen oft „im Kleingedruckten“ überlesen hätten.

„Was den ‚Bunker‘ betrifft, habe ich jedoch keinen Einblick“, so Schmidt. Er wisse aber, dass die Bundesländer unterschiedlich mit den Rückzahlungen umgehen. „MV hat da eine rigorose Einstellung.“

Solidaritätspartys am Wochenende in Rostock

Das merkt jetzt Mark Jenderny. Der „Bunker“-Chef sei bereits im März darum bemüht gewesen, in Kontakt mit dem LFI zu treten, um Möglichkeiten einer Stundung beziehungsweise Ratenzahlung zu besprechen – ohne Antwort. „Die Leute machen sicherlich einen guten Job, wirken aber völlig überfordert. Die Kommunikation ist sehr kompliziert“, ärgert sich der Betreiber.

Viel Zeit bleibt nicht mehr: Um die Disco am Leben zu halten, hat das Kulturkombinat die Aktion „Rettet den Bunker“ ausgerufen. Am Freitag (22. Mai) und Sonnabend (23. Mai) finden zwei große Solidaritätspartys statt. Besucher können sich auf zahlreiche DJs und Livemusik-Acts freuen. Außerdem stehen Highlights, wie Karaoke, ein Pubquiz und ein Glücksrad sowie eine Fotobox, auf dem Programm.

„Es ist eine komische Situation“, meint Jenderny. „Wir sind alle ängstlich wegen der aktuellen Situation und gleichzeitig überwältigt von der großen Resonanz.“ Die Künstler werden an den beiden Abenden ohne Gage auftreten. Zudem wurde online eine Spendenaktion initiiert, bei der bereits mehr als 8500 Euro zusammengekommen sind.

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