Hitzetaugliche Mode: Warum tragen Männer keine Röcke?
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79 replies
Ich trage schon keine kurzen Hosen! Da werde ich mit Sicherheit auch keinen Rock tragen!
Es gäbe auch lange Röcke.
Das müsste dann aber schon ein wallendes Gewand sein, ich mag meine Beinfreiheit!
Ich sehe keine vorteil darin, wenn in statdessen z.b mesh shorts tragen kann.
Ein Kilt geht immer… 🏴
Ich I'm Rock würde aussehen wie ne etwas zu geoß geratene Zimmerlampe der der Schirm runtergerutscht ist.
Weil die Polizei zum Glück dagegen vorgeht. Man hört immer wieder von Durchsuchen bei Röckerbanden.
Besser wäre doch so etwas:
Es gibt auch den Longyi, ein sehr flexibler Schlauchrock aus Myanmar.
Cool!
Oder Kaftan
Keine Taschen.
Wo gibt es sowas? Gefällt mir!
Edit: Reverse image search hat geliefert.
Sogar Cargoröcke! Ich bin entzückt.
*Frachtröcke
Frachtrock ist eine super Bezeichnung!
Die Ausnahme bestätigt die Regel
Niemand hat die beiden Bilder als Ausnahme bezeichnet also wird durch diese nicht die Existenz einer Regel bestätigt. (Sry ich hab eine Vendetta gegen den Satz, da er von meinem Vater oft als gotcha eingesetzt wurde, in der Verwendung aber keinen Sinn macht)
Ich trage öfter mal Wickelröcke (ein großes Tuch), und da ist sowas sehr praktisch:
Und ich kann das Röcketragen nur sehr empfehlen. Die Luftigkeit ist unübertroffen.
Gehst du mit oder ohne Buchse?
als alternative zum rock kann ich auch eine (lockere) badehose sehr empfehlen
Mein erster Gedanke war, dass in der westlichen Kultur, Männer keinen Rock tragen.
Wir könnten die Tunika wieder modern machen.
Tunika als Alternative zum Anzug im formellen Kontext wäre schon was feines.
Für offizielle Anlässe trägt ein Bürger natürlich eine Toga.
Die ist wohl aber deutlich umständlicher anzulegen, wesentlich unbequemer und recht schwer und warm.
Besonders hitzetaugliche Mode ist das wohl eher nicht.
Macht aber sicher Eindruck.
Es gibt Sherwanis in Indien.
Hat hier jemand toga party gesagt?
Bis auf die Schotten.
Weißt du, ob die da auch im Alltag verbreitet sind, oder ob das nur zu traditionellen Festen getragen wird?
Im Alltag trägt kein Schotte einen Kilt. Die werden nur zu besonderen Anlässen rausgeholt.
Ist wie ein Dirndl und Lederhosen. Nur zu besonderen Anlässen, und auch dann bei weitem nicht alle.
Ich schätze eher das letztere.
Weil ich damit auffallen würde, und aufzufallen ist mir sehr unangenehm.
Weil die heteronormative Männer meistens Hurensöhne sind
Jokes on you ich liebe diesen berühmten dunklen Anzug optisch einfach und das schon soweit ich zurück denken kann. Wenn ich dran denk was meine Mutter oder auch irgendwelche Ladenangestellte versucht haben mir stattdessen immer anzudrehen, weil es halt "weiblich" war... Nehmt ihr ruhig all den anderen Kram, ich nehm die ungeliebten Anzüge.
Generell wäre es einfach viel gesünder für alle, wenn jeder einfach die Kleidungsstücke tragen kann, die er/sie/<3 tragen möchte. Hab vor gar nicht so langer Zeit auf ner kleinen Convention einen Mann gesehen: rosa/pastell Rock mit passendem Oberteil, Accessoires und clip-on Perlen in Bart. Sah richtig cool aus und wirkte auch definitiv nicht "verweiblicht" (weil ja viele davor Angst zu haben scheinen). Im Gegenteil: Wenn man einfach was trägt worauf man Lust hat und womit man sich wirklich wohl fühlt, dann ist man immer stärker und strahlt das auch zu einem gewissen Grad aus. Braucht je nachdem was es ist ja leider auch ne ganze Menge gesundes Selbstbewusstsein, weil ja nicht alles Gesamtgesellschaftlich so akzeptiert ist.
Es verlangt ja niemand, dunkle Anzüge abzuschaffen. Es geht vielmehr darum, was du im zweiten Absatz auch ansprichst, insbesondere Herrenmode auch anderen Kleidungsstücken zu öffnen.
Und das hab ich wo behauptet? Der erste Absatz soll, mit den Anzügen als Aufhänger, nur verdeutlichen, dass es auch in die Richtung "aus welchen Gründen auch immer weiblich gelesene Person will als männlich(er) angesehene Klamotten tragen" noch nicht ansatzweise so reibungslos läuft wie es wünschenswert wäre und daher auch Frauen gerne offen beim mitmachen können, sofern sie den besagte Kleidungsstücke gern tragen wollen. Ich wurde beim Kauf meines ersten (Männer)Anzugs dann auch etwas ziemlich überrascht angeschaut, als ich gesagt habe, dass der für mich sein soll, meine Stimme zerstört leider doch noch so einiges... =/
Und ja, nur weil Männer es hier schwerer haben, heißt das nicht, dass Frauen da nicht mithelfen können. Im Endeffekt teilen wir uns alle diese komische Kugel hier, und wir haben echt dringendere Probleme als uns wegen Klamotten (verbal) die Köpfe einzuschlagen.
Naja, es kommt halt schnell mal so rüber, wenn man auf "Sache X ist vielleicht nicht für alle geil, lass mal auch Y zulassen" erstmal mit "also ich finde X geil" reagiert, dass man sich angegriffen fühlt.
Aber das kann auch einfach am grundsätzlichen gesellschaftlichen Diskurs liegen, in dem aus "Lass mal pflanzliche Ernährung fördern" ein "Ich lass mir mejn Schnitzel nicht wegnehmen" wird.
Man darf Aussagen halt nicht auf den ersten Satz reduzieren. Da kam nicht ohne Grund noch direkt nach dem "jokes on you" ein Hinweis darauf, dass von mehreren Leuten versucht wurde mir anderen Kram aufzuzwingen, den ich eben nicht mochte. Und mein kompletter zweiter Absatz steht da auch nicht grundlos.
Aber deinen zweiten Absatz habe ich doch angesprochen?
Ich perönlich finde die Reaktion halt einfach weird, und dann forderst du im zweiten Absatz das, was der Artikel fordert, formulierst es aber so als hätte der Artikel nicht schon selber gefordert.
Aber ich glaube, wir reden einfach aneinander vorbei.
Aufm Festival trage ich häufiger mal einen. Aber habe explizit auch nach einem mit Taschen geschaut. Auf dem weg zur Arbeit kommt mir häufiger ein Dude entgegen, der erschreckenderweise aussieht wie ich in 10 Jahren, der häufiger mal einen Rock trägt.
Weil toxische Männlichkeit Scheiße ist und leider in Deutschland immernoch dominiert.
Ist diese toxische Männlichkeit gerade mit uns im Raum?
Also wenn ich aufm Dorffest sexuell belästigt werde, weil ich als nichtbinäre Person im Dorf nicht geoutet bin, aber mich femininer präsentiere und ich deswegen als "Schwuchtel" und "Transe" beleidigt werde und mich laut den Leuten "als Mann zu geben habe", soll toxische Männlichkeit nicht existieren?
Oder die Sache, dass in fast jedem Ort unter 20000 Einwohner wo ich hingehe sind relativ starre Männlichkeitsbilder präsent und ich von irgendjemanden dumm angelabert werden oder mit ekelhaften Anmachsprüche konfrontiert werde, soll es keine toxische Männlichkeit geben?
Leck mich doch mal am Arsch mit deiner mangelnder Einsicht!
was du beschreibst, ist keine toxische Männlichkeit, das sind Arschlöcher. Arschlöcher picken sich den-, die- oder dasjenige heraus, der ihnen gerade einen Lacher oder einen blöden Spruch entlockt. Ob das nun wer ist, der sich etwas seltsam kleidet, eine seltsame Frisur hat, eine andere Wertevorstellung oder sonstwas, ist dann nur gerade EINE der Variablen. Nimmt man die weg, werden die Leute nicht besser, sie wechseln schlicht auf das nächste Ziel und ziehen dort dann die gleiche Nummer noch einmal ab.
So etwas als "toxische Männlichkeit" zu bezeichnen, greift zu kurz und ist in eine andere Richtung dann ebenfalls diskriminierend. Es löst keine Probleme, sondern vertieft im Gegenteil nur den Graben zwischen den Menschen. Denn so ist man automatisch entweder "einer von uns", oder "einer von DENEN".
Da hast du keine Ahnung was toxische Männlichkeit bedeutet. Es bedeutet nicht, dass Männlichkeit an sich toxisch ist, sondern dass ein starres festhalten an einer bestimmten männliches Rollenbild toxisch ist und es hat reale Folgen. Da werden Männer die traditionelle männliche Rollenbilder nicht entsprechen gemobbt und ausgegrenzt. Und besonders Frauen und Transmenschen leiden unter den Folgen toxischer Männlichkeit, weil dieses männliche Rollenbild auch eine gewisse Dominanz vorschreibt.
Informier dich mal besser, statt irgendwas darüber zu mutmaßen.
lies mal alle Kommentare über dir. Keinen einzigen toxischen Kommentar, vermutlich viele davon von Männern. Es ist so toll diese Kreativität und Unterstützung unter Männern zu sehen und ich bin mir sicher, dass bei einigen reflektierende Gedanken über die zeitgenössische, „heteronomative“ Mode losgetreten wurden. Und was ist dein Beitrag? Ein Feminismus-Schlagwort zynisch-pessimistisch reinzuquetschen. Danke dafür, sehr konstruktiv, hilft wahnsinnig.
Entschuldige die Tirade, regte mich grad auf, ich hätte nicht so weit runterscrollen sollen.
Ich würde ja auch lieber in einer Welt leben, in der das Fediverse repräsentativ ist, aber ist halt nicht so.
Kannst so viel labern wenn du davon nicht regelmäßig davon betroffen bist. Das ist so realitätsfern wie zu behaupten, dass es kaum noch Gewalttaten gegen queere Menschen in Deutschland gäbe.
Geh du mal auf dem Land im Rock zu ner Veranstaltung und du wirst erleben was toxische Männlichkeit ist.
Nun ja. Die Zustände in unserer Gesellschaft stören mich ebenfall, da bin ich voll bei dir, auch wenn ich als cis Mann nicht (gleich) von solchen Vorfällen betroffen bin. Was mich stört ist, dass dein Kommentar hier in meinen Augen absolut nix bringt. Das zynische darin passt nicht in die so offene, angeregte Unterhaltung hier. Mir ist klar, dass meine Antwort vlt übertrieben war. Aber das stöhnen über die Zustände habe ich so langsam satt. Dein Kommi war nur gerade der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
Ich habe schon so viele Stunden Feminist:innen in meinem Leben zugehört, was alles schlecht ist am „Patriarcht“ usw. Und obwohl ich zu 95% der gleichen Meinung bin und politisch die gleichen Parteien wähle, werde ich so häufig mit unkonkreten Sprüchen beworfen, die schlussendlich ja alle nichts bringen. All die Schlagwörter den Gleichgesinnten um die Ohren hauen, möglichst entrüstet sein über die Zustände und der, der am wenigsten stark seine Meinung sagt oder etwas Gemässigtes sagt, auf den wird eingeredet, bis er die anderen inhaltlich übertrifft oder eine Splittergruppe gründet. Solidarität, Austausch und gegenseitiges Unterstützen wäre so viel hilfreicher.
Ich hätte wirklich Bock, wenn auch erstmal eher zuhause (muss nicht unbedingt zum Trendsetter werden).
Wickelrock ist wie zu hause nach dem Duschen im Handtuch rumlaufen 🤷
Man kann zu Hause ja anfangen und wenn es gefällt kann man ja auch anfangen die dann anderswo anzuziehen.
Noch nie drüber nachgedacht. Aber zu einer luftigen kurzen Hose ist doch kein großer unterschied. Und ohne jetzt einen rock probiert zu haben scheint mir das fürs Fahrradfahren auch sinnvoller.
Man kann je nach Rock problemlos damit Fahrrad fahren. Der Trick dabei ist, dass man dann den Rock zwischen den Beinen durchsclägt und den "Stoffüberschuss" auf den Sattel legt und sich drauf setzt. Ich würde jetzt vermutlich keine Fahrradtour im Rock machen, aber man kann mit ein bisschen Übung problemlos mit Röcken Fahrrad fahren.
Dann ist es doch aber quasi auch wieder ne kurze hose? :-) Und das dann an jeder ampel oder nach jedem aufstehen wieder richtig zu rücken erscheint mir nervig.
Aber kann natürlich jeder machen wie er mag, mir scheint es nur unpraktisch wenn man viel mit fahrrad unterwegs ist.
Kommt halt drauf an welche Strecken man fährt. Wenn man alle 50m anhalten muss ist dad in der Tat eher unpraktisch.
Kling trotzdem nach einem Problem das ich lieber vermeide als es zu lösen
Ich trage halt Röcke deutlich lieber als Hosen und bin ziemlich gehfaul, weshalb das dann das kleinere Übel ist.
Es gibt übrigens noch mehr Tricks mit denen man mit Rock Fahrrad fahren kann. Das ist NIR das wie ich es immer mache.
Sie haben da sogar erwähnt, dass es einige Röcke gibt, die ausgesprochen für Männer designt wurden. Ich Frage mich, wie viele Leute aktuell abrät, dass sie nur von den weiblichen wissen
Ich hab einen Rock, den ziehe ich an 9/10 heißen Tagen (bzw. eigentlich immer wenn es nicht zu kalt ist) im Sommer an, aber nur Zuhause, auch jetzt in diesem Moment. Ich würde ihn auch draußen anziehen, aber ich lege es nicht gerne darauf an aufzufallen, also müsste sich das vorher wenigstens ein bisschen durchsetzen. Ich habe aber auch einen Arbeitskollegen der quasi immer einen trägt.
Von der Belüftung ist er jetzt nicht sooo viel besser als dünne Shorts, und er nervt bisschen beim hinsetzen, also schon Geschmackssache und nicht für jeden.
Dass es keine passenden Kleidungsstücke für Männer gibt wie hier manche schreiben würde ich nicht so sagen. Es sieht mit T-Shirt, Polos, Hemden usw. eigentlich immer normal gut aus, wie halt kurze Hosen auch. Auch bei Schuhen passt es zu vielem, von Stiefeln, Halbschuhen und Sandalen. Sneaker oder so andere Plastikwegwerfschuhe kann ich mir wieder eher nicht dazu vorstellen, aber die trage ich eh nicht.
Wer jetzt hier als Mann liest und sich denkt: "Ja, okay, aber was für ein Rock und wie kombinieren?"
https://de.fashiontrends.style/maenner-in-roecken/
https://www.dermannimkleid.de/roecke-fuer-maenner-die-verschiedenen-stile-und-wie-man-sie-traegt/
Ich hab noch was gefunden, was ich für gut kombinierbar halte: https://roka-muetzen.de/produkt-kategorie/roecke-fuer-maenner/
Und hier, wenn der Goldesen mal wieder Dünnschiss hat: https://www.thombrowne.com/en-eu/collections/mens-skirts
Das ist definitiv... ein Stil. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob das unbedingt ein Stil ist, der Röcke als Teil der Herrenmode für die breite Masse etabliert.
Wenn Rock dann nur ohne Buchse drunter
Let him swing. Gut für das Mikroklima.
Aneinanderreibende Oberschenkel schreien nach Unnerbüx.
Sad but true…
Ich habe einen Kult - aber der ist für das Wetter jetzt zu warm.
Ich wüsste gar nicht, wo ich einen Rock bekommen könnte.
Kilt?
Witt Weiden ist dein Freund /s
Ich hab den Eindruck, dass der Rest der Männermode auch einfach nicht gut zu Röcken passt. Also weder Jacken, noch T-shirts, noch Schuhe gibt es in größerer Auswahl passend zu Röcken. (Vielleicht fehlt es mir aber auch einfach an Fantasie)
Es liegt an der Fantasie
Wetten, dass doch?
Nein, es lag nicht an meiner Fantasie (zumindest nicht nur). Es lag an meiner Unkenntnis des Angebots. Gemäß meinem letzten - und reichlich veraltetem - Stand beschränkte es sich auf Gothik- Fetisch- und knöchellange Faltenröcke. (Zusätzlich zu traditioneller Kleidung verschiedenster Kulturen in denen ich mich mir irgendwie auch nicht so recht vorstellen kann.)
Es scheint da inzwischen einiges mehr zu geben.
Naja, das meinte ich ja. "Wetten, dass [es diese Möglichkeiten] doch [gibt]?"
Ich trage jetzt seit ~30 Jahren Jeans und T-Shirt (im Winter dann eben mit Hemd und im ganz kalten + Jacke)... für mich bleibt die Kombination bis mich der Hitzschlag killt
Nutzername prüft aus
Für Zuhause habe ich mir tatsächlich einige Röcke gekauft. Ist aber aus Unterwäschegründen nur Zuhause sinnvoll/praktikabel.