Spyke
feddit.org

Prinzipiell ein interessanter Artikel. Danke dafür.

Gesund, nachhaltig oder Trend?

Ich bin da jetzt nicht ideologisch. Ich esse gerne tierische Produkte und werde das auch weiterhin (in Maßen) sehr gerne tun. Ich nehme einfach Hafermilch im Kaffee weil es mir wirklich besser schmeckt als mit Milch. Da brauche ich keinen weiteren Grund.

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Vizzerdrixreply
lemmy.world

Und ich trinke pflanzliche Alternativen, um Tierleid und ökologischen Impact zu reduzieren und bin damit wohl "ideologisch"... Muhahahaha

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Hondreply
piefed.social

Kresi, wie du direkt zwei Runterwählis gedrückt bekommen hast. Da sitzt der Hass aber tief bei paar Leutchen.

Naja, ich stimme hochwählend zu wärend ich mir unbeeindruckend weiterhin meine Soße auf Kuhsaftbasis in den Schlund stopfe. Ist halt lecker, günstig und mein Hirn kann ganz wundervoll das Leid ausblenden. Schmeckt auch mit deinem Post vor der Nase ganz toll.

Kann man jetzt richtig fies Scheiße von mir finden. Was es auch ist. Aber nochmal deutlich schlimmer finde ich es wenn man sich den Tatsachen aktiv enzieht.

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feddit.org

Aber nochmal deutlich schlimmer finde ich es wenn man sich den Tatsachen aktiv enzieht.

Was ist daran schlimmer?

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Kann man sicherlich jetzt kleinteilig ausdiskutieren. Hab da aber auch überhaupt keine Lust zu. Tierleid in unseren Lebensmitteln ist eine Tatsache. Da seh ich keinen Grund sich angegriffen zu fühlen wenn man trotzdem sich Käse, Milch oder Chicken Wings hingibt. Keine Ahnung, alle Vegetarier und Veganer, die ich in meinem Leben kennengelernt hab waren super entspannt. Floischlieberhaber dafür umso bedachter ihre Position auszuformulieren obwohl keiner gefragt hat*. Ich finds halt lecker, willensschwach bin ich auch und dazu vorkonditioniert. Wenn man sich von tierlieben Positionen getriggert fühlt und runterwählt ist man in meinen Augen einfach ein Affe. Ob ich mich jetzt ethisch/moralisch überlegen fühlen kann nur weil ich das Leid anerkenne kann ich ganz klar mit einem "Nein" beantworten.

Den perfekten Konsumenten gibts nicht. Dafür geb ich lautstark in anderen Bereichen unserer Konsumgesellschaft einen riesen Fick. Darfst du gerne nochmal runterwählen. Mir egal. Das war mein Punkt.

*Mir ist die Ironie bewusst. Keine Sorge.

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feddit.org

Mal eine Frage in die Runde. Hafermilch hat mittlerweile im Kaffee die Kuhmilch bei mir verdrängt. Ich habe aber ein Problem mit Milchersatz beim Kochen. Wenn man zum Beispiel eine Soße auf Milchbasis kochen will, funktioniert das logischerweise nicht mit Hafermilch. Habt ihr da einen Tipp für ein gutes Produkt?

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Vegane Kochsahne gibt es hier zugegen in vielen Discountern/Supermärkten von der Eigenmarke. Die auf Haferbasis ist tendenziell eher flüssiger und süßlich, die auf Sojabasis eher cremiger und mit typischer Soja-Note im Geschmack. Falls du eine cremige, proteinreiche Basis für z.B. eine Nudelsauce suchst, kannst du auch einfach einen Block Seidentofu pürieren.

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lemmy.zip

Möchte den beiden anderen Antworten zustimmen und ergänzen, dass es auch gute Koch"sahne" Produkte auf Haferbasis gibt.

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feddit.org

Ich nehme meistens einfach 1:1 vegane Kochcreme auf Sojabasis. Klappt sicherlich nicht mit allem, aber funktioniert für Soßen und KaPü ganz gut.

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Obinreply
feddit.org

Kartoffelpüree ist ein gutes Stichwort zu dem Thema. Ich hab mein Leben lang gedacht, dass es mir halt einfach absolut nicht schmeckt, weil ich es immer nur gegessen habe wie meine Eltern es gemacht haben, also ungewürzt (nur Salz und eine halbe Priese dearomatisierten Pfefferstaub) und mit einer Menge Kuhmilch. Überall sonst hab ich es dann gemieden und erst vor ein paar Jahren hab ich dann gemerkt, dass es nicht unbedingt wie eine geschmacksneutrale Pappmaché-Rasierschaum-Mischung "schmecken" muss.

Meine Partnerin macht es z.B. nur mit Gemüsebrühe und Muskatnuss, gar keine Milch oder Milchersatz. Ganz andere Welt. Kleines bisschen Margarine oder Butter kann man optional auch rein tun. Jetzt ist es eine meiner Lieblingsbeilagen.

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feddit.org

Man kaufe sehr fein gemahlenen Pfeffer im Supermarkt, fülle ihn in ein idealerweise nicht luftdicht verschlossenes Gefäß um, lagere es den Großteil der Zeit im Hellen (Sonne eignet sich besonders gut) und nutze nur geringe Mengen, damit der Pfeffer sein Aroma über Jahre hinweg in der Luft entfalten kann. Fertig ist der dearomatisierte Pfefferstaub.

  • Geheimrezept von Bekannten
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Wenn du es ausplapperst ist es doch nicht mehr geheim. Jetzt kann ja jeder hergehen und deren kulinarische Enttäuschung imitieren.

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Obinreply
feddit.org

Kennst du das nicht? Boomer-Pfeffer? Fein vorgemalen noch von den Großeltern zu Vorkriegszeiten gekauft und im offenen Behälter gelagert, weitervererbt und homöopathisch angewendet. Damit es ja nicht nach Pfeffer schmeckt wenn ein Rezept befolgt wird, das Pfeffer beinhaltet, sondern nur einen Hauch von neutral-scharf im Abgang aufweist. Glaube den gibt es immer noch im Supermarkt. Kann aber sein, dass der trotzdem noch Aroma hat weil die Reifezeit nicht eingehalten wurde, also am besten offen ein paar Wochen auf die Terrasse stellen, damit er nachreift. /s

Ohne /s: Meine Eltern (und viele ihrer Bekannten und Verwandten in der Gegend) hatten ein seltsames Verhältnis zu Pfeffer. Hat sich bisschen gebessert seitdem, mittlerweile haben sie auch eine Mühle, aber der o.g. Staubbehälter ist immer noch im Schrank.

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Na, mit deren Pfeffer könnte ich statt ner Marinade ja gleich ne Panade machen!

Nein, kannte ich nicht. Meine Eltern hatten tatsächlich immer Mühlen (halt die vorbefüllten Glasdinger ausm Supermarkt) und wir haben die auch teilweise recht großzügig angewandt.

Aktuell haben wir nur Pulver im Streuer (einmal schwarz, einmal weiß), weil die Idee, mal schöne Mühlen zu suchen, immer wieder mal auftaucht, dann wieder auf die lange Bank rutscht und vergessen wird. Unsere Küche hat auch aktuell nur begrenzt Stauraum.

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Hmm, also ich bin immer überrascht, wie gut die Hafermilch dann doch zum Kochen funktioniert. Mache nicht viel damit, aber bisher hat's eigentlich immer funktioniert.
Wobei ich mittlerweile Oatly-Schnösel bin, die ist schon nochmal von der Konsistenz anders als die Durchschnittshafermilch, also vielleicht liegt's auch daran. 🥴

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Geht nicht in die Kommentare, huh... Br24 ist echt schlimmer als Heise in den 00er Jahren.

PS: Kommentar Nr 1000, baby!

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feddit.org

Interessant dass der Wasserverbrauch von Mandelmilch im Vergleich zu Hafermilch bemängelt wird, aber kein Wort zum Wasserverbrauch von Kuhmilch...

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tofureply
lemmy.nocturnal.garden

Doch, sogar mit Quelle:

Laut World Resources Institute (externer Link) produziert ein Liter Kuhmilch rund dreimal so viel CO₂ wie ein Liter Pflanzendrink. Auch Land- und Wasserverbrauch fallen geringer aus

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feddit.org

Der Top-Kommentar spricht von Wasserverbrauch. Dein Zitat von Treibhausgasen. (ich kann nicht lesen, aber unten trotzdem ausführlichere Info. Seht es als ergänzend an) Wenn man aber dem Link folgt, gibt es da auch noch eine Aussage zu Wasserverbrauch bzgl Mandel vs Kuh.

Almond milk is good for the climate, but uses about the same amount of water as cow’s milk and contains very little protein. Notably, the amount and impact of water use varies depending on where and how food is grown, and some places are more water scarce than others. Thus, the impact of almond milk’s water footprint may be worse than cow’s milk if comparing almond milk produced in a water-stressed region such as California with cow’s milk produced in less water-stressed regions. That said, California is the top producer of cow’s milk in the United States, so comparing direct water use footprints is still valid in many cases.

Quelle

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Dabei ist das Hauptproblem an Mandelmilch, dass es mir überhaupt nicht schmeckt im Vergleich zu den zahlreichen anderen Alternativen und dabei auch noch teurer ist. Fick Mandelmilch. Aber nicht weil ich sie in Relation zu Wasserverbrauch oder Proteingehalt setze.

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tofureply

Der Top-Kommentar spricht von Wasserverbrauch. Dein Zitat von Treibhausgasen.

Auszug meines Zitats:

Auch Land- und Wasserverbrauch fallen geringer aus

Trotzdem danke für den Auszug. Mandelproduktion ist auch nicht ganz ohne, zumindest in den USA, unfassbar riesige Monokulturen.

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Find in dem Videobeitrag geil, wie bei den Interviews quasi ständig die Antwort kommt "Ihr konsumiert wahrscheinlich nur ein halbes Glas Hafermilch am Tag; selbst wenn das Zuckerwasser wäre, würdet ihr deswegen nicht explodieren". 🙃

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Also gewöhnlichen (nicht Bio) Hafer-Soja-Drink einer (nicht eigen-)Marke kaufen. Beste!

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piefed.social

Gibt es gute Hafermilch mit 3,8 % Fettgehalt & ohne Phosphate? (D.h. Oatly Barista kommt nicht in Frage)

Mein Kaffee braucht Fett, sonst kann ich ihn auch schwarz trinken.

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Explizit Hafermilch? Ich fand zum Beispiel Cashewmilch im Kaffee nicht schlecht, weiß aber nicht ob sich die aufschäumen lässt

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Pflanzendrinks als Milchersatz: Gesund, nachhaltig oder Trend? | Spyke