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arbeitsleben·Arbeitslebenbypasulke

Bewerbungsorganisation – was hat sich für euch bewährt?

Abstrakte Zusammenfassung: Suche euren Rat, wie ich im Kontext Bewerbungsorganisation für Lohnarbeit die Elemente Neugierde, Sorgfalt und Zeit gut verzahne um sinnvoll zu entscheiden.

Konkretere Langfassung: Ein Wechsel ist nötig, deswegen bin ich aktuell dabei neue Optionen auszuloten wie und wo ich in naher Zukunft anders lohnarbeite. Dafür recherchiere ich aktuell, stelle Unterlagen zusammen usw. usf.

Jetzt stehe ich aber vor einem Problem, bei dem ich nicht so recht weiß, welches Vorgehen für eine Lösung dessen klug wäre. Ich werde mich initiativ und auf Ausschreibungen/Stellen hin melden, bewerben und vorstellen.

  • Doch wie bekomme ich es organisiert für verschiedenste mögliche Einladungen nicht bloß schriftlich Offenheit zu signalisieren und tatsächlich längerfristig passende Verträge zu unterschreiben (hatte in der Vergangenheit eher faule Kompromisse machen müssen)?

    • Ich könnte mit A ein Kennenlerngespräch führen, während zeitgleich B versucht mich telefonisch zu erreichen. Schriftlich habe ich doch meine Erreichbarkeit und Offenheit angekündigt. Bei B würde ich also eventuell einen schlechten Eindruck machen.

    • C sitzt an einem anderen Ort und meldet sich leider ausgerechnet kurz nachdem ich bei D unmittelbar vor der Vertragsunterzeichnung bin. Also reisen/konferieren und hinhalten oder direkt unterschreiben?

    • Oder ich habe mich bereits für E entschieden, befinde mich in den ersten Tagen oder Wochen dort ein und plötzlich meldet sich F doch noch. Direkt E hinzuschmeißen wäre ja schön blöd, wer weiß ob es bei F überhaupt klappt oder so ist wie angenommen. Und bei E einen Vorwand zu (er)finden, um an einem Tag wegzubleiben wird auch nicht einfach.

Diese Mischung aus Entscheidungsschwäche, Idealismus, Grübelei und breite Neugier/Interessen sind Steine in meinem Weg.

Habt ihr Tipps, Hinweise oder bewährte Methoden aus eigener Erfahrung wie sich so ein Bewerbungszeitraum gut organisieren lässt? Wie geht ihr vor?

Danke euch!

Edit: Titel korrigiert

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tierwelt·Tierweltbypasulke

Severin Dressen – Warum es Zoos geben muss - Sternstunde Philosophie - SRF

Hier gibt es auch eine Video-Version, außerdem hochdeutsche Untertitel.

Ein Gespräch zwischen einem Zoodirektor und einem Philosophen mit klugen Fragen und Antworten, die mir Einblicke in die Vielfältigkeit und Denkanstöße zur Vergangenheit und Zukunft, vor allem aber zur Gegenwart zum Thema Zoo und dessen Betrieb gegeben hat. Ethisch-moralische Aspekte werden nicht ausgelassen. Beiden ist durchweg eine empathische, reflektierte und kritische Haltung anzumerken. Das macht es sehr spannend und interessant.

In der Reihe kommen immer wieder Gäste und Themen vor, die es zur Freude machen den eigenen Horizont zu erweitern und nachzudenken.

Severin Dressen – Warum es Zoos geben muss - Sternstunde Philosophie - SRFhttps://www.srf.ch/audio/sternstunde-philosophie/severin-dressen-warum-es-zoos-geben-muss?id=12409990Open linkView original on feddit.de
wohnen·Wohnenbypasulke

Was ist für euch notwendig, was gewünscht und was überflüssig?

Vor einigen Jahren bin ich in die aktuell von mir angemietete Wohnung eingezogen. Ich habe mich aus freien Stücken (mehr oder weniger, weil auch Geld eine Rolle spielte) dafür entschieden.

Als neugieriger und entdeckungsfreudiger Mensch hätte ich Lust auf etwas neues, auf der Suche nach mehr Gemütlichkeit auf andere Eigenschaften. Dabei denke ich momentan darüber nach, was ich bisher an Wohnerfahrungen hatte, aktuell habe und welche ich gerne machen würde.

Was ich unter anderem zu schätzen weiß und als notwendig betrachte:

  • Die verlangte Miete ist kein Wucher
  • Haus und Wohnung gehört keinem Scheissverein
  • gute ÖPNV-Anbindung

Was mir aktuell fehlt und ich mir unter anderem wünsche:

  • Fenster in unterschiedliche Himmelsrichtungen wären schön, mindestens eins davon mit größerer Entfernung zu anderen Häusern für entspannten Ausblick oder ein Balkon
  • Gerne hätte ich ein extra Zimmer, welches gerade groß genug zum schlafen und nur zum schlafen ist - ohne Klamotten, Technik oder sonstwas
  • Könnte ich mein Fahrrad ebenerdig und sicher in Haustürnähe abstellen, wäre das toll
  • Mehr Platz und Sauberkeit in unmittelbarer Umgebung vor dem Haus durch weniger Autos, weniger Müll

Jetzt bin ich gespannt auf eure Beiträge.

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de_edv·de_EDVbypasulke

Webanwendung zur freien Terminfindung mit Auswertung (keine Terminumfrage)

Kennt ihr eine Webanwendung, mit der (datensparsam) mit anderen Terminfindung betrieben werden kann? In der alle eintragen können, an welchen generellen Wochentagen, konkreten Kalendertagen oder Uhr- beziehungsweise Tageszeiten sie dabei sein können. Gerne mit sofortiger (grafisch dargestellter) Auswertung von Überschneidungen etwa in dieser Art:

"50% der Teilnehmenden sprechen sich für einen Samstag und für Vormittag aus, 90% können am 15.07., 25% können nicht nach 11:00 Uhr. Der bestmögliche Zeitpunkt für den Termin wäre demnach der 15.7. um 10:30 Uhr.

Ich möchte kein Datum und keine Uhrzeiten vorgeben, denn es sind einfach zu viele die theoretisch möglich sind. DuD-Poll, Framadate, nuudel sind deswegen keine Option.

Die Beteiligten sind nicht allzu IT-affin und auch nicht Teil einer gemeinsamen Organisation, sodass ein geteilter Nextcloud-Kalender oder so auch rausfällt. In diesem Beispiel müsste auch kein Abgleich oder so stattfinden, dass übernehmen die Beteiligten selbständig und manuell.

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minimalismus·Minimalismusbypasulke

Lernprozess Dateien-Suffizienz

Zu Hause habe ich nur noch über LTE Internetzugang. Die Menge an Daten die ich in angenehmer Geschwindigkeit hoch- und herunterladen kann, hat dadurch seine Grenzen. Ich empfinde das die meiste Zeit über nicht als Entbehrung, es ist eher ein bewusster Verzicht.

Vorhin habe ich nun noch meinen Router mittels Kindersicherung so konfiguriert, dass in Zukunft unter der Woche von jedem Gerät nur noch eine begrenzte Anzahl von Stunden Internetzugriff gegeben ist. Ich versuche mich damit verstärkt zu disziplinieren.

Schon seit Jahren verbringe regelmäßig sehr viel Zeit vor Computern und ich möchte damit den Versuch unternehmen dieser scheinbaren Notwendigkeit weniger nachzugeben oder sollte ich sagen dieser Sucht, diesem Zwang ein Schnippchen zu schlagen.

Beinahe täglich konsumiere ich oberflächlich neue Inhalte, speichere sie ab, schaue sie danach aber höchst selten in aller Ruhe noch einmal an. Wenn es zu viele werden verschiebe ich sie gesammelt, aber wenn überhaupt grob sortiert, auf einen Dateiserver und nicht etwa in den Papierkorb. Und dann wiederholt sich das Spiel.

Dabei hat mein Vergangenheits-Ich doch bereits interessante Inhalte für mein Zukunfts-Ich gesammelt. Warum verfange ich trotzdem in einem Kreislauf (um nicht zu sagen Netz) der immer wieder aufkommenden Neugier - warum habe ich sie nicht um bereits vorhandenes nach meinem Geschmack (wieder) zu entdecken? Selbst analoge Dinge, wie etwa schon vorhandene Bücher, Filme und Projektideen schaffen es nicht, mich davon abzubringen neue und digitale Inhalte zu konsumieren und abzuspeichern.

Vielleicht kommen mir mit dem nun weitergehenden, bewussten Verzicht oder mit abschicken dieses Beitrags neue Erkenntnisse oder Einsichten, vielleicht auch durch eure Kommentare zum Thema allgemein oder Anmerkungen zu meiner Anekdote.

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