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Do you also experience fatigue?

Hello everyone,

I'll keep my questions brief. I'm in my mid-40s. I was diagnosed with ADHD in April 2025. I take Elvanse 30mg. I'm also now taking Ramipril 2.5mg and Bisoprolol 1.25mg once a day each, because my blood pressure isn't great anymore.

During the week at work, I can stay awake. But in the evenings, I'm absolutely exhausted and incredibly tired. I'm constantly worn out and have a huge need for rest and sleep.

I work too much overtime and keep getting in trouble for it, and now I'm facing disciplinary action because excessive overtime is considered a violation of the company agreement. I've had equal status with severely disabled people since 2025. My employer is aware of this.

Do you also experience this constant fatigue/exhaustion despite medication? Like, could you sleep anytime, anywhere?

Do you also experience this constant fatigue/exhaustion despite medication?

What are your experiences with conflicts at work? Has anyone had personal experience with disciplinary action? In my case, it's in the public sector. Perhaps excessive overtime has also been an issue, as people try to compensate for extra time with overtime.

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? Kennt ihr auch die Müdigkeit

Hallo an Alle,

ich halte meine Fragen kurz. Ich bin Mitte 40. Seit 04/2025 mit ADS diagnostiziert. Nehme Elvanse 30mg. Inzwischen auch Ramipril 2,5mg und 1,25mg Bisoprolol jeweils 1x tgl., weil der Blutdruck nicht mehr so dolle ist.

In der Woche beim Arbeiten kann ich wach bleiben. Abends bin ich aber absolut erschlagen und unheimlich müde. Ich bin ständig erschöpft und habe ein großes Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf.

Habe zuviele Überstunden auf Arbeit und bekomme deswegen immer wieder Ärger und jetzt stehen auch personalrechtliche Konsequenzen an, weil zuviele Überstunden als Verletzung der Dienstvereinbarung gewertet wird. Habe seit 2025 Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen. Arbeitgeber weiß das.

Kennt ihr diese ständige Müdigkeit/ Erschöpfung auch trotz Medis? Also, dass ihr ständig und überall schlafen könntet?

Wie sieht es bei Euch mit dem Anecken auf Arbeit aus? Gibt es jemanden, der selbst mit personalrechtlichen Konsequenzen zu tun hatte. Bei mir ist es der öff. Dienst. Vielleicht auch wiederholt zuviele Überstunden als Thema hatte, weil man damit die Zeit, die man länger braucht, mit Überstunden zu kompensieren versucht.

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Elvanse and the Question of One's Own Perception

Hello everyone,

I've been taking Elvanse since June 20th, ever since I received my ADHD diagnosis of inattentive type in April 2025. I'm in my mid-40s. I started with 20mg per day, and since July 8th, my doctor has prescribed 30mg per day.

The first two days of taking Elvanse were almost like an epiphany, because I never would have believed that life could be like this. I can't remember being so balanced. Before, many things around me bothered me: loud noises, conversations, crowds of people, changes in my daily routine. In retrospect, however, I can't say whether it was perhaps just a kind of honeymoon phase.

After the first two days, I felt that the effects of Elvanse were at least less noticeable. This worsened until I was prescribed a higher dose (30 mg) at my appointment with my doctor on July 8th.

Since then, I haven't felt the same way I did after the first two doses of Elvanse.

I've noticed, however, that statements (e.g., from colleagues) that I know trigger me don't affect me as much emotionally or even create a negative focus that's very difficult to break out of.

So far, I've been taking Elvanse continuously since June 20th, but I don't really feel any effect, or I'm not really aware of it.

Before Elvanse, I was constantly tired, and by tired, I mean that I had trouble keeping my eyes open during the day. For a long time, I couldn't explain it. Neither could the doctors, until at some point, at the suggestion of a friend, I got diagnosed with ADxD. Now I explain it to myself as my coping mechanisms, which constantly drained my energy. This fatigue is far from there anymore.

My doctor has now increased my dosage to 40mg of Elvanse per day. I mean, I have my diagnosis in writing, and it was diagnosed in a proper procedure by a trained professional who also studied psychology. It involved several supervised sessions with questionnaires for me and people around me, several interviews, and an evaluation of my school reports. Nevertheless, I often wonder if I really have ADHD. If a person without ADHD took my Elvanse, they would certainly be like they were on cocaine. I, on the other hand, definitely don't notice any overwhelming fatigue anymore.

Do people with ADHD often wonder whether they have ADHD or not? Do you sometimes doubt it too?

Edit:Typos

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Elvanse und die Frage nach der eigenen Wahrnehmung

Hallo an Alle,

Ich nehme seit 20.06. Elvanse seitdem ich im April 25 meine ADS-Diagnose erhalten habe. Ich selbst bin Mitte 40. Angefangen habe ich mit 20mg je Tag und seit d3m 08.07. hat mir mein Doc 30mg je Tag verordnet.

Die ersten zwei Tage mit Elvanse waren fast schon wie eine Erleuchtung, weil ich nie für möglich gehalten hätte, dass das Leben auch so geht. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich so ausgeglichen war. Vorher hat mich vieles um mich herum gestört, laute Geräusche, Gespräche, Menschenansammlungen, Veränderungen im Tagesablauf. Im Nachhinein kann ich jedoch nicht sagen, ob es vielleicht nur eine Art Honeymoon-Phase war.

Nach den ersten beiden Tagen hatte ich das Gefühl, dass die Wirkung von Elvanse zumindest nicht mehr so präsent ist. Dies verstärkte sich bis ich im Termin vom 08.07. mit meinem Doc eine höhere Dosis (30mg) verordnet erhielt.

Das Gefühl wie nach den ersten beiden Dosen mit Elvanse hatte ich seit dem nicht mehr.

Ich habe aber bemerkt, dass mich Aussagen (z.B. von KollegInnen), von denen ich weiß, dass sie mich triggern nicht so sehr gefühlsmäßig mitnahmen oder gar einen negativen Fokus aufbauen, aus dem ich nur sehr schwer wieder herauskomme.

Bis jetzt habe ich Elvanse seit dem 20.06. durchgängig genommen, habe aber nicht wirklich das Gefühl einer Wirkung oder sie ist mir nicht wirklich bewusst.

Vor Elvanse war ich ständig müde und mit müde meine ich, dass ich tagsüber schon Schwierigkeiten hatte, die Augen offen zu halten. Lange konnte ich mir das nicht erklären. Auch die Ärzte nicht, bis ich irgendwann auf Anstoß einer Bekannten die ADxS-Diagnostik machte. Jetzt erkläre ich mir das durch meine Coping-Mechanismen, die ständig Energie gezogen haben. Diese Müdigkeit ist bei Weitem nicht mehr da.

Inzwischen bin ich durch meinen Doc auf 40mg Elvanse am Tag aufdosiert. Ich meine, ich habe meine Diagnose ja schwarz auf weiß und es ist in einem ordentlichen Verfahren durch eine dafür ausgebildete Fachkraft, die auch Psychologie studiert hat in mehreren supervidierten Sitzungen mit Fragebögen für mich und Personen meines Umfelds und mehreren Gesprächen sowie Auswertung meiner Schulzeugnisse diagnostiziert worden, dennoch frage ich mich häufig, ob ich denn wirklich ADS habe. Würde eine Person ohne ADxS-Gehirn mein Elvanse nehmen, wäre die sicher wie auf "Koks", ich dagegen merke auf jeden Fall keine überwältigende Müdigkeit mehr.

Fragen sich ADxS-ler häufig, ob man jetzt ADxS hat oder nicht. Zwiefelt ihr manchmal daran?

Edit: Ich wollte mich nur noch schnell auf diesem Wege bei den Menschen für Eure antworten bedanken, danke!

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