Spyke

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dach

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Straßen schließen, um sie zu öffnen: "Öffentliche Flächen werden von parkenden Autos befreit"

Hitzige Diskussionen, die hoffentlich mit Blick auf lokale Situationen und den größeren Kontext zunehmend vernünftig geführt werden... (Erinnerung an die heute endende Mobiltäts-Umfrage https://feddit.org/post/3667142).

In den Kommentaren zum Artikel steckt viel Abwehrhaltung. Finde es bemerkenswert, dass die mögliche Verbesserung von Lebensqualität gefühlt oft mit der Keule Gentrifizierung! traktiert wird, anstatt sich dann eben dafür einzusetzten, dass gute Lebensqualität nicht die Ausnahme bleibt.

Und da wo es tatsächlich zu nächtlichem Lärm etc kommt und das nicht nur geunkt wird...so eine Kultur des öffentlichen Raums wandelt sich eben nicht wie von Zauberhand. Eine Sozialisierung in ,autogerechten', 'defensivarchitektonischen', kommerzialisierten etc. Räumen fördert nicht gerade rücksichtsvolles Miteinander. Da kann man dann Henne/Ei-Problem beklagen oder halt mal Erfahrungen sammeln.

dach

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Superblocks zur Verkehrsberuhigung: Erfolg in Leipzig, Berlin streicht Gelder

Interessant finde ich ja auch, dass es lokal und systematisch unterschiedliche Ansätze gibt, Raum vom Autoverkehr zurückzuerobern (hier eine schöne Quelle und ein paar meiner Mitnehms https://feddit.org/post/3952503).

Ich fürchte, im Alltag fehlt manchem isolierten Superblock auch so ein bisschen der realutopische Wow-Effekt gemessen an dem Kraftakt drumherum, der durch die autopopulistische Gegenseite notwendig war/ist. Ergänzend braucht es da glaub ich punktuelle Feste etc., bei denen man eine Vorstellung bekommt, wieviel Leben in dem Raum möglich wäre, wenn zB. gar kein Autoverkehr mehr in einer Straße wäre.

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Buchauswahl für das erste Buch

Als Auftakt könnte man was ganz Kurzes nehmen. Ich finde in Vandana Singhs Mina's Dream stecken sehr viele Aspekte kompakt drin, die dann über andere Bücher verstreut wieder begegnen werden.

Klassiker könnten auch ein interessanter Einstieg sein. Neben Le Guins Freie Geister, das im anderen Post erwähnt worden ist, z. B. auch Callenbachs Ecotopia (dt. Ökotopia). Spielt in westlichen US-Bundesstaaten, die sich abgespalten haben... In meiner Erinnerung steckt bei Le Guin noch mehr an Politik/Konflikten, bei Callenbach noch mehr Alltag? (Hab mal die neuen Übersetzungen verlinkt, aber gibt für beide auch ältere antiquarisch)

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Der bemerkenswerte Erfolg des kostenfreien öffentlichen Nahverkehrs in Brasilien

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Stört dich, dass der Ausdruck auf die Nutzungsseite fokussiert ist (auf der im ÖPNV traditionell Kosten anfallen)? Ich denke nicht, dass jemand denkt in diesem System würden nirgends Kosten stecken.

In der Sache können ja mehrere Seiten profitieren, auch 'die' Wirtschaft. Letzlich wird man bei jeder dieser Kommunen schauen müssen, wie das Gesamtbild aussieht. Das muss man aber auch bei der Bäckerei, die '3 Bretzeln zum Preis von 2' anbietet. Die dritte verursacht ihr auch Kosten und ist nicht kostenfrei. Als Kunde komme ich entweder gut weg oder ich bin zb Verlierer der Umlagefinanzierung durch dauerhaft überteuerte Schneckennudeln...

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Neue Community: Hopepunk - Solarpunk Buchclub

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Jemand hatte dort mal nachgefragt, ob Interesse an einer deutschsprachigen Community bestehen würde. Tenor war glaube ich, dass deutschsprachige Interessierte eher einfach die florierenden englischen Communitys nutzen würden.

Ich finde es von daher nicht schlecht auf einer allgemeinen dt. Instanz was zubieten, auch für Leute, die das noch nicht auf dem Schirm haben und als Ausweg aus dem doomscrolling…

dach

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Was ist deine Utopie?

Also lasst uns hier im Fediverse, das schon selbst ein positiver Gegenentwurf ist, Utopien entwickeln. Lasst uns diskutieren, tüfteln, träumen.

Mein nischiges Reden :-) Hab auf https://feddit.org/c/gutesmorgen selbst noch längst nicht alles angerissen, was ich mir in einer Zukunfts-Community thematisch und formal vorstellen kann, aber eine Community und interessanter für andere wird es nur durch...andere.

Ich denke die Wunschliste für Bausteine einer besseren Zukunft füllt sich nach und nach, und ist auch recht kompatibel (Steuergerechtigkeit, echte Verkehrswende, Kreislaufwirtschaft etc.). Die Hoffnung auf einen gewissen Dominoeffekt ist auch noch da, dann könnte es auch relativ schnell gehen.

Da sich auch das schon weit weg anfühlt habe ich sozusagen die Zwischen-Utopie, dass es eine neue Öffnung hin zum Nachdenken über positive Veränderungen geben wird. Dazu gehört der Glaube, dass da ein funktionierendes System entsteht zu dem man beiträgt. Bildlich gesprochen sitzen wir auf einem Trümmerhaufen. Wenn man einen Plan/ ein System erkennt, ist der Ziegel in der Hand Teil des neuen Dachs und nicht Teil des Trümmerhaufens, und er ist auch leichter.

Leider wird die systemische Idee nicht (auch) von oben kommen oder unterstützt werden. Einzelne können ein Ganzes anschaulich machen z.B. durch lokalen künstlerischen Solarpunk, eine Stadtgesellschaft kann sich ganzheitlichere sozial-ökologische Maßstäbe setzen, die ehrlicher und motivierender sind (z.B. in Richtung eines partizipativ gestalteten City Donuts)

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Der bemerkenswerte Erfolg des kostenfreien öffentlichen Nahverkehrs in Brasilien

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Ich würde es vor allem so darstellen, dass das 'Fußvolk' schlicht das Werkzeug gestellt bekommt, das seinen Einsatz für die Verkehrswende ermöglicht und nicht erschwert. (Natürlich müsste man oben das Ziel auch haben.)

Und auch so, dass man die externalisierten Kosten des Sektors gewaltig drücken muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Neben einer notwendigen Verschlankung (Parkplatzreduktion etc.) müssen da auch Anreize gesetzt werden!