Aus für Cannabis auf Rezept: Schmerzpatienten fürchten Kosten
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16 replies
Schön, dass die Krankenkassen hier einfach streichen dürfen.
Ich streiche jetzt auch meinen Beitrag. 🤷🏻♂️
Ich brauchte kürzlich ein HERZ MRT. Wurde nicht von der Kasse bezahlt. Ich habe dann einen Herz Katheter bekommen, mit OP-Saal und 2 Tagen Aufenthalt im KH... kann mir keiner erzählen, dass das MRT teurer gewesen wäre als das...
Den Sinn dahinter suche ich heute noch!!
Alter, was verraucht der denn für Mengen?
Ja, Menschen mit chronischen Schmerzen brauchen mehr Cannabis als jemand, der das in der Freizeit gelegentlich Abends konsumiert.
Das Gerät, welches er am Ende des Videos in die Kamera hält, sah für mich wie eine Bong aus aber kann auch gut ein Verdampfer sein.
Das macht es für mich noch erstaunlicher, da das potenziell effektiver ist. 4-5 g täglich, jeden Tag, ist für mich eine unfassbare Menge. Wie bei jeder psychoaktiven Substanz, müssen bei so einer Menge starke Nebenwirkungen auftreten, hätte ich gedacht. Ich habe absolut keine Ahnung, ob es zu solch einem Konsum Studien gibt.
Im Endeffekt bin ich einfach erstaunt, wie viel Toleranz ein Körper gegenüber THC aufbauen kann. Dem Kollegen wünsche ich natürlich nur das Beste und hoffe, dass er eine Lösung finden wird.
Das Medizinalcannabis wird sicher eine speziell für den Anwendungszweck gezüchtete Sorte sein. Möglich, dass bei ihm die Blüten fast kein THC und dafür fast nur CBD enthalten, oder dass zumindest letzteres einen erheblichen Anteil hat (und CBD mildert ja die bewusstseinsverändernde Aktivität von THC). Jedenfalls gibt es potenziell massive Unterschiede zu modernem Straßenshit, wo IIRC ja der THC-Gehalt astronomisch hochgezüchtet ist.
Ich hatte das Video nicht gesehen, nur den Artikel gelesen. Den Eindruck kann ich jetzt nachvollziehen, für mich sieht es aus wie einer der handgefertigten Keramikvaporizer von Donald Denzler: https://art-of-vapor.jimdoweb.com/bilder-und-impressionen/
Es ist bei solchen Medikamenten üblich, dass die Dosis unter ärztlicher Betreuung schrittweise gesteigert wird, bis die passende Dosierung für das jeweilige Patienty gefunden wurde. Da wird sicherlich niemand direkt mit 5g täglich nach Hause geschickt. Das ist bei ADHS-Medikamenten oder Antidepressiva auch nicht anders: es wird mit einer geringen Dosis begonnen, die dann über einen längeren Zeitraum erhöht wird.
Gutes Ott bekomme ich bei der vom Onlinearzt verpartnerten Apotheke schon ab 6€/g. Wenn man eine günstigere nimmt, kann das auch 4.5-5€/g sein.
Nehmen wir mal das teurere an. 1500 / 6 = 250g. Ein halbes Pfund Zeug, das kann doch logistisch auch gar nicht legal sein. Dann hat man doch mehr als 50g zu Hause.
150g im Monat, 5g am Tag, wer kennt es nicht? Dass er überhaupt ein Interview geben konnte ist beeindruckend.
Es werden 1500€ sein. Nach Preissteigerung. Darum.
I thought that thumbnail was thermal paste.
In this economy?
At this time of year? At this time of day? In this part of the country? Localized entirely within your feddit?
Schade das unerwähnt bleibt, das es auch viele mit psychischen leiden trifft. Das kann verheerende folgen nach sich ziehen.
Allein der Punkt das Präparate teurer sind als Blüten sagt schon sehr aus, das es hier nicht wirklich um Einsparungen geht, sondern politische Motivation. Übel..
Einfache Lösung: selbst anbauen. Oder jemanden kennen, der selbst anbaut.
gib doch geld aus für medizin die du brauchst dir aber nicht leisten kannst und deswegen vorher von der krankenkasse erstattet bekommen hattest. clever.
mein privatrezept hol ich mir trotzdem stink normal weiter :)
Ich zitiere mal aus dem Artikel:
Die gesetzlichen Grenzen für den Eigenanbau geben die Selbstversorgung als Patient mit hohem Bedarf einfach nicht her. Wenn du mehr als 50 Gramm im Monat brauchst, kannst du das nicht rechtssicher produzieren. Vielleicht ginge es, wenn du große Mengen anbaust und dann 50 Gramm Eishash oder Rosin herstellst, aber der möchte kein neues Hobby, sondern dass seine Schmerzen behandelt werden.