Was ist euer Projekt zum heutigen Digital Independence Day?
Es ist mal wieder DID!
Ich mache heute kein Projekt, habe aber diesen Monat Immich aufgesetzt. Das ist eine Google Fotos-ähnliche selbstgehostete Fotoapp und ich muss sagen: Ich bin begeistert. Hat gut funktioniert, die Einrichtung war schnell, der Updateprozess ist einfach und das Programm macht einen wahnsinnig professionellen Eindruck. Es mappt dir deine Fotos auf eine Karte, macht sogar eine Verschlagwortung und Gesichtserkennung auf lokaler Basis und ist wirklich eine hervorragende Alternative. Kann ich euch nur empfehlen.
Mein heutiges Projekt ist: einen Feddit Account anzulegen. :)
Uuuuuund fertig :) was machste den rest vom Tag?
Ein paar subs hier abonnieren und dann reichte auch für heute.
Ich hab mit der DI schon letztes Jahr angefangen und hab vieles schon durch :)
Willkommen auf der dunklen Seite, Kekse gibt's dort drüben :)
Schön, dass du hier einen acconut hast. Hab mich schon gewundert wo die ganzen Upvotes auf einmal herkommen.
Ja geilo, dann sind wir schon zwei!
Nice, willkommen!
respekt!
Mir gehen die Tasks aus. Ich hab mittlerweile alles self-hosted, open source und Europäisch. Irgendwie langweilig und unbefriedigend, dass ich nicht mehr mitmachen kann...
Glückwunsch, kein Android oder so noch im Einsatz? :D
Von iOS zu Graphene OS gewechselt vor ein paar Monaten. Derzeit auf nem geschenkten Pixel 6 weil ich Google kein Geld geben will für Hardware.
Und, jetzt mal hand aufs herz: wie läufts? Banking App? BundID? Sonst so? Überlege auch immer, aber bin noch unschlüssig.
Alles super. Mein hauptprofil hat tasächlich nur FOSS Apps für alles was ich täglich brauche, kein play store kein Aurora Store, alles per obtainium installiert. GPS ist auf dem Profil auch dauwrhaft aus.
Dann habe ich ein Profil für Banking und Shopping Apps mit Play Store. Hier funktioniert auch alles was ich brauche, das Profil öffne ich nur Kurzzeitig wenn ich mal eine von den Apps brauche.
Dann habe ich noch ein Profil mit GPS für Navigation und Public Transit Apps, diese Profil nutze ich nur wenn ich Auto fahre und GPS brauce oder wenn ich im ÖPNV EasyRide/Fairtiq nutze.
Alles läuft top.
Überlege mir noch eine Garmin Smartwatch für NFC payments über Garmin Pay zu kaufen, das soll ohne Probleme mit Graphene OS als Host laufen.
Das mit Garmin Pay kann ich vollumfänglich bestätigen. Du kannst Garmin Connect nach hinzufügen der Karte gleich wieder deinstallieren und Gadgetbridge nutzen :-)
Kann ich auch bestätigen.
Wenn du noch überlegst: Das war mein Ansatz, habe 2 Monate lang zwei Telfone parallel benutzt bis auf dem Graphene OS alles funktioniert hat wie ich es wollte. Hatte dort zuerst ne prepaid datensim drin bis ich dann meine Hauptsim gewechselt habe.
Bei mir laufen alle Banking-Apps und sonstige Apps einwandfrei. Hatte zwei Handys 1-2 Wochen parallel genutzt, bis alles eingerichtet war.
Next stop: Selbst zum Open Source Contributor werden. Such dir das Projekt mit bestem Verhältnis von persönlichem Verbesserungswunsch zu Programmieraufwand und los geht's 😉
Same. Habe selbst den Windows Dual Boot letzten Monat abgeschaltet und durch Bazzite Linux ersetzt.
Einzige offene Flanke sind bei mir noch Zahlungsmittel: PayPal-Account und VISA-Karte. Ich hätte beides längst gern ersetzt, aber
Falls jemand Tipps hat: Immer gern! ;)
Ich hab mir comaps installiert als Google Maps Alternative. Für meine lokalen Bedürfnisse klappt es schon gut, ich bin aber etwas unsicher, was ich bei langen Autofahrten machen werde. Da hilft es schon sehr, dass google maps auch Verkehrslage mit einbezieht
Magic Earth https://www.magicearth.com/ verspricht Navigation mit aktueller Verkehrslage und respektvollen Umgang mit der Privatsphäre.
Ich habe keine Erfahrung mit Magic Earth im Strassenverkehr und kenne den Ruf dieser App nicht aber vielleicht ist das was für dich.
Magic Earth hat auf ein Abo-Modell umgestellt, wenn man Offline-Karten haben will. Dafür ist die Bedienung besser geworden, also nicht so schlecht.
Abo-Modell = 1 EUR. Das ist mehr als fair für das, was sie bieten. Wenn wir nicht für Software zahlen, suchen Unternehmen sich die üblichen Routen zur Monetarisierung: Überwachungskapitalismus, Werbe-Kacke.
Einziges Problem mir ihrem Abo-Modell: Nur zahlbar über Google Pay. Nutze ich nicht, werde ich nicht nutzen, denn kann ich (auf degoogled Android) nicht nutzen.
Naja, früher hatten sie die App kostenlos gemacht, um ihre Technik für andere Branchen zu verkaufen und dabei eine gute Datenbasis zu haben.
Scheint so als wäre das Geschäftsmodell gescheitert.
Ich nutze ausschließlich Magic Earth für die Navigation. Die Tatsache, dass ich hier bin, sagt alles. :D Funktioniert wunderbar, selbst die Live-Verkehrsdaten und Umleitungen.
TomTom und Here WeGo sind zwar kommerziell, aber beide auch europäisch. (Nutze beide nicht und kann nicht für die Qualität sprechen, nur so als allgemeiner Hinweis gedacht.)
Ich nutze Here und bin damit zufrieden. Maps ist schon klar der Marktführer und hat die beste Kartenapp, aber Here ist definitiv nicht schlecht. Ab und zu bevorzugt es sehr kurvenreiche nebenstrasen die formal kürzer sind, auch wenn sie sehr nervig zu fahren sind, aber im großen und ganzen gehts klar.
Was spricht gegen OsmAnd ?
Ich weiß die Routenplanung dauert etwas weil halt offline aber damit kann man find ich leben
Hat OsmAnd das feature? Wird aus der Website für mich so nicht ersichtlich. So wie ich es verstehe haben sie nur recht statische Sachen wie z.B. tempo limit
Achso nein das habe ich dann falsch verstanden. Man kann Verkehrslage als Overlay hinzufügen, aber es wird nicht für die Routenplanung eingerechnet.
Ich habe mir Mapy installiert. Ist zwar nicht FOSS, aber europäisch. Ich habe es ehrlich gesagt noch nicht darauf getestet, wie gut die Verkehrsdaten sind.
NUNAV teste ich aktuell als Alternative. Europäisch, Datenschutz wird respektiert und kostenlos, aber aktuell nur über Play Store.
Ich rufe die Leute an denen ich die letzten beide male geholfen habe und helfen ihnen einen Passwortmanager einzurichten. KeePass.
Ich hab mir wieder einen Feedreader (FOSS natürlich) installiert und lese RSS von kleinen Blogs
Hab letzte Woche schon vorgegriffen und meinen letzten Windows-PC (Spiele-PC) auf CachyOS umgestellt und bereue nichts :D Heute geht es weiter mit dem Homelab, um sukzessive Dienste von Google (erstmal Drive und Notes) zu ersetzen. Bin schon gut gediddet (haben wir schon nen gutes Adjektiv? ;)), aber Google und Whatsapp sind noch meine Endgegner.
Es hat being dir schon ordentlich geDUTet?
Ich hab die letzten Tage nextcloud mal auf meinem HomeServer ausgerollt. Ich werde es vermutlich nur als Cloud und Kalender nutzen.
Davor hab ich auf einem zweiten Server Homeassistant installiert. Was man da alles machen kann/könnte. Da bin ich noch etwas über fordert mit. Aber immerhin gehen die Terrassenlampen schon an und aus wenn ich das will. Video Überwachung ist das nächste was ansteht.
Parallel will ich Teddycloud implementieren. Dafür hab ich mir eine gebrauchte Toniebox gekauft. Ich warte bis die kommt, damit ich an der üben kann, bevor ich die Systeme meiner Kinder kaputt mache.
Woran ich derzeit scheiterte ist unser Auto in Homeassistant mit der Hyundai Bluelink Integration einzubringen. Da fehlt mir das Verständnis das nach der Anleitung auzuführen.
Zudem hab ich derzeit update Probleme mit meinem Spiele PC. Da brechen die Updates ab und dann bricht das System zusammen. Dabei habe ich den vor zwei Wochen erst neu aufgesetzt. Vll ein Handwareproblem.
Achja, gestern kam das 1000 Teile Walter Moers puzzle aus dem Buch QWERT. Das will ja auch gepuzzelt werden
Hast du deine nextcloud aus dem internet zugänglich, oder nur per reverse proxy/lan only? Ich überleg noch die beste lösung. Wahrscheinlich fail2ban und traefik, nach aktuellem nachforschungsstand
Nutze sie erstmal nur local.
Also selbst wenn öffentlich, dann nur mit Reverse Proxy. Aber ich hab genau die Lösung die dir vorschwebt und das funktioniert bisher gut. Kannst, wenn du ein wildcard certificate hast, auch interne Dienste darüber leiten damit du die per sub.domain.xx aus deinem internen Netzwerk aufrufen kannst.
Fail2ban gegen brute-forcing und traefik gegen DoS? Nextcloud hat ja eingebauten Schutz gegen brute-forcing, also solange die Passwörter einigermaßen was taugen sollte da nichts passieren (idealerweise halt lange Passwörter mit Passwortmanager). Gegen DDoS hab ich momentan nichts auf meiner Instanz, hab aber in den vielen Jahren die sie läuft bisher nichts bemerkt.
PS: Fail2Ban hab ich bei SSH im Einsatz, weil da kommt sogar ein gewisser Traffic zusammen mit den ganzen Bots, selbst wenn man ausschließlich pubkey authentication aktiviert.
Traefik als reverse proxy/tunnel innerhalb des netzwerks, also dass traffic vom incoming port ausschließlich zur entsprechenden VM/service geroutet wird.
Habe heute OpenSuse slowroll installiert, um zu schauen, ob das eine Alternative zu CashyOS ist. Da waren es doch etwas zu viele updates jeden Tag. Weiß nicht, ob das noch zum DI-Day zählt. Aber zumindest beide mit europäischem Fokus.
Slow roll hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Sieht vielversprechend aus. Suse hat ja eine ganzen Zoo von Distros.
Cool! Immich ist bei mir auch auf der Liste.
Ich habe die letzten zwei Wochen damit verbracht einen Matrix Homeserver für meine Freundys und mich einzurichten. Gestern konnte ich meine Discord Gaming Buddies auf den Matrix Server umziehen. Wir haben dann den Abend in einem Gruppenanruf verbracht mit Screen Sharing. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Was ich mir noch wünschen würde ist Kontrolle über die Qualität der Bildübertragung.
Ui, das hatte ich mir auch für letzten Monat vorgenommen. Ich mache das über Docker, bin aber an irgendwelchen Python-Errors gescheitert und habe das erstmal auf Eis gelegt. Vielleicht ja im März. Hast du ein gutes compose file / Anleitung o.ä.?
Nein, sorry ich hab keine gute einheitliche Anleitung gefunden. Ich hab dokumentiert was ich für mich gemacht habe, das ist jetzt meine Anleitung. Die offizielle Dokumentation finde ich auch nicht sonderlich übersichtlich. Trotzdem möchte ich hier meine Erfahrung schildern und wenn du Fragen oder so an mich hast darfst du mir auch gerne schreieben.
Ich habe Proxmox auf meinem alten Gaming-PC, den ich noch ein bisschen mit RAM und Storage aufgerüstet habe, laufen. Auf dem habe ich ein nginx Reverse Proxy laufen der TLS-Verbindungen meiner Dienste terminiert.
Ich arbeite als Junior IT System Engineer und dachte das krieg ich easy hin und ich kann dabei etwas lernen. Deshalb versuchte ich zuerst die Installation von Hand aufzubauen und habe jeden Server (Synapse, PostgreSQL, Redis, LiveKit, lk-jwt) händisch auf VMs und Linux Containern eingerichtet. Das hat soweit funktioniert, dass der Server aus dem Internet erreichbar war, ich konnte Accounts erstellen und mich anmelden und ich konnte Nachrichten hin und her schreiben. Aber das mit den Calls wollte nicht. (Im Nachhinein lag das wohl dran dass ich zuerst versuchte ohne TURN-TLS auszukommen)
Dann habe ich nochmals neu begonnen mit mehr gesammeltem Wissen über die Architektur von Matrix Homeservern und was es braucht für STUN und TURN. Beim zweiten Anlauf habe ich mich überwunden und mich zum ersten mal richtig mit Docker und Kubernetes auseinandergesetz. Die offizielle Matrix Implementierung ist ja für Kubernetes entwickelt und ich erhoffte mir weniger Schwierigkeiten wenn ich mich möglichst nahe an der offiziellen Implementierung bewege. Auf einer grosszügig ausgestatteten VM habe ich also Debian und K3s installiert.
Die Installation von ESS Community lief unüberraschend reibungslos. Mit Helm war der Matrix Stack sehr schnell installiert. Das Konfigurieren ging dann auch einfacher bis auf einige Syntaxfehler die ich gemacht habe. Ich habe möglichst viel versucht aus den offiziellen Dokumentationen zu ziehen und hab mir zusätzlich von ClaudeAI helfen lassen.
https://fluxer.app/ ist auch eine gute Alternative zu Discord.
https://immich.app/
Du hast den Link vergessen
Hab gestern auf einem laweden Surf-Laptop Linux Mint installiert.
Mein Projekt war es, Code zur Nextcloud Android App beizusteuern. Nutze ich mehrmals täglich und daher ist es maximal berreichernd, dort Kleinigkeiten zu verbessern.
Hab Ende letzten Monats mein Google Workspace Abo gekündigt, hatte das hauptsächlich um Google als Mailprovider für die eigene Domain zu verwenden. Stattdessen jetzt auf Netcup für um die 2,50 Euro pro Monat das Billo-Webspace-Paket, das aus irgendwelchen Gründen beliebig viele, beliebig große Mailboxen enthält. Schwenk über DNS war sehr schmerzlos, konnte Google noch ne weile parallel betreiben und hab die Mails einfach über den Mailclient von der einen in die andere Mailbox verschoben.
Am schwersten wird der Verzicht auf die Suchfunktion. Dafür habe ich mir jetzt eine lokale Instanz von Bichon aufgesetzt, was nebenbei alle Mails einmal spiegelt. Das geht sogar mit OAuth basierten Authentifizierungen, kann also meinen anderen @gmail.com Account jetzt auch dauerhaft spiegeln.
Ui, danke für Bichon!
Krass. Hab's grad getestet (gibt ne Demo-Version online) und das hat sogar ne Suchfunktion. Habe "waterfall" eingegeben und es hat alle Bilder mit Wasserfall angezeigt.
Das ist noch nix. Ich gebe ein: " on swing", " on leash" und kriege... Naja, genau das. Beachtlich: " on playground" zeigt mir auch genau das an, heißt: Die semantische Suche hat ein grobes Konzept davon, dass "Spielplatz" bedeutet "Schaukeln, Rutschen und Klettergerüste".
Habe Immich seit bald zwei Jahren hier laufen und 'ne Serverlizenz gekauft, um das Projekt zu unterstützen. Es ist mit das geilste Stück Software, das mir seit langem untergekommen ist.
Frage: Was ist ein guter deutscher Hoster der Nextcloud anbietet? Ich weiß dass man das auch selbst hosten kann, aber ich bin zu faul dafür.
Wenn der Anbieter sicher & zuverlässig ist dann werde ich auch gerne dafür Geld ausgeben.
Bitte nicht die Deutsche Telekom vorschlagen, auch nicht aus Spaß.
Einfach "hey magenta, setz mir eine Nextcloud Instanz auf" in das nächstgelegene Telefon sagen.
Gibt es einen konkreten Grund oder wegen Telekom allgemein?
Drosselkom? Waren die ersten, die Internettarif-Flatrates mit Datenlimit gemacht haben meine ich.
Nie wieder Telekom
Hm, viele setzen wohl auf Hetzner, bieten wohl auch Nextcloud an und sind im Vergleich zu anderen sehr günstig. Kann aber nicht viel dazu sagen, inwiefern datenschutzrechtlich und verfügbarkeitstechnisch einfachwandfrei.
Ich bin an der nextcloud installation gescheitert und nutze jetzt erstmal proton drive.
Proton Drive nutze ich auch und ist gut.
Ich habe die managed nextcloud von ionos und bin damit nach ca. 1 monat sehr zufrieden. Ich würde mir noch automatischen Clabora suppirt wünschen, den muss man zur zeit dazubuchen.
Ansonsten gehts auf dem handy und auf Ubuntu sehr gut und sehr einfach. Och hstte auch keine lust auf selber hosten, nutze aber die ganze suite von denen sehr gerne, nextcloud talk, etc.
ich hab Natron installiert - OpenSource-Alternative zu After Effects.
und ich habe hoffentlich etliche Leute weg von X und hin zu Mastodon und dem Fediverse geführt
Diesen Monat war mein DID-Projekt, mir ne Lemmy-Instanz aufzusetzen und mich von Reddit zu verabschieden. Bin quasi #neuhier ;-)
Und wie ist es so, eine eigene Instanz zu haben?
Tja... erstmal nicht schwierig aufzusetzen. Jetzt halt mal ein bissl "Lernkurve" bzgl. Lemmy... ist neu für mich, unabhängig ob selfhosted oder nicht. Aber kommentieren haut schon mal hin... 🙃
Ich habe leider keine weiteren Projekte mehr, da die brechenden Systeme bei mir alle wegen dem Netzwerk Effekt nich möglich sind gewechselt zu werden.
Kannst halt nicht von Discord weg, wenn die Gruppen in denen du bist, und nachdem du erklärt hast warum Discord Scheisse und überbordend ist, nicht wechseln wollen da die Mitglieder jener Gruppen eben auch in anderen Gruppen sind,...
Klar ich könnte mir ne Brücke bauen um mit meinem Matrix Client auf die Discord Gruppen zuzugreifen, aber ich benutze dann ja immer noch Discord.
Falls das für dich eine Option ist kannst du auch Projekte die sich Discord in Open-Source vorknüpfen unterstützen oder einfach mal testen und mit den engsten Leuten ab und an statt auf discord bewusst da zusammenkommen.
So mache ich das gerade mit mov.im / movim.eu
Egal, ob man KI hasst oder nicht, man wird sich damit abfinden müssen, dass LLMs gekommen sind, um zu bleiben. Sehe ich erstmal auch als gar nicht kritisch an, weil das für mich einfach nur ein Werkzeug ist, mit dem ich (sehr gut) natürliche Sprache in Maschinensprache übersetzen und dann damit arbeiten kann. Für mich also etwas, nach dem ich lange gefragt habe.
Nicht gefragt habe ich nach der nächsten Welle von Blackbox-Monopolisten und besonders nicht, dass Namen wie Microsoft sich da erneut aufzwingen. Deswegen arbeite ich an Infrastruktur, diese Technologie auch im größeren Stil (sprich Firmen und Organisationen) selbst zu hosten und zu kontrollieren. Daran arbeite ich heute weiter.
Positiver Nebeneffekt: man hat die Chance, Leute vom Hypetrain zu ziehen und zu erklären, was das eigentlich genau ist. Wenn man dabei sachlich und technisch/faktenorientiert redet, dann hört einem meiner Erfahrung nach eigentlich jeder zu, egal ob erbitterter Gegner oder KI Bro, und wo ich dabei eigentlich stehe, ist dann zu meinem Glück auch egal, weil ich halt nur Technologie erklären muss.
Was machst du denn da genau? Selfhosting von freien KI-Modellen?
Ja, aber weit darüber hinaus, sowas kann ja z.B. ein Ollama auch. Ich kümmere mich hauptsächlich um die Infrastruktur in größeren Unternehmungen, wo es dann auch um Load Balancing, Skalierbarkeit und Wolkenkram geht.
An einem Sonntag? Zoll ist informiert! /s
Ich hab meinen Google-Zusatzspeicher gekündigt und werde meine Fotos vorläufig mal in meine Cloud bei @[email protected] übertragen, die schon Jahre problemlos bei mir läuft. Immich müsste ich mir dann mal anschauen.
Bin gerade dabei nach und nach meine Gmail-und meine alten Mail Adressen aus der Selbständigkeit zu mailbox.org umzuziehen. Und ich plane mein Google One zu kündigen. Im mich läuft bereits, aber muss noch prüfen ob alles da ist
Ich bin zwar IT mäßig fit, habe aber keine Erfahrung mit der Administration von Servern etc.
Ich hätte gerne einen Server, auf dem ich Daten wie Fotos und Papierkram sichern kann. Ca 3 TB wären super.
Hälst du es für realistisch, dass ich mir sowas ohne große Vorkenntnisse einrichten kann?
Wie viel muss man da an monatlichen Kosten ungefähr einplanen?
Würde mich freuen, da eine Einschätzung von jemandem zu bekommen, der oder die das ungefähr einschätzen kann.
Geh nach Hetzner, hol dir ein managed Nextcloud, und zahl 4.30 für 1 TB bzw. 14.20 für 5 TB. Nach allem, was ich gehört habe, ist der Laden ziemlich vernünftig unterwegs, und da du einfach nur für eine Leistung bezahlst, haben die auch keinen echten Grund, mit dir Werbetracker und KI-Training anzustellen.
Danke für die Antwort. Ich glaube so etwas werde ich machen.
Ich empfehle gerne Nextcloud. Kann man selbst hosten, lokal im Heimnetz oder auf einem gemieteten Server. Wenn du es ins Internet hängen willst und bereit bist, ein wenig Autonomie abzugeben, dann miete eine sogenannte Managed Nextcloud, z.B. Hetzner Storage Share. Null Installationsaufwand, nahezu Null Wartungsaufwand und deutlich niedrigere Kosten pro Terabyte, als wenn du einen "all purpose" Server buchst um darauf selbst Nextcloud zu hosten.
Sehr cool, danke dir. Hetzner empfehlen hier alle, das schaue ich mir an.
Ich kann dir etwas über mein kleines Setup erzählen. Ich habe hier zwei Thinclients stehen. Einer reicht für dich aber vollkommen aus, ich hab den zweiten nur, weil ich ein dekadenter Typ spätrömischer Art bin. Deine Anwendungsfälle kriegst du mit einem Gerät gut hin. Gerade wenn du die ganzen Sachen nur selbst nutzt oder im engen Familienkreis, kann jeder noch so kartoffelige Rechner das wuppen. Selbst mit so Gurken wie einem Raspi kommst du erstaunlich weit - du schaust dir ja nicht ständig haufenweise Fotos gleichzeitig an oder bearbeitest täglich Papierkrams wie die Posteingangsstelle der Barmer-Versicherung. Die Server selbst haben mich persönlich nichts gekostet, dürften allerdings, wenn du sie gebraucht kaufst, je nach der aktuellen RAM-Lage so 100 bis 150 Euro kosten. Ist halt ein HP Mini bzw. ein Thinkcentre. Darauf läuft ein Proxmox und das ist eine ganz hervorragende Software auch für dich.
Zu den Kosten: Ein Server futtert im Idle Modus circa zwölf Watt. Und ja, meistens idlet der vor sich hin. Selbst wenn ich meine größere Jellyfin-Bibliothek streame, ist das einem modernen Rechner so absolut total egal, wenn er ein MP3 über 3 Minuten ins Internet laden muss. Da lacht ein Rechner aus diesem Jahrtausend drüber.
12 Watt sind eine relativ egale Menge an Strom. Du kannst dir das ausrechnen, aber am Ende des Tages landet das bei 30-50 Euro Strom pro Jahr. Wenn du Solar/Balkonsolar hast, dann deutlich weniger.
Ich gönne mir auch noch einen kleinen VPS in Kanada als Backup mit 2TB Speicher. Den hab ich jetzt nicht als Server aufgesetzt, weil zu faul, aber am Ende müsste der es auch packen, dir ein Paperless zu hosten. Das kostet mich 4 Dollar im Monat.
Oder anders gesagt: Für unter einen Döner im Monat bist du dabei.
Cool, danke dir. Ich mache mir Sorgen, dass ich einen eigenen Rechner falsch korrigiere und mich damit angreifbar mache. Ein Server bei einem Dienstleister ist wahrscheinlich die bessere Variante für den Anfang.