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dielinke·DIE LINKEbyRDogPinK

Präsenz auf Massenplattformen

Hallo Zusammen, ich stolpere seit Jahren darüber, wie unterrepräsentiert linke Meinungen auf Plattformen wie MSN oder auch Facebook sind.

Direkt vorweg: Ja, das sind Plattformen aus der Hölle und vor allem auf MSN finden sich zwischen all dem AI-Slop und Springer-Schrott kaum noch journalistische Inhalte. Allerdings darf man nicht unterschätzen, wie viele Leute mit den Standardeinstellungen ihres Systems unterwegs sind und wie viele dadurch, sei es beruflich oder privat, Artikel auf MSN anklicken und dann auch die Kommentare lesen.

Ich habe das nicht statistisch erfasst, aber gerade bei MSN fällt auf, dass ein paar handvoll Accounts die (sehr rechte) Meinungsführerschaft übernehmen und damit ein verzerrtes Stimmungsbild skizzieren.

Bei Facebook ähnlich, jeglicher Post von Bundes-, Landes- und Kreisverbänden der Linken werden binnen kurzer Zeit geflutet mit den immer selben Strohmännern (SED-Mauerschützen und -Milliarden, Sozis geben nur das Geld von anderen aus und haben keine Ahnung von Wirtschaft, ganz neu: Reichinnek hat Migräne und ist deswegen unzurechnungsfähig). Aus algorithmischer Sicht finde ich das aber nicht ganz so schlimm, da bei FB wohl immer noch jegliche Art von Aufmerksamkeit gute Aufmerksamkeit ist. Es verunmöglicht allerdings jeden ernsthaften Austausch mit potenziellen Wählern.

Daher die Fragen:

  • Kennt jemand statistische Auswertungen dazu? Theoretisch sollte sich leicht herausarbeiten lassen, wie bereits wenige Accounts auf derartig exponierten Plattformen die öffentlich wahrgenommene Meinung manipulieren können.

  • Gibt es hierzu Strategie-Papiere oder dezidierte Maßnahmen? Menschen sind nun mal leider leicht manipulierbar und über das Internet entsteht schneller ein gefestigtes, im Zweifel selbstzerstörerisches Weltbild, als uns lieb sein kann.

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dach·DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, SchweizbyRDogPinK

Heute vor 77 Jahren wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte unterzeichnet

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist nun 77 Jahre alt. Heute wie vor 7 wie vor 77 Jahren sollten diese Punkte die undiskutierbare Basis für unser Zusammenleben sein, nur werden die Stimmen immer lauter, die diese Rechte bewusst einschränken wollen.

Aufgegeben sind diese Rechte schnell, erkämpft nur sehr mühselig.

Dabei merken viele gar nicht, wie sie mit ihren kleingeistig gekränkten Forderungen einem Neofeudalismus den Weg bereiten, der diese Rechte mit Füßen tritt.

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