Auf Podiumsdiskussion: Kanzler Merz gibt Frauen Karriere-Tipps – „Männer sind bessere Netzwerker“
https://rp-online.de/politik/deutschland/kanzler-merz-gibt-frauen-karriere-tipps-maenner-sind-bessere-netzwerker_aid-130381277Open linkView original on feddit.org
Hä, ich dachte Frauen sind von Natur aus sozialer, weil die doch in Gruppen auf die Kinder aufpassen und währenddessen Beeren und Wurzeln sammeln und tratschen, während die Männer auf Mammutjagd gehen. Das hat mir erst einer erzählt. Jetzt weiß ich nicht gar nicht mehr, was ich denken soll. Kann mir da vielleicht ein Mann helfen?
Eigentlich sind Menschen allgemein nicht besonders gut in irgendwas, aber Männer haben mehr Selbstvertrauen und deshalb glauben wir trotzdem dass wir was drauf haben
Männer haben vor allem fehlende Selbstreflexion und dadurch maßlose Selbstüberschätzung. Das wird in einer auf Außenwirkung getrimmten Gesellschaft gern als Kompetenz fehlinterpretiert.
Wer Selbstvertrauen hat kann zugeben, dass es Nuancen gibt und auf Kritik eingehen und dennoch den Weg gehen, den man für den Besten hält. Man muss selbstverliebt und realitätsfern an nachweislich falschen Punkten festhalten können. Das ist was Merz schätzt.
Ich tratsche sehr selten beim Bärensammeln.
Endlich mal einer der den Frauen die Welt erklärt! /s
Um als Mann für die Frauen mal eine Lanze zu brechen:
https://www.zeit.de/karriere/beruf/2017-02/netzwerken-karriere-vorteil-frauen/seite-2
Wir gehen in Richtung tiefste 50er Jahre und müssen froh sein, wenn es nicht noch weiter zurück geht. Unfassbar. Wie wird so einer Kanzler?
Aka: Privilegien reproduzieren sich selbst wenn man nicht reflektiert und Änderungswillen zeigt.
"Wir gehen in Richtung tiefste 50er Jahre"
Hurra! Wirtschaftswunderzeit!
Endlich wieder hohe Steuern für Reiche und niedrigere Gehälter für Manager!
Das Wirtschaftswunder wurde in nicht unerheblichen Teilen durch den Wiederaufbau bedingt, und so flächendeckend kaputt ist die Infrastruktur doch noch nicht, da muss entweder jemand nachhelfen, oder wir müssen die noch ein paar Jahrzehnte vor sich hin gammeln lassen.
Es war schon auch der Spitzeneinkommensteuersatz von 95%, die Sonderabgabe von 50% auf Vermögen und die Vermögenssteuer. Der Staat hatte einfach arschviel Geld zum Ausgeben, suddenly, Wirtschaftswunder.
Ja. Und interessanterweise haben dadurch keine Unternehmen das Land verlassen, es wurden keine Arbeitsplätze vernichtet und die Bevölkerung ist reicher, nicht ärmer geworden. Merkwürdig.
Das hat er mit ironischem Unterton gesagt, oder? Bitte sag, dass er das mit ironischem Unterton gesagt hat.
Dass da keiner regelmäßig "Fotzenfritz!" gen Podium gerufen hat, wundert mich ein bisschen.
Er spricht aus seiner eigenen Erfahrung.
Er hat eben nie wirklich produktiv gearbeitet, sondern war nur damit beschäftigt zu Netzwerken und Deals einzufädeln, die ihm nützlich sind. Bei Blackrock haben hat man sich über ihn lustig gemacht, weil er einfachste wirtschaftliche Zusammenhänge nicht kapiert hat. Er war da nur das wandelnde Telefonbuch.
Wenn das doch die Realität ist, dann ist es doch erst einmal zu begrüssen, dass sie ausgesprochen wird.
Das Idiotische ist, dass als Lösung bessere Seilschaften für Frauen vorgeschlagen wird, und nicht versucht wird, eine leistungsbasierte Gesellschaft zu formen, von der wir dann alle was haben.
Relevanter Artikel: Die Leistungsgesellschaft ist eine Lüge
Das mit dem Clown will er jetzt extra hart bestätigen?
ES GIBT FRAUEN, DIE DEN GEWÄHLT HABEN! Gerüchten zu Folge, sogar Frauen unter 70. Unfassbar.
Klassische Stromberg Aussage
Ich dachte erst "Ach, der Postillion mal wieder". Dann habe ich den Link gesehen.😬
Bin auch drauf reingefallen. Dachte "Mensch der Postillion, trifft mal wieder ins schwarze".
Oh. je.
Ausversehen die Gedanken laut gesagt, wa? Der alte Fotzen-Fritz...
Netzwerken sollte nicht nötig sein. Wenn Vitamin B über berufliche oder finanzielle Erfolge entscheidet, ist das Vetternwirtschaft und nicht gerechte Gleichbehandlung.
All jene, die sozial eh etwas inkompetenter oder weniger warmblütig sind, haben direkt schlechtere Karten. Dann kommen jene dazu, die nicht "ins Bild passen", weil sie von der durchschnittlichen Norm zu sehr abweichen. Jene, die mit Sozialphobien zu kämpfen haben, oder die eher neurodivers sind, haben dann erst Recht Probleme.
Blödes System.
Das Problem: Menschen denken intuitiv in Beziehungen, nicht in Institutionen.
Das Verhältnis von Netzwerktechnikern zu Netzwerktechnikerinnen gibt ihm recht.
Wenn ich die Schlagzeilen über ihn in letzter Zeit lese gibt mir das Tagesschau vor 20 Jahren Vibes – oder eher 30.
Da hab ich wohl bei der Berufswahl gepennt . Was für eine Arschloch-Regierung...