Spyke

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17 replies

feddit.org

Tatsächlich finde ich das aber toll an Japanisch. Dort gibt es viele einst englische Begriffe, die mit phonetisch nahen japanischen Silben übersetzt worden sind. Zum Beispiel コーヒー, was Kaffee heißt und etwa "ko-chi" ausgesprochen wird. Im Grunde also so eine Art Zangenjapanisch.

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dogsoahCreply
lemm.ee

*kōhī

"kochi" wäre "コチ". Das ist zum einen "chi" statt "hi", und die Längungszeichen fehlen.

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feddit.org

Ich meinte es doch phonetisch, es klingt wie eine Mischung aus "chi" und "hi" für das westliche Gehör, genauso wie "fu" ja auch eher wie "hu" klingt.

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dogsoahCreply
lemm.ee

Ach so, meintest du die deutsche Aussprache von "ch"? Sorry, ich bin zu sehr die Hepburn-Transkription gewohnt. ^^

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Kein Grund, sich zu entschuldigen, ich bin hier eindeutig der Laie, lass dich von mir nicht verwirren!

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feddit.org

Aber man transliteriert das doitsu...

Das sind drei Silben, do-i-tsu und alle Silben werden gleich lang gesprochen, woraus sich ein relativ langes i und sehr kurzes u ergibt. Ob u oder ü ist ein bisschen dialektabhängig, wobei ü schon dominiert.

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Zwiebelreply
feddit.org

Die verbreiteten Transliterationen basieren aber alle auf englischer Ausspache der Silben oder? (Hepburn und co)

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Eine der drei Varianten basiert direkt auf dem Englischen (Hepburn). Die anderen beiden versuchen, japanische Silbenzeichen möglichst strukturiert zu übertragen (Kunrei-shiki/Nihon-shiki). Angelsächsische Muttersprachlys beschweren sich auch über die Transliterationen. :)

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Währenddessen werden im Deutschen die meisten englischen Begriffe mitsamt der Orthografie übernommen, aber trotzdem nicht wie im Original ausgesprochen (abhängig von den Englischkenntnissen des Sprechers).

Die Japaner haben übrigens auch eingejapanischte deutsche Begriffe, relativ prominent z.B. baito/arubaito von "Arbeit" (was wohl idR sowas wie "Teilzeitjob" oder "Minijob" bedeutet). Witzig, dass die Japaner unser Wort übernehmen, während wir dafür selbst zum Englischen greifen, insbesondere wenn man bedenkt, dass Teilzeitarbeit in Deutschland sehr häufig vorkommt im Vergleich zu anderen Ländern (z.B. an der niedrigen durchschnittlichen Wochenarbeitszeit der deutschen Arbeitnehmer zu sehen).

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Nun, poppu klingt wie russisch попу oder попа, das heißt der Podex/Po.

So eine Kombination da

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