96-Jähriger im Mercedes erfasst Radfahrerin: Lebensgefahr, künstliches Koma!
96 Jahre, nimmt in einer tonnenschweren Maschine am Straßenverkehr teil und zerstört damit das Leben eines unschuldigen Menschen... Das ist so unfassbar skrupellos. Was für ein widerliches Arschloch.
https://www.mopo.de/hamburg/polizei/96-jaehriger-im-mercedes-erfasst-radfahrerin-lebensgefahr-kuenstliches-koma/5049421Open linkView original on lemmy.world
14 replies
Ah, there it is. Victim blaming, allerfeinster Journalismus.
Wer kennt ihn nicht, den Ganzkörperhelm, der dich selbst vor dem größten LKW schützt.
Den gibt es! Er hört auf den Namen LEOPARD, darf aber von Zivilisten nicht im Straßenverkehr geführt werden.
Das ganze Zitat lautet aber:
Am Kopf hätte ein Helm aber schon seine Schutzwirkung entfalten können.
Wieviele Fußgänger werden denn so umgefahren und erleiden dann Kopfverletzungen?
Helmpflicht für Fußgänger!
Ich gehe noch weiter, Helmpflicht für alle, immer! Wie viele Leute verunglücken, weil sie von Leitern fallen oder aus Betten?
umgekehrt: Was hat die Polizei bei uns in D denn im Arsenal, um jemanden, der es versucht, dran zu hindern oder zu stoppen?
Das kaufen gestaltet sich etwas schwierig, da ist ein Killdozer eher realistisch
Zwei Kreuzungen weiter hat es am frühen Abend auch noch ein Kind erwischt. Da war dann das angeblich kaputte Fahrradlicht Schuld und natürlich nicht der abbiegende Autofahrer.
Sehe hier auch immer einen alten Furz in seinem Merz. Kann kaum noch laufen. Mit Wanderstöcken ist er knappe 2km/h schnell. Beweglich wie Federstahl. Aber fährt täglich Auto.
Ein 96 Jähriger kann überhaupt nicht mehr fit für den Straßenverkehr sein...
Und es gehört eine Helmpflicht für Radfahrer her. Roller/Motorrad-Fahrer müssen es auch, und es ist egal ob du mit 20 km/h oder 100 km/h fliegst, Kopfverletzungen können immer passieren.
Klar ist die Radfahrerin unschuldig, aber vielleicht hätte ein Helm ihr trotzdem helfen können.
Nein, muss bzw darf sogar nicht. Solche Regeln führen zu weniger Akzeptanz von Fahrrädern als Verkehrsmittel und damit fahren weniger Menschen Fahrrad. Leihfahrräder für kurze, spontane Reisen würden zB komplett rausfallen.
Wir brauchen ein Verkehrskonzept, dass Helme unnötig macht, indem solche Unfälle durch die Verkehrsführung und das Fahrverhalten der motorisierten Teilnehmer unmöglich gemacht (oder zumindest stark reduziert) werden. Bis dahin sollte man Helme empfehlen, aber nicht verpflichtend machen.
Helmpflicht für Radfahrer und Cabriofahrer!
Oder alternativ, wenn mal ins Gesetz gegossen wird, das "Radfahrer keine qualifizierten Fußgänger" sind. Wenn man dann nämlich dadurch das Fahrrad mal als gleichwertiges Verkehrsmittel wahrnehmen würde, dann dürfte man im Gegenzug auch gerne eine Helmpflicht einführen. Das wäre mein Deal.
Dann bitte Helmpflicht für alle Menschen. Es könnte sie ja schützen. Also nur im Zweifel.
Hast Du Dir mal angeschaut, wie viele schwerste Kopfverletzungen Autofahrer bei Unfällen erleiden? Da muss zuerst eine Helmpflicht her, weil viel mehr Opfer.