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Grund ist ein französisches Urteil, das Quad9 zwingen soll, Daten des Domain Name Systems (DNS) zu manipulieren. Erstritten hat es das katarische Unternehmen beIN, das damit unlizenzierte Tennisstreams hintanhalten möchte.

Wegen Tennis? Für ein Unternehmen aus einer Monarchie?

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Dortige User [also in F] werden, soweit möglich, von der Abfrage öffentlicher Internetadressen über die Infrastruktur des Zürcher Anbieters ausgeschlossen. Grund ist ein französisches Urteil, das Quad9 zwingen soll, Daten des Domain Name Systems (DNS) zu manipulieren. Erstritten hat es das katarische Unternehmen beIN, das damit unlizenzierte Tennisstreams hintanhalten möchte.

Toll. Vorgeschoben wird aber immer "denkt doch an die Kinder!!1!" - die Kinder der Verwalter die sowas durchwinken nämlich, die brauchen dringend noch ein zweites Auto und ein drittes Pferd.

Immerhin:

Sollte Quad9 dem Urteil der 3. Kammer des Tribunal Judiciaire de Paris (Az. RG 26/11882) vom Mittwoch nicht Folge leisten, würden pro Tag 1.000 Euro Strafe fällig. Das ist deutlich weniger als die von beIN geforderten 580.000 Euro täglich

Trotzdem, da hätte ich dann auch keinen Bock mehr.

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Zensur-Urteil: DNS-Dienst Quad9 verlässt Frankreich | Spyke