Spyke

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24 replies

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"Wir werden nicht akzeptieren, dass ein marodierender Mob unsere Städte zerstört."

Hm, mit katastrophalem Klimawandel und resultierenden Extremwetterereignissen, die immer öfter ganze Gemeinden und Städte zerstören, hat die konservative Politik offenbar weniger ein Problem. Ahrtal schon vergessen? Derna? Hawaii? Nepal? Bangkok?

Ich ekel mich vor Gewalt. Sie ist tendenziell regressiv, fördert keine wirklichen Veränderungen, was der Grund ist warum Rechtsextreme sie so mögen. Gandhi und Martin Luther King haben sehr viel mehr erreicht als Malcolm X beispielweise.

Aber die Anti-Klima-Hardliner brauchen sich auch nicht so darzustellen, dass sie als Friedenstäubchen mit dem Ölzweig im Schnabel einschweben. Die Klimazerstörung kostet weltweit bereits massiv Menschenleben. Dies allein für die Profite von bestimmten Industriezweigen bewusst in Kauf zu nehmen, ist auch eine Art Gewalt, denn das Endergebnis ist das Gleiche: Der eine Mensch hat mehr Geld, der andere Mensch ist tot. Und da sind sich Putin und Trump sogar bedenklich nahe. In vielen Aspekten ist deren Politik vor allem ein fossiles Endgame.

Wie wir da raus kommen? Ich weiss es nicht.

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King hat erreicht was er erreicht hat weil Malcolm X die alternative war. Die Regierung muss damit rechnen dass es Gewalt gibt wenn sie sich weigert die moderaten Stimmen zu hören. Insofern braucht es schon etwas Gewalt. Vorzugsweise gegen Gegenstände.

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King hat erreicht was er erreicht hat weil Malcolm X die alternative war.

Und man darf auch nicht vergessen, dass zu seiner Zeit King den Liberalen schon zu radikal war. Die waren angeblich mit den Zielen einverstanden, aber fanden es ging alles zu schnell und die Proteste haben zu viel Unruhe verursacht und King direkt die Schuld für Malcolm X gegeben. F4F war auch vielen zu radikal und die waren schon bis zur regelrechten Selbstsabotage friedlich.

Alles was auch nur geringfügig über die Schwelle des vollständig Ignorierbaren hinausgeht wird dem Establishment immer zu radikal sein.

PS: King hat damals auch selbst korrekt identifiziert, dass das größte Hindernis für Bürgerrechte nicht der rechte Rassist, sondern der moderate Weiße ist, der Bürgerrechten zwar zustimmt, aber die durch die Proteste entstehende Unruhe ablehnt.

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Ich denke das einzige was Gewalt irgendwann bewirkt ist Angst zu erzeugen. Sie bringt erst was, wenn die "richtigen" Angst bekommen, aber das dauert zu lange, da diese Leute oft zu arrogant sind

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  1. Friedliche Proteste ignorieren

  2. Nicht friedliche Proteste niederknüppeln lassen

-> zurück zu 1.

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Problem bei den friedlichen Protesten: Leider funktioniert hier die Provokationsspirale zu gut. Sprich: Man protestiert friedlich, die Ordnungshüter fangen mit Repressalien an, woraufhin es dann bei einigen wenigen friedlichen Leuten eskaliert. DAS wiederum wird dann groß durch Kamerateams und Co. aufgenommen und die GESAMTE Bewegung diskreditiert, dadurch dann mit scharfer Hand durchgegriffen.

War in Frankreich so, ist bei so unglaublich vielen Demos auch hier bei uns so. Das vielleicht 1% (oder weniger) an Teilnehmenden wird dann als Rechtfertigung für ALLE und das Vorgehen gegen diese herangezogen.

Trick ist: Von Anfang an und SEHR transparent klar machen, dass man auf derartige Provokationen nicht reagieren wird und friedlich bleibt. Statt durch Exzesse eben durch Masse und Beharrlichkeit auffallen. Dann können die Medien irgendwann nicht mehr weggucken. Und sobald die Medien dann den ausschließlich friedlichen, großflächigen Protest sehen, dann Meldungen über das Einschreiten von Ordnungskräften kommt, kippt deren Narrativ und die "Gewaltexzesse bei den Behörden" rücken in den Vordergrund.

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flopsreply
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Statt durch Exzesse eben durch Masse und Beharrlichkeit auffallen. Dann können die Medien irgendwann nicht mehr weggucken.

Ist das so? Die Proteste gegen das Deportationsplantreffen in Potsdam waren die größten in Deutschland seit der Wiedervereinigung und waren eher eine Randnotiz. Über jeden Pegida-Furz wurde mehr berichtet.

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piefed.social

Beharrlichkeit ist da das tragende Wort.

Die Pegidas sind nicht nur auf Seite der herrschenden Klasse die sympathischere Bewegung sondern auch beharrlicher.

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Richtig

Sehe ich u.a. auch an den #PRÜF Demos.

Anfangs war die Demo statisch - da hat kein Hahn nach gekräht. Dann wurde sie regelmäßiger und in den Städten mussten Strecken gesperrt werden. Da schrieben dann die einen oder anderen Onlineblogs und die Lokalpresse zumindest einen Nebensatz. Die letzten beiden Male wiederum - nach MONATEN - denken sich die Medien "Oh, ist ja doch keine Eintagsfliege. Schreiben wir mal einen größeren Artikel drüber"

Wichtig ist halt, dass es friedlich und fröhlich bleibt.

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Scheint als hättest du verstanden wo das Ziel ist 😉

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Na, man braucht das nicht nur schwarz und weiß sehen. Ich erinnere mal an die "Occupy Wall Street" Proteste. Weiß noch jemand, wie die geendet haben?

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feddit.org

NRW-Innenminister Reul: "Proteste sind legitim, Randale werden wir stoppen"

Denn friedliche Proteste habe schon immer seit je her nie etwas bewegt, und werden wissentlich von Union und SPD ignoriert.

Und oder wenn es zu friedlich verläuft, dann holt man sich ein paar Agitatoren und dann können wir mit Prügel und Wasserwerfer drauf los gehen.

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Nee, die werden das einfach ignorieren.

Agitatoren sind nur nötig, wenn man die Ausschreitungen nutzbringend verwerten will. Aber unsere Regierung ist ja bereits voll im Überwachungswahn und arbeitet daran, den Behörden umfassende Befugnisse gegen die Bevölkerung und am Rechtssystem vorbei an die Hand zu geben. Alles völlig ohne erst noch selbst kreierten Vorwand.

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Wenn du die ganzen Blockaden und die Morddrohungen an Habeck und Fahrzeugunfälle, angezündete Scheiße auf der Autobahn ignorierst dann hättest du wohl recht.

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Friedliche Proteste haben seit je her nie etwas bewegt? 🤨🤨🤨

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Also freidlich bringt garnichts aber sollte es unfriedlich sein, wars der Agitator vom Staat. Alles klar, ich setz schonmal den Aluhut auf.

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lemmy.ml

Komischer Artikel. Natürlich haben auch linksextreme Gruppen Interesse an einer Demo für linke Politik und werden die Infos darüber verbreiten. Bedeutet nicht, dass du einen Molotov-Cocktail in die Hand gedrückt bekommst, wenn du da auftauchst...

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Bedeutet nicht, dass du einen Molotov-Cocktail in die Hand gedrückt bekommst, wenn du da auftauchst

Ich hatte überlegt da hin zu gehen, aber wenn das nicht so ist, dann halt nicht /s

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Proteste in Frankreich waren immer eine Nummer wilder als in Deutschland. Aber Hauptsache, man kann gegen links hetzen.

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