Hört doch bitte auf mit dem dummen Generationenquatsch und kapiert endlich, dass unsere Machthaber auf uns Alle scheißen, nicht nur auf einzelne "Generationen".
Man muss sich nur mal anschauen, wo der Quatsch, "Generationen" rauszudeuten, mit bescheuerten Namen zu versehen und irgendeine Bedeutung da reinzuinterpretieren, herkommt, (amerikanische Medien) dann sieht man, dass das ganz und gar nicht auf eine Änderung gesellschaftlicher Verhältnisse abzielt, sondern nur eine neue Geschmacksrichtung von "teile und herrsche" ist.
Und die ganzen "Progressiven" springen natürlich darauf auf, wie auf jeden anderen dummen Kulturkampf-Trend, der über den Atlantik geschwappt kommt.
Ich finds frech wenn sich auf die Proteste in anderen Ländern bezogen wird und dann gleichzeitig Extremismus (ohne zu benennen was gemeint ist) und Gewalt (auch gegen Dinge) abgelenht wird. Wenn es doch genau solche Sachen sind die insbesondere in Frankreich ein wichtiger Teil der Proteste sind. Heißt jetzt nicht, dass ich mir Gewalt oder ne linksradikale Übernahme wünsche, aber dieser vorauseilende Gehorsam ist halt so symptomatisch für die deutsche Protestkultur, die nur ganz selten wirklich effektiv protestiert.
aber dieser vorauseilende Gehorsam ist halt so symptomatisch für die deutsche Protestkultur
Hat z.B. auch dazu geführt, dass der Letzten Generation von F4F und den Grünen in den Rücken gedolcht wurde.
Aber das ist nicht nur Deutschland. Alle Amerikanisch geprägten (neo-)liberal demokratischen Länder sind so. Uns wurde über Jahrzehnte in Dauerschleife eingeimpft wie toll doch bei uns alles läuft mit unserer Freiheitlichen Freiheitsdemokratischen Freiheitsgrundordnung, dass man alles auch mit friedlichem Protest und politischem Engagement erreichen können wird, wenn es Wert ist erreicht zu werden. Dass das System funktioniert, und wenn nicht, dann hast du dich nicht mit genug friedlichem Protest und politischem Engagement engagiert. Total perfide und von Anfang an gelogen. Friedliche Demos, Proteste, Petitionen werden schlicht ignoriert. Und alles was darüber hinausgeht wird dämonisiert.
Dieses System war von Anfang an darauf ausgelegt, dass das Volk keinen Willen ausübt, der dem des Kapitals widerspricht.
Also im großen und ganzen Stimme ich dir zu, aber ich hatte tatsächlich an FFF gedacht als erfolgreichen Protest, der mit geschickter Grnezüberschreitung für Wirbel gesorgt hat. Wochenlang haben die Medien über sie geschrieben weil sie die Schule geschwänzt haben. Vor allem auch noch extrem dezentral, einfach nur weil die Idee so ansteckend war. Klar hätte ich mir danach eine andere Entwicklung gewünscht für FFF, aber am Anfang war das was die Richtung die ich meinte. Übrigens auch komplett gewaltlos, trotzdem enorm ungehorsam.
Interessante Anekdote aus meinem Bekanntenkreis dazu: Mehrere Leute, die ausdrücklich die Klimakleberei scheiße fanden, haben das plötzlich gefeiert, als ein paar wenige von den Klimaklebern sich auf dem Flugplatz von Sylt an einen Privatjet geklebt haben. Aussage: "Endlich treffen die mal die Richtigen. Das können die gerne öfter machen."
Natürlich war das auch unbequem. Es wurde ja ganz klar gesagt "Es gibt wichtigeres als Schule" und "Schule ist nicht das wichtigste für meine Zukunft" und "Ich muss eigenständig für meine Zukunft einstehen". Das sind alles Sachen, die klar den Status Quo hinterfragen und die einer der Gründe für die damalige Springerhetze waren.
Wenn man diese Gedanken weiterpsinnt, dann werden damit ganz schnell Grundpfeiler der aktuell herrschenden Ordnung hinterfragt.
aber ich hatte tatsächlich an FFF gedacht als erfolgreichen Protest
Proteste sind erfolgreich, wenn sie ihr politisches Ziel erreichen.
Wenn man natürlich sein Ziel so niedrig steckt, wie mediale Aufmerksamkeit zu bekommen, dann kann man sehr schnell und einfach Erfolg proklamieren, ohne je tatsächlich irgendwas erreicht zu haben. Dafür muss man einfach nur irgendwas machen, woran sich die Regenbogenpresse echauffiert, z.B. irgendwo auf den Marktplatz kacken. Oder organisiert die Schule schwänzen. Erreichen tut man damit rein gar nichts.
Proteste sind erfolgreich, wenn sie ihr politisches Ziel erreichen.
Das ist sehr eindimensional Gedacht. Proteste/Aktionen bzw. generell kollektive Aktivitäten haben viel mehr Facetten, auf die es sich auch lohnt zu schauen. Durch die Art und Weise wie FFF entstanden ist, haben hunderte oder Tausende junge Menschen gelernt Verantwortung zu übernehmen, bspw für die Vorbereitung einer Kundgebung, sie haben Beziehungen innerhalb der Schule aber auch darüber hinaus aufgebaut, sie haben der Springerhetze getrotzt uvm. FFF hat die Klkmabewegung wiederbelebt und war ein wichtiger Grund für die danach folgenden Sachen, wie Waldverteidigungen, Lützerath oder Letzte Generation.
Das ist aber auch eher meine anarchistisch geprägte Meinung, weil ich eh nicht so viel Wert lege auf Proteste, die Forderungen an die Regierung stellen und dann darauf hoffen, dass sie irgendwie umgesetzt werden. Mir gehts eher darum, dass wir kollektib die Fähigkeit bekommen gegen die Gesamtscheiße vorzugehen und Probleme wie die Klimakrise an der Wurzel angehen zu können. Und genau da hat FFF imo besonders zu Beginn echt viele jungen Menschen einige wichtige Fähigkeiten gelehrt. Deswegen sage ich Erfolg.
Ist halt typisch deutsch. Die französische Revolution vergöttern und gleichzeitig die Guillotine verteufeln. Obwohl das Eine ohne das Andere nicht funktioniert hätte. Siehe z.B. deutsche Revolution von 1848, wo man meinte, mit den Fürsten reden zu müssen, statt sie zu köpfen. Resultat: Die Fürsten haben die Macht behalten.
Gen Z hier, du hast hiermit die offizielle Erlaubnis auf die Demo zu gehen. /s
Finde es aber dumm, dass man die Veranstaltung als Gen Z Aufstand gegen "die da oben" inzeniert, wenn eigentlich nur ein Packet an Progressiven bis Linken Positionen gefordert wird, die nichtmal mehrheitlich von der Gen Z unterstützt werden, dafür aber Haufenweise Unterstützer außerhalb meiner Generation haben.
Ich auch (relativ knapp) nicht, außerdem bin ich Österreicher, Deutschland ist mir etwas zu weit weg, um dafür extra dorthin zu reisen. :P Kennt jemand ein österreichisches Äquivalent dazu?
Es kommt so ein bisschen rüber als würdest du da hingehen. Falls ja und wenn du magst, erzähl doch dann mal von deinen Eindrücken, würde bestimmt nicht nur mich hier interessieren <3
Hm, am Feiertag wollen in Leipzig angeblich SuS gegen die Situation an den Schulen demonstrieren. So, so. Dahinter stecken wieder die üblichen rot-autoritären Gruppen. Gibt »Gen Z regelt« auch in anderen Städten seit vorgestern. Die übliche Tarnaktion.
Aufstehen oder doch einfach liegen bleiben... völlig egal.
Wenn es –wie immer– an 'nem Wochenende in irgendwelchen stillen Ecken von Fußgängerzonen geplant ist, wo man auch ja niemanden stört, interessiert das die Leute in Machtpositionen überhaupt nicht und verursacht höchstens ein müdes Lächeln.
"Sag, wo du dabei bist. Sieh live, wie viele kommen"
Aber schön, dass die Veranstalter scheibar auch verstanden haben, dass es wiedermal nur um "Juhu, ich bin nicht allein!"-Wohlfühlaktionismus geht...
In deinen Worten schwingt Resignation oder einiges an Zynismus mit, finde ich. Beides kann ich nachempfinden, aber sich um ein inklusives Gemeinschaftsgefühl zu bemühen bzw. dieses zu fördern und eines zu suchen finde ich nach wie vor ehrenwert und wichtig.
Ich kann weder nachvollziehen, wie du aus "Wacht endlich auf, euer Wohlfühlkuscheln bewirkt nichts" Resignation ableitest, noch in wie fern die Realität auszusprechen, Zynismus sein soll.
Wie viele hundertausende Menschen hatten wir noch gleich aus Protest gegen den Rechtsruck zeitgleich auf der Straße, während die Politik sich das angeguckt und sich gedacht (und laut ausgesprochen) hat, "Jetzt erst recht!", "Links ist vorbei!"(*) und "Scheiß Protestler, deren Bürgerrechte sollten wir schnell mal beschneiden!"? Angesichts dessen, die Aussage, dass denen Proteste am Arsch vorbei gehen, solange sie nicht unangenehm werden, als Zynismus abzutun ist schon Realitätsverleugnung auf hohem Niveau.
Die Menschen in Machtpositionen sind aber auch nicht so wichtig, die sind nur dort weil ihnen eine Mehrheit ihre Stimme gegeben hat.
Friedrich Merz geht vielleicht nicht an dem Samstag durch die kölner Innenstadt, aber die Menschen die ihn wählen tun es. Und mit Juhu Wohlfühl Aktionismus erreicht man diese Menschen eben gut, zumindest besser als wenn man ihre Autos anzündet oder ihre Geschäfte plündert, falls dass dein Alternativvorschlag wär.
Nö, die sitzen daheim und hören ihren liebsten rechten Propagandisten zu oder sitzen am Stammtisch und grölen die frisch gelernten Parolen gebildeten Meinungen.
Wenn Friedrich Merz Wähler sich von Protesten gegen Rechts, gegen sozialen Kahlschlag, gegen die Zerstörung unserer Zukunft oder des Klimas beeindrucken lassen würden, ginge die Wählerwanderung nicht ständig gen "das selbe aber noch beschissener in alternativem Blauton".
besser als wenn man ihre Autos anzündet oder ihre Geschäfte plündert, falls dass dein Alternativvorschlag wär.
Klar, weil zwischen "Wir demonstrieren nur an Wochenend- und Feiertagen nachmittags in Fußgängerzonen, damit wir auch ja niemandem auch nur das kleinste Bißchen Unbehagen bereiten" und "Lasst uns plündernd und marodierend durch die Stadt ziehen und alles niederbrennen" ja auch keinerlei Raum existiert.
Danke, dass du durch diesen Strohmann klar machst, dass du an keiner ernsthaften Diskussion interessiert bist...
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Gen Z steht auf. 31. Oktober, 14 Uhr, 21 Städte. | Spyke
30 replies
Hört doch bitte auf mit dem dummen Generationenquatsch und kapiert endlich, dass unsere Machthaber auf uns Alle scheißen, nicht nur auf einzelne "Generationen".
Das mit dem Klassenkampf ist noch nicht so ganz in der Bevölkerung angekommen.
Man muss sich nur mal anschauen, wo der Quatsch, "Generationen" rauszudeuten, mit bescheuerten Namen zu versehen und irgendeine Bedeutung da reinzuinterpretieren, herkommt, (amerikanische Medien) dann sieht man, dass das ganz und gar nicht auf eine Änderung gesellschaftlicher Verhältnisse abzielt, sondern nur eine neue Geschmacksrichtung von "teile und herrsche" ist.
Und die ganzen "Progressiven" springen natürlich darauf auf, wie auf jeden anderen dummen Kulturkampf-Trend, der über den Atlantik geschwappt kommt.
Ich finds frech wenn sich auf die Proteste in anderen Ländern bezogen wird und dann gleichzeitig Extremismus (ohne zu benennen was gemeint ist) und Gewalt (auch gegen Dinge) abgelenht wird. Wenn es doch genau solche Sachen sind die insbesondere in Frankreich ein wichtiger Teil der Proteste sind. Heißt jetzt nicht, dass ich mir Gewalt oder ne linksradikale Übernahme wünsche, aber dieser vorauseilende Gehorsam ist halt so symptomatisch für die deutsche Protestkultur, die nur ganz selten wirklich effektiv protestiert.
Natürlich trotzdem viel Erfolg von mir.
Hat z.B. auch dazu geführt, dass der Letzten Generation von F4F und den Grünen in den Rücken gedolcht wurde.
Aber das ist nicht nur Deutschland. Alle Amerikanisch geprägten (neo-)liberal demokratischen Länder sind so. Uns wurde über Jahrzehnte in Dauerschleife eingeimpft wie toll doch bei uns alles läuft mit unserer Freiheitlichen Freiheitsdemokratischen Freiheitsgrundordnung, dass man alles auch mit friedlichem Protest und politischem Engagement erreichen können wird, wenn es Wert ist erreicht zu werden. Dass das System funktioniert, und wenn nicht, dann hast du dich nicht mit genug friedlichem Protest und politischem Engagement engagiert. Total perfide und von Anfang an gelogen. Friedliche Demos, Proteste, Petitionen werden schlicht ignoriert. Und alles was darüber hinausgeht wird dämonisiert.
Dieses System war von Anfang an darauf ausgelegt, dass das Volk keinen Willen ausübt, der dem des Kapitals widerspricht.
Also im großen und ganzen Stimme ich dir zu, aber ich hatte tatsächlich an FFF gedacht als erfolgreichen Protest, der mit geschickter Grnezüberschreitung für Wirbel gesorgt hat. Wochenlang haben die Medien über sie geschrieben weil sie die Schule geschwänzt haben. Vor allem auch noch extrem dezentral, einfach nur weil die Idee so ansteckend war. Klar hätte ich mir danach eine andere Entwicklung gewünscht für FFF, aber am Anfang war das was die Richtung die ich meinte. Übrigens auch komplett gewaltlos, trotzdem enorm ungehorsam.
Ungehorsam ja, aber nicht unbequem. Wen interessiert es denn wirklich, wenn irgendwelche Schüler nicht in den Unterricht gehen?
Deshalb wurde die Letzte Generation so vermöbelt (medial und real)...die waren auch komplett gewaltfrei, aber auch unbequem. Das hat gestört.
Und die waren moralisierend. Und haben sich gegen Machtlose gerichtet.
Falsches Mittel. Falsches Ziel.
Interessante Anekdote aus meinem Bekanntenkreis dazu: Mehrere Leute, die ausdrücklich die Klimakleberei scheiße fanden, haben das plötzlich gefeiert, als ein paar wenige von den Klimaklebern sich auf dem Flugplatz von Sylt an einen Privatjet geklebt haben. Aussage: "Endlich treffen die mal die Richtigen. Das können die gerne öfter machen."
"Was mich nicht betrifft, kann ich ignorieren"
Natürlich war das auch unbequem. Es wurde ja ganz klar gesagt "Es gibt wichtigeres als Schule" und "Schule ist nicht das wichtigste für meine Zukunft" und "Ich muss eigenständig für meine Zukunft einstehen". Das sind alles Sachen, die klar den Status Quo hinterfragen und die einer der Gründe für die damalige Springerhetze waren.
Wenn man diese Gedanken weiterpsinnt, dann werden damit ganz schnell Grundpfeiler der aktuell herrschenden Ordnung hinterfragt.
Proteste sind erfolgreich, wenn sie ihr politisches Ziel erreichen.
Wenn man natürlich sein Ziel so niedrig steckt, wie mediale Aufmerksamkeit zu bekommen, dann kann man sehr schnell und einfach Erfolg proklamieren, ohne je tatsächlich irgendwas erreicht zu haben. Dafür muss man einfach nur irgendwas machen, woran sich die Regenbogenpresse echauffiert, z.B. irgendwo auf den Marktplatz kacken. Oder organisiert die Schule schwänzen. Erreichen tut man damit rein gar nichts.
Das ist sehr eindimensional Gedacht. Proteste/Aktionen bzw. generell kollektive Aktivitäten haben viel mehr Facetten, auf die es sich auch lohnt zu schauen. Durch die Art und Weise wie FFF entstanden ist, haben hunderte oder Tausende junge Menschen gelernt Verantwortung zu übernehmen, bspw für die Vorbereitung einer Kundgebung, sie haben Beziehungen innerhalb der Schule aber auch darüber hinaus aufgebaut, sie haben der Springerhetze getrotzt uvm. FFF hat die Klkmabewegung wiederbelebt und war ein wichtiger Grund für die danach folgenden Sachen, wie Waldverteidigungen, Lützerath oder Letzte Generation.
Das ist aber auch eher meine anarchistisch geprägte Meinung, weil ich eh nicht so viel Wert lege auf Proteste, die Forderungen an die Regierung stellen und dann darauf hoffen, dass sie irgendwie umgesetzt werden. Mir gehts eher darum, dass wir kollektib die Fähigkeit bekommen gegen die Gesamtscheiße vorzugehen und Probleme wie die Klimakrise an der Wurzel angehen zu können. Und genau da hat FFF imo besonders zu Beginn echt viele jungen Menschen einige wichtige Fähigkeiten gelehrt. Deswegen sage ich Erfolg.
Hallo mach mal deine Augen auf. Du bist Westdeutscher, oder?
Ist halt typisch deutsch. Die französische Revolution vergöttern und gleichzeitig die Guillotine verteufeln. Obwohl das Eine ohne das Andere nicht funktioniert hätte. Siehe z.B. deutsche Revolution von 1848, wo man meinte, mit den Fürsten reden zu müssen, statt sie zu köpfen. Resultat: Die Fürsten haben die Macht behalten.
Bin nicht gen Z und dann wohl nicht eingeladen...
Gen Z hier, du hast hiermit die offizielle Erlaubnis auf die Demo zu gehen. /s
Finde es aber dumm, dass man die Veranstaltung als Gen Z Aufstand gegen "die da oben" inzeniert, wenn eigentlich nur ein Packet an Progressiven bis Linken Positionen gefordert wird, die nichtmal mehrheitlich von der Gen Z unterstützt werden, dafür aber Haufenweise Unterstützer außerhalb meiner Generation haben.
Ich auch (relativ knapp) nicht, außerdem bin ich Österreicher, Deutschland ist mir etwas zu weit weg, um dafür extra dorthin zu reisen. :P Kennt jemand ein österreichisches Äquivalent dazu?
München (Bayern) ist doch Österreich..? 🤔
in Deckung spring
Selbst, wenn https://www.der-postillon.com/2015/06/urkunde-aus-dem-16-jahrhundert.html eine echte Meldung gewesen wäre, wäre München etwas weit weg von Wien, wo ich wohne. :P
Es kommt so ein bisschen rüber als würdest du da hingehen. Falls ja und wenn du magst, erzähl doch dann mal von deinen Eindrücken, würde bestimmt nicht nur mich hier interessieren <3
Richtig, ich werde in Bremen dabei sein. Ich berichte gerne. :)
https://bsky.app/profile/kopptisch.bsky.social/post/3mxrhbnyeis2x
Wer oder was will demonstrieren? Dass die Leute in der Blase unverständliches Zeug reden, dürfte durchaus der Reichweite abträglich sein.
Aufstehen oder doch einfach liegen bleiben... völlig egal.
Wenn es –wie immer– an 'nem Wochenende in irgendwelchen stillen Ecken von Fußgängerzonen geplant ist, wo man auch ja niemanden stört, interessiert das die Leute in Machtpositionen überhaupt nicht und verursacht höchstens ein müdes Lächeln.
Aber schön, dass die Veranstalter scheibar auch verstanden haben, dass es wiedermal nur um "Juhu, ich bin nicht allein!"-Wohlfühlaktionismus geht...
In deinen Worten schwingt Resignation oder einiges an Zynismus mit, finde ich. Beides kann ich nachempfinden, aber sich um ein inklusives Gemeinschaftsgefühl zu bemühen bzw. dieses zu fördern und eines zu suchen finde ich nach wie vor ehrenwert und wichtig.
Ich kann weder nachvollziehen, wie du aus "Wacht endlich auf, euer Wohlfühlkuscheln bewirkt nichts" Resignation ableitest, noch in wie fern die Realität auszusprechen, Zynismus sein soll.
Wie viele hundertausende Menschen hatten wir noch gleich aus Protest gegen den Rechtsruck zeitgleich auf der Straße, während die Politik sich das angeguckt und sich gedacht (und laut ausgesprochen) hat, "Jetzt erst recht!", "Links ist vorbei!"(*) und "Scheiß Protestler, deren Bürgerrechte sollten wir schnell mal beschneiden!"? Angesichts dessen, die Aussage, dass denen Proteste am Arsch vorbei gehen, solange sie nicht unangenehm werden, als Zynismus abzutun ist schon Realitätsverleugnung auf hohem Niveau.
(*) O-Ton: Friedrich Merz
Die Menschen in Machtpositionen sind aber auch nicht so wichtig, die sind nur dort weil ihnen eine Mehrheit ihre Stimme gegeben hat.
Friedrich Merz geht vielleicht nicht an dem Samstag durch die kölner Innenstadt, aber die Menschen die ihn wählen tun es. Und mit Juhu Wohlfühl Aktionismus erreicht man diese Menschen eben gut, zumindest besser als wenn man ihre Autos anzündet oder ihre Geschäfte plündert, falls dass dein Alternativvorschlag wär.
Nö, die sitzen daheim und hören ihren liebsten rechten Propagandisten zu oder sitzen am Stammtisch und grölen die frisch
gelernten Parolengebildeten Meinungen.Wenn Friedrich Merz Wähler sich von Protesten gegen Rechts, gegen sozialen Kahlschlag, gegen die Zerstörung unserer Zukunft oder des Klimas beeindrucken lassen würden, ginge die Wählerwanderung nicht ständig gen "das selbe aber noch beschissener in alternativem Blauton".
Klar, weil zwischen "Wir demonstrieren nur an Wochenend- und Feiertagen nachmittags in Fußgängerzonen, damit wir auch ja niemandem auch nur das kleinste Bißchen Unbehagen bereiten" und "Lasst uns plündernd und marodierend durch die Stadt ziehen und alles niederbrennen" ja auch keinerlei Raum existiert.
Danke, dass du durch diesen Strohmann klar machst, dass du an keiner ernsthaften Diskussion interessiert bist...