Spyke

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42 replies

Auch weitere Getränke würden demnach mit einbezogen. Dazu zählen unter anderem pflanzliche Milchalternativen wie Hafer- oder Mandelmilch, Säfte und Biermischgetränke. Haferdrinks etwa könnten so künftig um 26 Cent pro Liter teurer werden. https://www1.wdr.de/wirtschaft/zuckersteuer-zero-gesund-100.html

Da wir in der dümmsten Zeitlinie leben, wird bestimmt der "Kompromiss" ausgehandelt, dass aus dieser Liste nur noch die Milchalternativen der Steuer unterliegen...

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Das is auch das was mich so sehr stört, dass ich dieses meme machen musste. Da wollen die weniger Zucker in der Cola, und der veganer mit seiner Mandelmilch muss drunter leiden. Ich fände die Zuckersteuer wenn sie so funktioniert wie sie es soll zwar immernoch nicht gut, aber wesentlich besser also so wie jetzt wo einfach alles in Mitleidenschaft gezogen wird. Steuererhebung im drive-by prinzip.

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Hafermilch ist davon auch betroffen. Müsli mit Wasser ist scheiße. Warum trittst du nach unten? Dies ist eine Entscheidung, die nicht dafür sorgen wird, dass irgendwo weniger Zucker drinnen ist oder Unternehmen wirklich schaden bekommen. Das sorgt nur mal wieder für einen teureren Einkaufskorb für Arbeiter. Der Einkauf ist ja nicht schon sowieso viel zu teuer, oder? Aber naja, der Staat wird die Steuereinnahmen zumindest gut benutzen, oder? … oder? Ach so, ne, die Bindung ist entfallen, also wird’s vermutlich mal wieder in die Waffenindustrie fließen statt in irgendwas Sinnvolles. Statt Unternehmen anzugreifen, leidet wie immer nur der Arbeiter. Die AfD freut sich auch schon drauf, das wieder zu benutzen in ihrer Propaganda.

Pleb

Es brauch nichts weiter als den Pöbel. Alle macht den Plebs.

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discuss.tchncs.de

Ich wäre aber schon happy, wenn die Firmen den Zuckergehalt (in Getränken) senken würden..

Hat in England ja auch funktioniert und oft schmeckt man das „Fehlen“ von zu viel Zucker gar nicht.

Hoffe, dass es sich in diese Richtung bewegt.

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lemmy.today

Ja das wäre natürlich gut, aber wieso sind Zero Getränke dann auch davon betroffen? Wenn das Ziel ist, weniger Zucker in den Getränken zu haben, kannst du nicht die Getränke ohne Zucker auch bestrafen.

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Ich bin gespalten zwischen zwei Optionen:

  1. es wurde eine Steuer bestellt die bestimmte Einnahmen erzeugt, und ein Ministerialbeamter hat Kategorien draufgepackt bis die erreicht waren
  2. die Bürokraten wollten eine möglicht simple Regelung und realisieren gerade mit Grauen wieviele Lebensmittel in flüssiger Form verkauft werden
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Ja den Part verstehe ich auch nicht. Konsum von Zucker wird mit dem Konsum von Süßstoff gleichgesetzt.

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War diesen Monat in UK. Die Softdrinks sind absurd süß also wenn es funktioniert hat dann nur weil sie jetzt überall Zucker + Süßstoff in alles machen.

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feddit.org

Bezweifle ich TBH. Wenn das Gesetzt wie aktuell geplant umgesetzt wird, kostet Standardbrause 32 ct./l extra, und Brause mit wenig Zucker 26 ct./l extra - das ist mMn ein zu geringer Unterschied, um viele Kunden zum Umstieg zu bewegen sofern sie die Wahl haben.

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spechterreply
feddit.org

Er sprach ja auch davon, dass der Zuckergehalt gesenkt würde.

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feddit.org

Außerdem zeigen zwei Studien der University of Cambridge aus den Jahren 2023 und 2024, dass die Adipositasrate bei Mädchen unter sechs Jahren seit Einführung der Zuckersteuer in Großbritannien um rund acht Prozent gesunken ist.

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/zuckersteuer-pro-contra-100.html

Hatte ich vor einiger Zeir mal im DLF gehört. In dem Text stehr dazu nichts aber in der Folge Forschung aktuell hieß es glaube ich auch das bei Jungen kein großer Effekt zu messen gewesen wäre.

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Ja, ich weiß dass die Zuckersteuer in Großbritannien ganz gut funktioniert. Ist halt nicht deckungsgleich mit der in Deutschland geplanten, größerer Unterschied zwischen den Stufen und keine Steuer auf Süßstoff.

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James_Ryanreply
discuss.tchncs.de

In England wurde meines Wissens nach der Zuckergehalt in Softdrinks reduziert, um eben die Kosten nicht so steigen zu lassen.

Müsste ich nochmal nach einer Quelle suchen.

In der Tat haben viele Hersteller den Zuckergehalt ihrer Softdrinks gesenkt. Enthielten 2015 noch fast 50 Prozent der im Supermarkt angebotenen Getränke mehr als fünf Gramm Zucker pro 100 Milliliter, waren es 2019 nur noch 15 Prozent. Außerdem legt eine Studie der Cambridge University nahe, dass die Zuckersteuer die Fettleibigkeit bei zehn- und elfjährigen Mädchen um acht Prozent verringert hat.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/grossbritannien-zuckersteuer-102.html

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feddit.org

Im VK ist halt auch der Preisunterschied zwischen den Kategorien größer, und es gibt dort auch keine Zuckersteuer auf Getränke, die statt Zucker nur Süßstoff enthalten. Das Gesetz beinhaltet ja nirgendwo einen Zwang für die Hersteller - wenn die meinen, dass die Kunden lieber den Klassik-Geschmack mit vollem Zuckergehalt haben wollen als 0,07€/l weniger zu bezahlen, dann werden sie auch genau das anbieten.

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James_Ryanreply
discuss.tchncs.de

Das mit dem Süßstoff verstehe ich auch nicht so ganz… Ich frage mich, wieso wir immer was Neues erfinden müssen, wenn andere Länder schon gewisse Erfolge mit ihrem Konzept haben.. Aber vielleicht fehlt mir da einfach der Weitblick

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Ja. Es gibt durchaus Hinweise darauf, dass Süßstoff auch nicht gesund ist, aber ich habe bisher nicht den Eindruck bekommen, dass (laut Wissenschaft) Süßstoff 1:1 genauso ungesund ist wie Zucker, aber genau das wird durch das geplante Gesetz ja impliziert.

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discuss.tchncs.de

Der Staat will vorbeugen dass die Deutschen überdick werden und der Allgemeinheit kosten.

Die Deutschen:

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lemmy.today

Ja gut aber wieso muss der Konsument dafür zahlen, dass die Firmen scheiße produzieren?

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feddit.org

Für alle Kapitalistische Verbrechen muss immer der Arbeiter blechen. Der Zucker wird rein gepumpt für Sucht Faktor damit man immer mehr kauft. Die Schuld liegt beim unternehmen, normale Profit orientierte Kapitalistische Logik. Und statt nun mal ein Unternehmen anzugreifen, diese Logik anzugreifen, tritt man halt wie immer nach unten. Der Einkauf ist ja nicht sowieso schon zu teuer. Genau das selbe wie bei allen anderen Themen. Klimaschutz wird auch in die schuld der einzelnen geschoben statt einmal nachzudenken mal die Ölkonzerne zu packen.

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lemmy.today

Ne ja den Ölkonzernen haben wir es ja schon gezeigt. Die haben ja auch massiv Steuern zu zahlen. Gut, sorgt halt dafür dass das Tanken hier so teuer is wie in Russland im Kriegszustand, aber ehm.. ja.

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feddit.org

Fast so als wäre es nicht durch Steuern zu lösen, weil so das System nun mal funktioniert. Fast so als müsste die Logik angefasst werden. Aber ne. Das würde zu viel Sinn ergeben, lieber die selbe Politik weiterfahren die uns seit sie existiert immer weiter in den Abgrund reitet. :)

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Ja klar kannste das nicht mit Steuern lösen. Wir müssen den Arbeitern auch mehr Feuer im Arsch machen. Krankmelden via Telefon? Nö. 40h pro Woche arbeiten? Wirst als fauler Sack bezeichnet. Wir dürfen "Lifestyle Teilzeit" niemals vergessen. Du arbeitest weniger als 40h und hast genug Geld zum leben? Ab in die Gummizelle.

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baleanarreply
discuss.tchncs.de

Dick werden ist zu günstig, das ist nicht gut und kostet uns allen. Daher sollen es weniger Menschen tun. Wenn etwas teurer ist, kaufen es sich weniger Menschen (außer Luxusgüter).

Noch Fragen?

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lokalhorstreply
feddit.org

Das heißt die Steuern werden unmittelbar ins Gesundheitssystem geführt, um Menschen mit Adipositas zu helfen?

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baleanarreply
discuss.tchncs.de

Du stellt die Frage do als ob weniger Zucker nicht schon gut für die Dicken wäre...

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Einfach nur Steuern für "die Dicken" erhöhen ist ziemlich klassistisch. Damit besteuerst du quasi einfach nur Menschen aus schlechten sozioökonomisch Verhältnissen. Wenn du es dann zumindest ins solidarische Gesundheitssystem zurückgeben würdest, könnte diese Gruppe von der Steuer profitieren. Leitest du die Steuer aber um, damit du deinen Schuldenhaushalt finanzieren kannst, ist das ziemlicher Mist.

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lemmy.today

Du kommst mir mit "dick werden ist zu günstig" in einer Zeit in der Lebensmittel schon fast als Luxusgüter gelten?
Das ding ist, du kannst Leute nicht dazu bringen, etwas sein zu lassen, indem du es einfach teurer machst. Das sehe ich ja auch selber, meine Mutter raucht seit 40 Jahren und sie wird nicht aufhören nur weils teurer wird. Genau so ist das ja auch mit dem Drogenkonsum; du hörst nicht mit dem Koksen auf nur weil du paar Monate im Knast sitzt.

Man kann Probleme entweder systematisch angehen, oder du klatscht einfach ne Geldstrafe drauf und gut is.
Und am Ende sieht das so aus: 29ct Steuer, also machen die Firmen ihre Sodas um 35ct teurer und sacken sich den Profit ein. Da gewinnt der Staat, und die Firma, und der einzig gelackmeierte bist du.

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Natürlich funktioniert das.

Quelle

Es funktioniert aber nicht bei allen. Was für eine Überraschung, nicht alle Menschen sind gleich. Andere Maßnahmen müssen auch eingeführt werden.

Und der Knastvergleich untermalt meinen Punkt nur weiter: nicht alle Menschen sind gleich. Nicht alle werden davon abgehalten harte Drogen zu konsumieren weil sie teuer sind. Ihnen kann der ökonomischer Hebel nichts antun.

Deine Argument läuten nach "getroffene Hunde bellen". Wenn du unbedingt Zucker essen und trinken willst, dann gerne auf deine kosten. Du könntest auch stattdessen gesunder und billiger essen. Zucker war Jahrhunderte lang ein Luxus hier und macht die Menschen kaputt. Dafür zu kämpfen ist fast schon bösartig. Ich stelle mir vor du würdest vor dem Bundestag stehen mit einer Gruppe Raucher und wütend schreien "sie können sich die Miete wegen Zigaretten nicht leisten! Mach die Zigaretten günstiger!"

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Da gewinnt der Staat, und die Firma, und der einzig gelackmeierte bist du.

Exakt das. 👏 Rede mal mein Löwe

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