Kann ich auch eigenen Daten bestätigen: Ich hab so ein Fitbit am Handgelenk, fahr gerne Fahrrad, aber auf dem Arbeitsweg gerne auch mal mit Motor. Auch wenn der Effekt nicht so groß ist, treibt auch das Fahren mit Motor den Puls hoch. Klar, wenn man volle Unterstützung einstellt, deutlich weniger als wenn man mit wenig Unterstützung fährt, aber man macht irgendwie was mit Sport
Wenn ich mir ansehe wieviele Leute bei mir in der Gegend (Mittelgebirge) mit dem radeln angefanden haben ist der Effekt des eBikes auch gesellschaftlich nicht zu unterschätzen. Ich schätze mindestens die Hälfe der Renter die jetzt fröhlich durch die Gegend radeln wäre nämlich sonst garnicht mit dem Farrahd unterwegs... schlichtweg weils wegen der Hügel zu anstregend ist.
Auch E‑Bikes können die Fitness deutlich verbessern. Reicht das für echte gesundheitliche Effekte?
Das ist aber doch eher eine Nichtfrage. 'Fitness' ist doch laut Definition ein gesundheitlicher Effekt.
Aber ja, das E-Fahrrad ist schon was Feines. Hatte eines von meiner Uni, Pilotprojekt, und bin brav zur Uni und zum Einkauf, und am Wochenende die 12km bis aufs Land gefahren. Das war in einer sehr hügeligen Gegend, und ohne E-Unterstützung hätte ich für alles ein Auto nehmen müssen. Man bewegt sich deutlich mehr als im Auto, bekommt frische Luft (wenn man nicht gerade in der Großstadt unterwegs ist) und genießt auch die Umgebung mehr. Abends vom Land in die Stadt, kurz vor dem Dunkelwerden, und dann der Wechsel von warmer zu kühler und feuchter Luft wenn man die Flüsschen überquert, der Duft von Bäumen und Blumen ... so etwas fehlt mir im Auto immer total, da rauscht mensch nur von A nach B.
Ich bin einige Jahre mit dem Fahrrad bei Wind und Wetter 10 km in die Firma gependelt. Nach 10min war ich aus Stadt draußen und im Wald, bzw. am Fluss. Ich habe die 40min in der Früh und am Abend sehr genossen. Alleine durch die Natur in den Sonnenaufgang fahren und sich auf den Tag vorzubereiten war einfach schön. Am Abend nach Hause in der Zeit die Anstrengungen, den Stress aus der Firma langsam loszulassen und daheim erholt und mit freiem Kopf anzukommen war sehr angenehm. Im Winter im Schnee in die Dunkelheit zu fahren war sehr romantisch.
Mit Auto und ÖPNV hab ich das nicht auf die Reihe gebracht.
Ich hab das in der nächsten Firma, die mit 3km wesentlich näher gelegen war, sehr vermisst. Das war ein echter Verlust an Lebensqualität.
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Ist E‑Bike‑Fahren gesund – oder nur bequem? | Spyke
8 replies
Weißte Bescheid.
Kann ich auch eigenen Daten bestätigen: Ich hab so ein Fitbit am Handgelenk, fahr gerne Fahrrad, aber auf dem Arbeitsweg gerne auch mal mit Motor. Auch wenn der Effekt nicht so groß ist, treibt auch das Fahren mit Motor den Puls hoch. Klar, wenn man volle Unterstützung einstellt, deutlich weniger als wenn man mit wenig Unterstützung fährt, aber man macht irgendwie was mit Sport
Wenn ich mir ansehe wieviele Leute bei mir in der Gegend (Mittelgebirge) mit dem radeln angefanden haben ist der Effekt des eBikes auch gesellschaftlich nicht zu unterschätzen. Ich schätze mindestens die Hälfe der Renter die jetzt fröhlich durch die Gegend radeln wäre nämlich sonst garnicht mit dem Farrahd unterwegs... schlichtweg weils wegen der Hügel zu anstregend ist.
Lass es nur halb so gesundheitsfördernd sein wie klassisches radeln.
Seit ich mein Elektrorad übers Lesing nicht mehr habe, bin ich praktisch nicht mehr Rad gefahren. Im Jahr davor waren es über 7.000km.
Ich freue mich schon darauf, im November wieder ein Rad bestellen zu dürfen. Es wird zu 110% eines mit Motor.
Ach naja unterstützt ja eh nur bis 25hmh aber dass das anfahren an Ampeln so erleichtert wird ist halt schon nice
Flachlandbewohner gefunden.
Das ist aber doch eher eine Nichtfrage. 'Fitness' ist doch laut Definition ein gesundheitlicher Effekt.
Aber ja, das E-Fahrrad ist schon was Feines. Hatte eines von meiner Uni, Pilotprojekt, und bin brav zur Uni und zum Einkauf, und am Wochenende die 12km bis aufs Land gefahren. Das war in einer sehr hügeligen Gegend, und ohne E-Unterstützung hätte ich für alles ein Auto nehmen müssen. Man bewegt sich deutlich mehr als im Auto, bekommt frische Luft (wenn man nicht gerade in der Großstadt unterwegs ist) und genießt auch die Umgebung mehr. Abends vom Land in die Stadt, kurz vor dem Dunkelwerden, und dann der Wechsel von warmer zu kühler und feuchter Luft wenn man die Flüsschen überquert, der Duft von Bäumen und Blumen ... so etwas fehlt mir im Auto immer total, da rauscht mensch nur von A nach B.
Ich bin einige Jahre mit dem Fahrrad bei Wind und Wetter 10 km in die Firma gependelt. Nach 10min war ich aus Stadt draußen und im Wald, bzw. am Fluss. Ich habe die 40min in der Früh und am Abend sehr genossen. Alleine durch die Natur in den Sonnenaufgang fahren und sich auf den Tag vorzubereiten war einfach schön. Am Abend nach Hause in der Zeit die Anstrengungen, den Stress aus der Firma langsam loszulassen und daheim erholt und mit freiem Kopf anzukommen war sehr angenehm. Im Winter im Schnee in die Dunkelheit zu fahren war sehr romantisch.
Mit Auto und ÖPNV hab ich das nicht auf die Reihe gebracht.
Ich hab das in der nächsten Firma, die mit 3km wesentlich näher gelegen war, sehr vermisst. Das war ein echter Verlust an Lebensqualität.