Spyke

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7 replies

feddit.org

Was helfen könnte: Die Zustände in der Welt und Gesellschaft verbessern, statt mehr und mehr in eine rechtsextreme, menschenfeindliche, kapitalistische Dystopie abzudriften. Menschen besser unterstützen, die durch miserable Lebensphasen gehen müssen, indem Hilfsangebote, Therapieplätze, medizinische Behandlungsmöglichkeiten und finanzielle Hilfen ausgebaut und leichter zugänglich gemacht werden. Und noch vieles, weiteres mehr.

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Senselessreply
feddit.org

Vorallem NIEDRIGSCHWELLIGE Möglichkeiten schaffen an einen Therapieplatz zu kommen.

Wenn man es wirklich mal geschafft hat, sich bei einer Depression aus dem Bett zu kämpfen und zum Hausarzt zu gehen und und man erst mal 50+ Menschen anrufen muss bevor man nach Monaten einen stationären Platz oder eine ambulante Therapie anfangen kann, rennt das aber so unfassbar weit an der Realität vorbei.

Wenn sich die Zustände dann demnächst weiter zuspitzen, dank menschenverachtender Politik der Bundesregierung, ist die Erwerbsminderungsrente noch der beste Effekt. Für mich steht jetzt schon fest, dass dadurch die Zahl der versuchten und durchgeführten Suizide ansteigen wird.

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Definitiv - und das sollte man auch nicht unterschätzen. Je länger eine psychische Krankheit unbehandelt bleibt, desto stärker verfestigt sich das. Natürlich driften Menschen zu häufig hart ab, wenn sie lange unbehandelt bleiben

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Tschuldigung, aber deine wischi-waschi-Langzeitlösungen helfen meinen kurzzeitigen Profiten aber ja mal null! Denk doch mal an die Wirtschaft!!1 GaLiGrü, dein BlackRock-Onkel.

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Bist du etwa woke? Wir verpflichten dich jetzt lieber schnell für die Bundeswehr, da wird dir das dann ausgetrieben /s

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Schon absurd, was die Politk da für Werte verbrennt. So teuer können Psychotherapeuten niemals sein, dass eine Erhöhung der Kassenplätze nicht 10-fach seine Kosten wieder einfährt dadurch, dass Leute zeitnah therapiert werden, statt 6 Monte und mehr auf ihre Therapieplätze zu warten und in der Zeit mit hoher Wahrscheinlich die Schwelle überschreitet von "akutes Problem, dass sich relativ schnell und u.U. sogar jobbegleitend lösen ließe" zu "chronisch depressiv und arbeitsunfähig, braucht wahrscheinlich Klinikaufenthalt um wieder klarzukommen". Von der patientenfeindlichen Bürokratie ganz abgesehen. Allein schon wenn man nur die Krankenkassenbeiträge betrachtet, die sind ja bei Arbeitnehmern um ein Vielfaches höher als bei Arbeitslosen oder (armen) Rentnern, und schon das Krankengeld dürfte die Kassen enorme Summen kosten.

Allgemein wird die Volksgesundheit gerade komplett kaputtgespart. Ich habe in den letzten Jahren immer häufiger die Erfahrung gemacht, dass Fachärzte einen mehr oder weniger abwimmeln, statt zu behandeln, insbesondere wenn es nicht sofort offensichtlich ist, was es eigentlich ist.

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Zu schaffen macht dem Team im Bad Dürrheimer Reha-Zentrum, dass viele Patienten und Patientinnen chronifizierte Leiden mitbringen. Zum Teil bestehen Depressionen seit Jahren. Viele schleppten sich monatelang bis zum Zusammenbruch durch den Job, sagt Oberarzt Schäffner. Würden sie endlich diagnostiziert und werde eine Reha beantragt, ziehe sich dies ebenfalls oft lange hin: „Denn der Run ist groß.“ Allerdings lassen sich chronifizierte Leiden schwerer behandeln als neu aufgetretene Störungen. Arbeit gibt Struktur, Arbeit bringt in Kontakt mit anderen Menschen, daher wollen viele Depressive laut Schäffner unbedingt arbeiten. Kürzlich habe ihm eine Patientin gesagt: „Ich würde zurückkehren, auch wenn das Betriebsklima schlecht ist. Ein schlechtes Betriebsklima ist besser als keines.“

Das ist halt so bitter. Ein schlechtes Betriebsklima belastet so sehr und ehrlich gesagt: Man kriegt auch Struktur und Kontakte hin ohne sich in einer Höllenfirma weiter kaputt zu machen :(

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Arbeitsunfähigkeit mit psychischer Krise: Immer mehr unter 30-Jährige betroffen | Spyke