Es fällt dieser Tage sehr stark auf: für den gewohnten Lebensstil wie Arbeiten Radeln und Feiern zur gewohnten Zeit werden Gesundheit und Leben aufs Spiel gesetzt. Teilweise aus Gewohnheit, teilweise wegen Unwissenheit und schlechter Planung. Teilweise einfach aus Sturheit.
Seit Jahren in Südeuropa ohne Klimaanlage unterwegs, habe ich bestimmte Verhaltensweisen nun endlich internalisiert. Bei 45°draußen zwischen 12 und 17 Uhr herumzulaufen oder gar zu arbeiten ist lebensgefährlich, also lasse ich es und halte Siesta. Im Garten stehe ich sommers nur zwischen 6 und 11 Uhr morgens. Fensterläden und Türen werden je nach Sonneneinfall und Wind streng kontrolliert. Zu bestimmten Tageszeiten kann man sich in bestimmten Räumen halt nicht aufhalten. Inzwischen habe ich auch ein Bett im Kartoffelkeller, wenn es wirklich schlimm wird. Die Idee, zur Mittagszeit am Strand in der Sonne zu sitzen oder Berge zu bewandern, wie es manche Touristen tun, ist einfach nur absurd für mich.
Die ersten Jahre war es schwer und Gewohnheiten lassen sich nur schwer ablegen, aber die Temperaturen erfordern auf jeden Fall ein Umdenken, persönlich und auch öffentlich. Vor allem sollte klar sein, dass es gar nicht mehr möglich ist, mit Volldampf produktiv zu sein und dass alles so schnell geht wie zuvor. Da unsere Produktivität die Klimakrise ja verschärft sind wir doppelt angehalten, endlich mal langsamer zu machen und mehr zu entspannen.
Ich fahre auch im Sommer lieber Fahrrad als mit ÖPNV/zufuß. Zumindest solange ich nicht zu oft stehen bleiben muss, ohne Fahrtwind ist es dann sich ziemlich heiß.
Und Mittagssonne in der Betonwüste kann auch ziemlich doll sein, vor allem wenn der Schatten auf der falschen Straßenseite ist. Oder keiner vorhanden ist an der Ampel die seit gefühlt 10min nicht grün werden will.
Bei uns schon fertig. Eine Irre (sogar aus meinem Unterteam) hat wohl in den Wochen Urlaub gehabt und über 1000 km in den Niederlanden zusammen bekommen.
Ich glaube das passt schon. Ich habe sehr gutes Licht am Rad. Das ist wirklich brutal hell mit nem breiten Lichtkegel (und ohne Zulassung in Deutschland, aber 🤫). Außerdem nehme sicherheitshalber zusätzlich jeweils noch ein zweites Licht für vorne und hinten mit und wahrscheinlich einen Gurt mit Reflektoren, wobei wir uns eine Strecke gesucht haben, bei der wir kaum auf der Straße fahren müssen.
Es fällt dieser Tage sehr stark auf: für den gewohnten Lebensstil wie Arbeiten Radeln und Feiern zur gewohnten Zeit werden Gesundheit und Leben aufs Spiel gesetzt. Teilweise aus Gewohnheit, teilweise wegen Unwissenheit und schlechter Planung. Teilweise einfach aus Sturheit.
Seit Jahren in Südeuropa ohne Klimaanlage unterwegs, habe ich bestimmte Verhaltensweisen nun endlich internalisiert. Bei 45°draußen zwischen 12 und 17 Uhr herumzulaufen oder gar zu arbeiten ist lebensgefährlich, also lasse ich es und halte Siesta. Im Garten stehe ich sommers nur zwischen 6 und 11 Uhr morgens. Fensterläden und Türen werden je nach Sonneneinfall und Wind streng kontrolliert. Zu bestimmten Tageszeiten kann man sich in bestimmten Räumen halt nicht aufhalten. Inzwischen habe ich auch ein Bett im Kartoffelkeller, wenn es wirklich schlimm wird. Die Idee, zur Mittagszeit am Strand in der Sonne zu sitzen oder Berge zu bewandern, wie es manche Touristen tun, ist einfach nur absurd für mich.
Die ersten Jahre war es schwer und Gewohnheiten lassen sich nur schwer ablegen, aber die Temperaturen erfordern auf jeden Fall ein Umdenken, persönlich und auch öffentlich. Vor allem sollte klar sein, dass es gar nicht mehr möglich ist, mit Volldampf produktiv zu sein und dass alles so schnell geht wie zuvor. Da unsere Produktivität die Klimakrise ja verschärft sind wir doppelt angehalten, endlich mal langsamer zu machen und mehr zu entspannen.
Ich fahr nur deswegen kein Fahrrad bei dem Wetter, weil es nur so lange geil ist, wie man nicht anhält.
Ich fahre auch im Sommer lieber Fahrrad als mit ÖPNV/zufuß. Zumindest solange ich nicht zu oft stehen bleiben muss, ohne Fahrtwind ist es dann sich ziemlich heiß.
Und Mittagssonne in der Betonwüste kann auch ziemlich doll sein, vor allem wenn der Schatten auf der falschen Straßenseite ist. Oder keiner vorhanden ist an der Ampel die seit gefühlt 10min nicht grün werden will.
Bei uns schon fertig. Eine Irre (sogar aus meinem Unterteam) hat wohl in den Wochen Urlaub gehabt und über 1000 km in den Niederlanden zusammen bekommen.
Sichere Fahrt! Denkt an Sonnenschutz und Wasser!
Bin jahrelang mit einem 130 Ruhepuls geradelt. Puls war wegen ungewusste medikamentsüberdosis. Was so 10mg lisdexamphitamin extra ausmachen
Ich fahr heute mit nem Kumpel auch noch n paar Kilometer. Allerdings werden wir Nachts fahren, wenn's nicht mehr so heiß ist 🧠
@[email protected] Ja, wird aber irgendwie auch mit gutem Licht schnell anstrengend, außer die Strecken sind wirklich gut ausgeleuchtet.
Ich glaube das passt schon. Ich habe sehr gutes Licht am Rad. Das ist wirklich brutal hell mit nem breiten Lichtkegel (und ohne Zulassung in Deutschland, aber 🤫). Außerdem nehme sicherheitshalber zusätzlich jeweils noch ein zweites Licht für vorne und hinten mit und wahrscheinlich einen Gurt mit Reflektoren, wobei wir uns eine Strecke gesucht haben, bei der wir kaum auf der Straße fahren müssen.