Spyke
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Wie viele von euch habt euch wegen der Hitze krankgemeldet?

ich laufe viel, transportiere schwere Sachen und die Hitze ist unerträglich. Ich schwitze wie verrückt.

Auch unterirdisch ist die Hitze brutal. Oberirdisch gibt es einen Gang mit Fenster aus Metall und durch das laufen müssen ist noch schlimmer.

Krank bin ich aber nicht, nur sehr müde. Ich arbeite aber mit offenen Mund und langsam.

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Weiss Herr Merz eigentlich, wie schlimm Klimawandel für die Arbeitnehmer Produktivität und damit die Wirtschaft ist? Vielleicht könnte er ja da mal ansetzen...

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Ich hab mich heute krankmelden müssen. Dachgeschosswohnung (2. OG zwar nur, aber trotzdem). Mit 30° C im Schlafzimmer trotz sperrangelweit geöffneter Fenster in der Nacht haben zu netto 2 h Schlaf geführt, was mir starke Kopfschmerzen bereitet. Dazu dann die Übermüdung -> unbrauchbar für einen Denkjob.

Hätte mir gern eine Klimaanlage zugelegt. Aber fest verbaute liegen außerhalb der aktuellen Möglichkeiten (Budget + Vermieter) und die mobilen Teile, die derzeit in Frage kämen sind aktuell vergriffen.

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Das Problem habe ich so ähnlich auch. Lasse jetzt den Ventilator nachts durchlaufen. Muss man aber auch können mit dem Geräusch.

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Es schreibt zwar keine Klimaanlagen vor, aber es gibt schon auch Arbeitsschutzrecht. Welche Maßnahmen ergreift denn dein Arbeitgeber gegen die Hitze? Kostenlose Getränke? Mehr Pausen? Räume zum abkühlen? Ventilatoren? Irgendwas?

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lemmy.ml

Büro hat 38 Grad, Chef stellt Ventilator hin, "gesetzliche Vorgaben erfüllt".

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Ab 35°C ist ein Arbeitsplatz doch unzumutbar bzw als Arbeitsplatz nicht mehr geeignet?

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Zum Glück Klima im Büro.. aber dennoch. Allein der Weg zur Arbeit und zurück. Ich habe mir Freitag spontan frei genommen.

Ich weiß aber nicht wie es slater wird, bei den Verhältnissen. Viel mehr Angst habe ich aber um meine Kolleg*innen auf der Fläche, wo keine Klimaanlage ist.

Durchschnittlich unterschätzen Arbeitgeber, genauso wie Politik, die Gefahr der Lage. Oder es ist ihnen einfach egal.

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lemmy.ml

Nachdem ich mich gestern nur noch mit massiven Kopfschmerzen und leichtem Schüttelfrost vom überhitzten Büro heimgeschleppt habe wird es den Rest der Woche nur noch Homeoffice geben (da regelt ein 800 Jahre altes Fachwerkhaus mit burgähnlichen Wänden einfach nur) - eigentlich wäre eine Krankmeldung angemessen, aber die Arbeit wird davon ja auch nicht weniger.

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obstbertreply
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Brudy, wenn du dich mit Schüttelfrost nach Hause schleppst, mach dir doch keine Sorgen über dein Arbeitspensum sondern lieber deine Gesundheit.

Klar wird die Arbeit nicht weniger, aber deine Gesundheit ja auch nicht besser.

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Naja, heute ist es deutlich besser - und mit dem Laptop auf der Couch im kühlen Wohnzimmer lässt es sich schon aushalten

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Krank bin ich aber nicht, nur sehr müde. Ich arbeite aber mit offenen Mund und langsam.

Naja, ganz ehrlich: Wenn die Arbeitgebys es für unnötig halten für den Hitzeschutz ihrer Arbeitnehmys Sorge zu tragen, müssen sie auch damit rechnen, dass mit gegebenenfalls stark reduzierter Produktivität gearbeitet wird.

Man geht da ja schließlich verdammt nochmal nicht hin um sich zu Tode zu schuften.

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Auch Schreibtischarbeit ist bei solchem Wetter ein Albtraum, wenn man nicht über das Glück klimatisierter Innenräume verfügt.

"Krank sein" ist am Ende die Abwendung von körperlicher Versehrtheit, weswegen "krank machen" das Fernbleiben vom Arbeitsplatz aus diesem Grunde bedeutet. Wenn die Arbeit selbst unzumutbar für die eigene Unversehrtheit wird, ist Arbeitsunfähigkeit kein Privileg, sondern obligatorisch. Privileg ist nur, dass wir sowas überhaupt in unserem Sozialstaat machen können und ironisch ist, sich einreden zu lassen, das sei nicht richtig.

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Glaub ich war schon krank, da gings mir besser als bei so einer Hitzewelle ... für die meisten typischen, kurzfristigen Krankheiten gibt es wenigstens Medikamente.

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