Spyke
feddit.org

Na toll... Jetzt betonen sie auch noch das sie im Job einen Männlich/Weißen/Deutschen suchen 😒

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Und ich dachte immer, die suchen einen masochistischen/willfährigen/demütigen.

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cjk
discuss.tchncs.de

Ist vorgeschrieben. Anti-Diskriminierungs-Gesetzgebung. Du musst immer „m/w/d“ dranschreiben 🤷

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Streng genommen nein. Das Gesetz sagt eigentlich, dass keine Diskriminierung stattfinden darf. Um das sicherzustellen sagt dir jeder Anwalt „schreib m/w/d hin. Ja, auch wenn du kein Geschlecht explizit nennst.“ Zumindest so habe ich es bisher bei jeder Rechtsberatung gesagt bekommen.

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feddit.org

Aus mir unbekannten Gründen macht mich das sauer. Vielleicht weil es so infantil klingt, keine Ahnung.

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feddit.org

Ich verstehe den Punkt gewissermaßen, aber ich lese keine Nutzernamen deshalb ist das für mich was anderes.

Aber habe auch nicht behauptet dass das nicht subjektiv ist.

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Es heißt "entgendern nach Phettberg", eben weil die Worte kein inhärentes Geschlecht mehr haben.

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feddit.org

Verstehe das Problem nicht, mit m/w/d wird doch ganz explizit gesagt dass alle willkommen sind

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Prunebuttreply
slrpnk.net

Man k_nnte halt auch eine entgenderte Job-Beschreibung schreiben. So wirkt das halt genau so, wie es vermutlich ist: "Wir würden gerne einfhch nur die männliche Form schreiben, wollen aber kein Bußgeld kassieren."

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feddit.org

Ich verstehe, dass man das so interpretieren könnte, aber ich denke da liest du zu viel hinein. Die meisten Leute machen sich nicht so viele Gedanken und verwenden einfach die meistverbreitete Form.

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Ich hab da auqh nicht allzu tief nachgedacht. Ist mMn ein Zeichen einer Gesellschaft, die noch nicht ganz mit Gender klarkommt und noch etwas strauchelt.

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feddit.org

Besser man ist vorsichtig. Bei meinem alten Arbeitgeber hat sich jemand erfolgreich ein Sümmchen eingeklagt, weil in der Anzeige vergessen wurde, dass Menschen mit Behinderung bei gleicher Eignung bevorzugt werden. Bei einer Stelle, die für Menschen mit Behinderung ausgelegt war.

3
feddit.org

Arbeitgeber

Eigentlich ist der sogenannte Arbeitgeber der Arbeitnehmer und der sogenannte Arbeitnehmer der Arbeitgeber.

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Auch wahr. Es sei denn beide arbeiten, was der Idealfall wäre.

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piefed.zip

Das ganze ist ne gesetzliche Vorgabe. Da hat ein Arbeitgeber tatsächlich keine Auswahl, das wegzulassen. Es geht da meines Wissens speziell um Anti-Diskriminierungsgesetze.

Dass das ganze kompletter Bullshit ist, ist natürlich klar, aber Gesetz ist halt Gesetz.

2

Arbeitgeber

Eigentlich ist der sogenannte Arbeitgeber der Arbeitnehmer und der sogenannte Arbeitnehmer der Arbeitgeber.

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piefed.zip

Wenn da steht “Maurer” fühlen sich nicht-männliche Personen vermutlich weniger angesprochen als bei “Maurer (m/w/d)”. Zumindest kenne ich einige, denen es so geht.

Joar, das ist ein Punkt, den ich schon öfter gehört habe. Empfinde ich persönlich aber für Unsinn, und das deckt sich auch mit der Meinung meines weiblichen Umfelds. Letztendlich ist im Deutschen die männliche Form halt das Generikum und da darf sich dann ruhig jeder angesprochen fühlen.

Auf der anderen Seite tuts bei Gott auch niemandem weh, einfach M/W/D hinter die Berufsbezeichnung zu kippen, deswegen, joar. Scheiß drauf I guess?

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Ist soweit ich weiß weil die wegen AGG uns nicht nehr ins Gesicht sagen dürfen, dass sie keine Frauen oder trans* oder inter Menschen wollen.

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feddit.org

pseudoangelsächsische diminuitive mit "y" im deutschen, statt mit üblichem "i", sind, wie beindiesem pfosten zu sehen, anscheinend unerfreulicherweise immer beliebter. wenigstens wurde nicht die abartige "ies" mehrzahl verwendet.

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berberreply
feddit.org

ah ok, find ich gut. und danke für die info!

aber: "zuhausi" existierte meines wissens nach schon unabhängig davon als inherent zangendeutscher genderneutraler diminuitiv, abgeleitet vom englischen diminuitiv "homie".

und ich dachte im übrigen, die diminuitiv konstruktion mit "-i" als idee für entgenderung gab es auch schon, aber vielleicht ist das "y" als abgrenzung zu einem diminuitiv, weil es ja keiner sein soll. das funktioniert nur in geschriebenen, gesprochen klingt es genau wie ein diminuitiv.

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Ich denke, dass das Niedlichklingen der Technik tatsächlich auch etwas geholfen hat bei der Verbreitung.

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