Ein neuer Router muss her! Kaufempfehlungen?
Ein neuer Router muss her! Kaufempfehlungen?
Nach Jahrzehnten mit der Fritz!Box steht mit dem nächsten ISP-Wechsel mal wieder ein Routerkauf im Haus bevor. Da ich Geräte von #DLink hinsichtlich Support noch schlecht in Erinnerung habe, möchte ich eine Retraumatisierung gerne vermeiden. Wie sind eure Erfahrungen mit Routern von #Asus bzw. #TPLink aus den letzten Jahren? Insbesondere hinsichtlich Update-Verlässlichkeit aber auch sonst. Oder lieber wo ganz anders umsehen? Worauf ist 2025 beim Kauf zu achten?
Ich schaue inzwischen vor jedem Routerkauf zuerst nach, ob da OpenWRT drauf läuft. Und meistens erstmal die Kleinanzeigen in der Umgebung durch. Ich würde auf genügend RAM achten (128MB+).
Wobei OpenWRT schon gelegentlich etwas fummelig ist. Also ich nutze es auch und es ist sehr mächtig. Aber man muss auch gewillt sein im Wiki nachzuschauen wenn's Probleme mit dem Gast-Wifi oder IPv6 gibt. Bei Fritzbox klickt man da ja eher herum und wahrscheinlich sind die Standardeinstellungen schon ganz hilfreich. Oder es geht hat nicht. Bei OpenWRT geht fast alles, und inzwischen gibt es auch für das meiste eine gute Nutzeroberfläche, aber manchmal ist es auch nicht ganz so einfach.
Wenn du es noch ein bisschen aushälst wirst du einen sehr fähigen OpenWRT Router kaufen können. Die aktuell unterstützte Hardware wird immer schnell weg gekauft bzw. du wärst besser beraten einfach ein Gerät von GL.iNet zu kaufen wie bspw. den Flint 3. Die benutzen glaube ich sogar einen eigenen Fork von OpenWRT.
Brauchst du nen DSL oder Glasfaser Router?
Wie tief willst du einsteigen? Kaufen, anstecken, nie wieder dran denken, oder Kernel selber dafür kompilieren?
OpenWrt support. Damit kannst du deine Hardware ohne Unterstützung des Herstellers mit offene Software betreiben.
Ich persönlich bin großer mikrotik Fan, aber kann es leider nicht wirklich begründen.
@7EP6vuI
Ich möchte kein Modem mit drin haben. Einen reinen Router.
Was zuverlässig laufen muss, ist Port-Forwarding zwecks Streaming mit Apollo/Moonlight, Home Assistant, ownCloud. Bei höherer Last eines einzelnen Endgeräts sollte der Rest im LAN nicht darunter leiden - keine Ahnung, ob das 2025 noch ein Thema ist, aber 2005 war es in den WGs mitunter schlimm.
OpenWrt klingt jedenfalls nach einem guten Stichwort.
Mein Turris MOX läuft komplett zuverlässig, einfach einzurichten. TurrisOS basiert auf OpenWRT, hat aber Pakete, snapshots und ein besseres interface.
Wichtig, keinen Omnia kaufen, die sind 32bit und damit Legacy-Zeug!
Auf jeden Fall OpenWRT verwenden und bei der Hardware auf genügend RAM und Flash(Wichtig!) achten. D.H. >=128MB RAM und >=128MB Flash.
Für meine neue Glasfaser Anbindung habe ich folgendes Set gekauft und verwende einen als Router und den anderen als AP (access point): https://www.amazon.de/Backhaul-Ethernet-Internet-Wireguard-CloudFlare/dp/B0CJX8Q7WS Die haben jeweils 128MB Flash und 256MB RAM und können mit anderen OpenWRT Geräten im Mesh verwendet werden. Ich habe sofort OpenWRT aufgespielt und mich nicht mit der Cudy Oberfläche befasst. Hat allerdings nur 2 Ports (ein WAN ein LAN) und auch kein 6GHz WLAN Netz. Für mich reicht das aber ggf. nicht für dich. Preis Leistung war gut (ich habe 80 EUR für das Set von 2 bezahlt).
Ich verwende allerdings von den Mesh Fähigkeiten nur die 802.11r Fast Transition, also unmerkbare Umschaltung von einem AP zum anderen (mit gleicher SSID). Funktioniert super.
Ich bin großer Fan von den Routern von Mikrotik
Bei mir liegt hier irgendwo ein, vor ~10 Jahren gekaufter, Router von denen rum, der immernoch Updates erhält. Aber irgendwann war die veraltete Hardware dann der Grund für Ersatz. Der (ein hAP ax³) läuft auch super stabil ohne Auffälligkeiten hinter 'nem externen DSL-Modem.
Die Software (RouterOS) kann eine*n allerdings völlig erschlagen. Dafür ist sie unglaublich mächtig und gut strukturiert. Und schlimmstenfalls dürfte - wenn mich nicht alles täuscht - OpenWRT auf allen Mikrotik-Geräten unterstützt sein.
Ich habe seit längerem einen TP Link Archer und bin damit sehr zufrieden. Preis-Leistungs-technisch war der mit ~50€ zum Kaufzeitpunkt kaum zu schlagen und ist von den Funktionen absolut gleichauf mit den 200€ FritzBoxen, die bei mir alle 2-3 Jahre den Geist aufgeben.
TP-Link ist bekannt dafür, extrem unsicher zu sein
Das hängt IMO sehr von den einzelnen Geräten ab. Auch bei FritzBoxen gab es schon einige schwerwiegende Sicherheitslücken, die aktiv ausgenutzt wurden. Updates könnte es dennoch öfter geben, das ist eine der größeren Schwächen. Wer will kann sich sich ja immer noch OpenWRT drauf flashen.
Das problem war aber bei TP Link das die schon bei relativ neuen Modellen (2 Jahre?) bei kritischen Sicherheitslücken gesagt haben dass sie keine Updates mehr rausbringen und die Leute einen neuen Router kaufe sollen.
Also meiner ist jetzt bestimmt schon über 3 Jahre alt und wird immer noch geupdated. Und vom Preis einer FritzBox kann ich halt auch vier TP-Link Router kaufen.
Tp link und dlink hat aber gefühlt auch immer die meisten und schlimmsten Sicherheitslücken.
Du brauchst halt ein Modem, die sind oft proprietär und funktionieren nicht wirklich universell.
Fritzboxen sind in Deutschland da am Zuverlässigsten. Vereinen beides, was Strom spart.
Ich verwende eine gebrauchte Fritzbox füt DSL, aber einen Turris MOX als eigentlichen Router über Gigabit-Ethernetkabel. Der macht dann WLAN, Gast-wlan, DNSSEC, Syncthing und vieles mehr.