Tödlicher Titanic-Tauchgang: Vernichtender Untersuchungsbericht
Ich sehe den Fall als erweiterten Suizid eines Egomanen: „Sicherheitsbedenken? Und wenn schon. Was stört es mich, wenn ich die Passagiere meines Gefährts gleich mit in den Tod reiße.“
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Joa, da hat man so ziemlich alles getan, um nicht sicher zu sein. Wenn dann am Ende nicht zahlreiche Risiken und Kosten für andere Menschen entstehen würde, würde ich die Superreichen ja glatt weiter solches Spielzeug auf eigenes Risiko bauen lassen.
Man könnte auch einfach anfangen, für die Rettung verunglückter Menschen in experimentellen U-Booten für Superreiche genauso viel auszugeben wie bei verunglückten Flüchtlingen im Mittelmeer. Schon gibt's kaum noch Risiken und Kosten für andere Menschen!
Touché
Ich glaube, dieser Mann wollte sich selbst als Pionier und genialen Erfinder sehen - als jemanden, der den technischen Fortschritt furchtlos vorantreibt. Aber am Ende war er einfach nur geldgierig. So viel an dem ganzen Unterfangen war darauf ausgelegt, so schnell wie möglich so viel Geld wie möglich zu machen, dass ich ihm seine Reden über Innovation und Forscherdrang einfach nicht abkaufen kann.
Ich finde die Erfinder:innen der Geschichte, die so sehr an ihre Ideen geglaubt haben, dass sie den Fortschritt ihrer jeweiligen Disziplinen auf Kosten des eigenen Leib und Lebens vorangetrieben haben, immer faszinierend. Oder die Testpiloten, die in wahnsinnige neue Flugzeuge eingestiegen und bis an und über die Grenzen aller Vernunft, allem, was damals möglich schien, gegangen sind. Das ist irgendwas zwischen menschlicher Größe und komplettem Wahnsinn. Aber die haben eben keine Tickets dafür verkauft ...
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