Klimakrise: „Hätten sich Ökonomen nicht eingemischt, wären wir zwanzig Jahre weiter“
"Regierungen haben den Klimawandel jahrzehntelang unterschätzt – weil sie sich vor allem von Wirtschaftswissenschaftlern beraten lassen"
https://krautreporter.de/4041-klimakrise-hatten-sich-okonomen-nicht-eingemischt-waren-wir-zwanzig-jahre-weiterOpen linkView original on discuss.tchncs.de
Hahaha. Oh.
(Ein Hinweis, dass der Artikel von 2021 stammt in der Beschreibung wäre ganz gut.)
Tja - in Deutschland darf man sich bspw. beim ifo-Institut bedanken. Auf deren Chefinkompetenten namens Sinn hört man ja bis heute, lädt ihn regelmäßig zu "Expertenrunden" ein, obwohl er 20 Jahre lang bei JEDER Vorhersage Stuss erzählt hat und der Rest der Ausdünstungen seines "Instituts" ebenfalls maximal in den Bereich der Astrologie einzuordnen wären.
nichtmal im Meer kann man ihn versenken - Scheiße schwimmt
Naja. Das klingt ein bisschen nach einer Umkehr von Ursache und Wirkung - CDU, FDP u.Ä. lassen sich halt von denen beraten/bezahlen, die ihnen sagen, dass sie nichts/wenig machen müssen. Man kann schon froh sein, wenn die meisten relevanten Parteien rechts der Mitte überhaupt eingestehen, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Wenn sich kein Mainstream-Ökonom gefunden hätte, der diese Ansichten (also dass man kaum was machen muss) vertritt, hätten diese Parteien höchstwahrscheinlich auch die Ökonomen ignoriert.
Tja, das wurde ein wenig überschätzt.
Stattdessen unterschätzt man lieber weiter dies hier.
Was für eine Krise? Es ist eine Katastrophe. Man sollte den Notstand ausrufen.
Wenn man Ideologen glaubt die den freien Markt anbeten, statt Wissenschaft zu betreiben, wundert das nicht undbedingt.
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/oekonomie-ist-eigentlich-keine-wissenschaft-11418489.html Artikel von 2010, aktuell wie eh und je
Also, dieser Artikel, spricht in der Überschrift allgemein von Ökonomen, auch wenn im Interview nur die Neoklassiker genannt werden.
Und als Antwort darauf postest du einen Artikel, der infrage stellt ob Ökonomie allgemein eine Wissenschaft ist, obwohl es im Text wieder um die Neoklassiker geht.
Es scheint mir, das Problem fängt damit an, dass Leute glauben , das gesamte Feld der Volkswirtschaftslehre bestehe allein aus der neoklassischen Lehre.
https://de.wikipedia.org/wiki/Neoklassische_Theorie#Universit%C3%A4re_Lehre
Ich sehe nicht, dass sich viel geändert hätte, aber falls doch haben die anderen Strömungen bisher für mich nicht sichtbar Fuß gefasst und die Parteien fragen nunmal vor allem Ökonomen aus der neoklassischen Lehre an, weshalb die halt auch keine Antworten auf z.B. die Klimakrise haben, die auch nur einen kleinen Sinn machen würden.
Und so lange das so bleibt ist VWL = neoklassische Theorie und damit Ideologie und keine Wisenschaft für mich.
Falls es da inzwischen auch oben und in den Universitäten in der jetzigen Lehre dort Veränderungen gäbe wäre das wünschenswert, irgendwie sind aber alle Bestrebungen die ich gesehen habe versickert und im Bereich der Ausbildung und Weiterbildung und in den Schulen wird immer noch nur der alte Kram gelehrt, sehe ich gerade bei einem Abiturienten in einem Wirtschaftsgymnasium und einer Umschülerin Kaufmann/-frau für Büromanagement (IHK). Manche der Lehrunterlagen erwecken in einem das kalte Grausen.
Und diese über 1000 Leute, die keine Anhänger der neoklassik sind, sind die alle auch keine Wissenschaftler oder sind die keine Ökonomen?
Sie sind jedenfalls nicht einfussreich, sonst hätte sich etwas geändert.
Homöopathie ist auch einflussreich und wird von Politik und Krankenkassen unterstützt.
Ist Medizin deshalb keine Wissenschaft?
Homöopathie ist aber nicht die am häufigsten angewendete Medizin, statt dessen haben wir die sogenannte "Schulmedizin", weil DAS in den Ausbildungen zum Arzt gelehrt wird. In den Unis und Schulen und in den Aus- und Umschulungen wird aber nahezu ausschliesslich neoklassische Theorie gelehrt und um nochmal auf das Thema des Threads zurück zu kommen, das wird auch von Politikern immer noch herangezogen und deshalb schaffen wir es nicht endlich effektiv den Klimawandel zu bekämpfen.
Nochmal für dich: Zeig mir wo an den Universitäten die neoklassische Theorie von etwas mehr wissenschaftlichem abgelöst wurde und ich werde das feiern. Ich konnte nicht wirklich etwas finden das mehr als Nische gewesen wäre und so lange das so ist, ist das Fach als Ganzes leider unwissenschaftlich für mich und unglaubwürdig wenn es die Ideologen nicht in ihre Schranken verweisen kann. In der Medizin sind die Schulmediziner die führende Kraft und die Basis, in der Volkwirtschaft sind es die "neoklassischen Homöopathen".
Ich widerhole mich aber nur noch und ende das hier.
Man kann doch den Stand einer Wissenschaft nicht danach bewerten, was Erstsemestern als vereinfachte Grundlagen beigebracht wird.
Im Physikunterricht wird auch zunächst Reibung vernachlässigt.
Davon abzuleiten, dass die Neoklassik deshalb heute noch der aktuelle Stand der Forschung ist, is hanebüchen.
Eine der Grundannahmen der Neoklassik ist zB der Homo Economicus. Der wird im ersten Semester erwähnt und sofort darauf hingewiesen, dass er in der Realität natürlich nicht existiert.
Schon Keynes hat die Neoklassik kritisiert und wenn der nicht mainstream genug ist weiß ich auch nicht worüber wir hier diskutieren.
Ähnliches Thema und aktuell
https://feddit.de/post/5313466
Hi there! Looks like you linked to a Lemmy community using a URL instead of its name, which doesn't work well for people on different instances. Try fixing it like this: ![email protected]
Paywall
Sehe da keine, habe aber auch viele Scripte blockiert. https://1ft.io/proxy?q=https%3A%2F%2Fkrautreporter.de%2F4041-klimakrise-hatten-sich-okonomen-nicht-eingemischt-waren-wir-zwanzig-jahre-weiter
https://archive.ph/ARoi6
The fuck did they bring up Marx for? Is that like some weird hint that he's not a socialist or some shit?