VW-Betriebsratschefin Cavallo nennt Auftritt von Audi-Chef bei Trump beschämend
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10 replies
Kannste Dir echt nicht ausdenken. So ein erbärmlicher Arschkriecher.
Nehmen wir an, du bist Chef eines Unternehmens, das auf den Markt nicht verzichten kann. Wenn die Trump-Regierung dir sagt "Hüpf, du Sau!", dann kann an der Stelle deine einzige sinnvolle Frage sein "Wie hoch und wie lange?".
Ne, das sehe ich anders. Das ist die Einstellung, die uns in die Kacke geritten hat. Profit über alles, die Linie immer nach oben. Das ist auf Dauer unmöglich, aber dank der Gier nach mehr haben wir das zu lange ignoriert.
Natürlich ist das unmöglich, aber ich wette, in seinem Anstellungsvertrag steht nicht "Führen Sie das Unternehmen so, dass es ethisch und mit Blick auf zukünftige Generationen vertretbar ist."
Ich meine, du brauchst mich da nicht abholen, aber deine und meine Ideale haben null Prozent Schnittmenge mit der Motivation in der Führungsetage börsennotierter (oder investorengeführter) Unternehmen.
Da diese Aktion aber gegen die Konzerninterne Compliance Richtlinie verstößt ist sicher davon auszugehen, dass der kurzfristig seines Postens enthoben wird.
Und weil keiner der Beteiligten DUMM ist, war das vermutlich komplett eingepreist. Der Mann kriegt für den öffentlichen Fall schon ein anständiges Kissen hingeschoben.
Nein. Warum auch? Die Amis wollen doch Audi kaufen, dann sollen sie eben auch. Aber den Dackel für Trump spielen?
Eigentlich ja, in der Vergangenheit galt "Jau, das geht auch vorbei." - wir erleben aber hier eine Regierung, die mit absoluter Willkür auf kleinste, narzisstische Kränkungen reagiert. Denen ist scheißegal, ob ein paar ihrer Bürger gerne Audi fahren würde, wenn der Cheetomann beleidigt ist, dann schmeißt er Audi nicht nur Stöcke zwischen die Beine sondern einen halben Langholzlaster in den Weg. Das kassieren dann Gerichte hier oder da, whatever, aber der Schaden ist dann da und dann steht die Frage im Raum: Wie wäre das vermeidbar gewesen? Und die Antwort ist genau, was der Mann hier tut.
Ist schon klar, aber solange die Wirtschaft eben so reagiert, wird der Orangeman eben immer seinen Willen bekommen. Der hält uns quasi ein Geldbündel vor die Nase und wir hecheln brav hinterher... Und solange wir eben solche Entscheidungen treffen, wird das auch immer so bleiben. Da können wir lange von Unabhängigkeit reden, ist dann halt alles leeres Gewäsch.
Yep. Wir könnten sicher einen europäischen Binnenmarkt für viele Güter und Dienstleistungen haben, aber nicht, solange jeder der einen Schritt in die Richtung tut beim ersten leichten Knick in der Gewinnkurve abgewatscht wird.