Auto: Verbrenner verursachen weltweit Umwelt- und Gesundheitskosten in Billionenhöhe
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15 replies
Vielleicht kommt ja etwas gutes aus der Vermögensungleichheit: Menschen können sich keinen Auto oder Führerschein leisten und müssen ÖPNV benutzen. Dann wird sich vielleicht ihr Wahlverhalten ändern.
Träumen ist gesund, oder?
Solange Autos Statussymbole sind, keine Chance in Deutschland.
Wird man das auto ganz ersetzen?
Vermutlich nicht.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass durch solche Angebote ein paar mehr Leute auf ein eigenes Auto verzichten können.
Habe selbst früher in einer Stadt gelebt und dort das Auto nie vermisst. Jetzt im Speckgürtel gibt es keine sinnvolle Alternative, weil die Öffentlichen 1 h mehr Zeit brauchen für den Weg zu Arbeit. Aber es gibt sicher Szenarien, wo man nur unregelmäßig ein auto braucht und sowas funktionieren kann.
@HumbleExaggeration @ZonenRanslite
Ich kombiniere seid vielen Jahren #Fahrrad und #ÖPNV. Das ist effizienter als nur mit dem ÖPNV bei mir 90 Minuten vs 50 Minuten von Tür zu Tür. Kann das nur empfehlen mal zu testen. Für Bequemlichkeit bieten sich 2 Fahrräder an
#mdrza light #Pendeln
@ZonenRanslite
@HumbleExaggeration Was hindert dich auf dem Weg zur Arbeit ein E-/Bike zu nutzen?
#mdrzA
Die 50 km Wegstrecke, die ich in eine Richtung zurücklegen muss.
@HumbleExaggeration @ZonenRanslite
Die DB bietet z.B. Bike/Carsharing an. Ich hab das allerdings erst jetzt durch die Suche im Netz herausgefunden. Das Angebot der DB heißt Flinkster.
https://www.flinkster.de/de/bahn-carsharing
Abgesehen von der misserablen Zuverlässigkeit der DB und ihren mangelhaften Entschädigungen hat deren Carsharing noch die Nachteile, dass per App gebucht werden kann und das Auto wieder an seinen Ausgangspunkt gebracht werden muss. Was habt ihr damit für Erfahrungen gemacht?
https://www.flinkster.de/de/bahn-carsharing
@axebos @HumbleExaggeration @ZonenRanslite
Flinkster, Book and Drive und City-Flitzer sind von der DB. City Flitzer kannst du an einer Station buchen und an einer anderen abgeben. Selbe Station zurück ist billiger.
Flinkster und B'N'D sind typische Car Sharing Modelle. (B'N'D gibt es wohl nur im Großraum Rhein-Main.) Flinkster ist, glaube ich, bundesweit.
Was ich damit sagen will, es gibt schon auch Anbieter die nicht nur Stationsmodelle haben, sind aber meist teurer und wenig vertreten.
@axebos @HumbleExaggeration @ZonenRanslite
Ich bin mit B'N'D relativ zufrieden. Man muss die Autos nur vor der Übernahme penibel kontrollieren, da Schäden natürlich von anderen gemeldet werden. Ich mache immer ganze Fotoserien. Bisher war aber immer alles gut und es sind nie abgerockte Autos. In Mainz gibt es auch mittlerweile sehr viele E-Autos. Wir mieten 3-4 mal im Jahr eines, wenn der Zug oder Fahrrad gar nicht geht.
@axebos @HumbleExaggeration @ZonenRanslite
Ich bin seit 15 Jahren im stationsvasierten #Carsharing. Das ist für die Umwelt und etwas verkehrsvermeidung besser als freefloating. Nutze es für den familieneinkauf und manche Ausflüge. Die Stationen müssen aber wohnortnah sein (max 1 km entfernt). Für pendeln ist Carsharing ungeeignet
@HumbleExaggeration @ZonenRanslite
Was mich in dem Zusammenhang auch interessiert, gibt es ein organisiertes Carsharing mit Privatautos. Wurde das schon getestet und wie sieht das rechtlich und versicherungsmäßig aus?
#carsharing #verkehrswende
@axebos So ist damals TeilAuto entstanden, die dann später die Telemetrie vom DB CarSharing mitbenutzten und mittlerweile sind wir eine Genossenschaft. Ich bin seit fast 20 Jahren dabei und habe jede Menge Geld und Nerven gespart.
https://teilauto.net/unternehmen
@HumbleExaggeration @ZonenRanslite
Gab schon mehrfach Initiativen, sowas zu fördern, damit nicht jeder alleine in seinem auto sitzt und sich gegenseitig im Weg steht. Denke sowas kann bei geregelten Arbeitszeit ganz gut funktionieren. Wenn man aber morgens nicht planen kann, wann man abends zurück fährt, ist das schwieriger.
Ist aber schon verständlich, immerhin ist der Kaufpreis eines Mittelklassewagen seit 1995 schneller gestiegen als das durchschnittliche Einkommen. Logisch, das die Leute bei so einer großen Ausgabe entsprechend Wert drauf legen.
Ganz einfach: Pkw-Fahrer die Schäden bezahlen lassen... ah nein dann können sich ja nur noch Reiche ein Auto leisten... lassen wirs so wie es ist... /s