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arbeitsleben·ArbeitslebenbyKasimirDD

Jugendarbeitslosigkeit steigt wegen KI: Auf dem Arbeitsmarkt wird es ungemütlich

Die Aussichten, nach Schule oder Uni einen sicheren Job zu finden, verschlechtern sich. Das liegt auch an Künstlicher Intelligenz. Ein deutscher Forscher warnt vor einem noch viel größeren Problem.

Jugendarbeitslosigkeit steigt wegen KI: Auf dem Arbeitsmarkt wird es ungemütlichhttps://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/jugendarbeitslosigkeit-steigt-wegen-ki-auf-dem-arbeitsmarkt-wird-es-ungemuetlich-201118731.htmlOpen linkView original on feddit.org
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Wenn es tatsächlich an KI läge und die Arbeitsplätze verloren gingen, weil mit weniger Arbeitsplätzen gleich produziert werden kann, dann wäre das ganze ein durch Umverteilung sehr gut lösbares Problem.

Das Problem scheint aber eher zu sein, dass weniger produziert wird und da liegt der wahre Knackpunkt, denn anhaltende Rezessionen sind in unserem Wirtschaftssystem nicht vorgesehen und haben keine einfachen Lösungen. Aber fast schon ironischer Weise ist auch hier Umverteilung ein sehr guter erster Lösungsansatz, um damit die Einkommensschwachen zu stärken und so die Binnennachfrage zu steigern.

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Laut Artikel das größere Problem, schon vor KI LLM:
„Wir sehen keine Berufseinsteigerkrise, sondern eine Erneuerungskrise“, sagte Weber. Der Hauptgrund: In der Industrie gibt es Monat für Monat 15.000 Arbeitsplätze weniger. „Es entstehen derzeit kaum neue Arbeitsplätze“

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Der Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit habe schon vor dem Siegeszug von ChatGPT und Co. begonnen, die Verschlechterung der Jobchancen betreffe zudem alle Altersgruppen. Wer heute keine Arbeit habe – egal, ob er gerade mit der Universität fertig oder arbeitslos sei –, habe extrem schlechte Chancen auf eine Anstellung. „Wir sehen keine Berufseinsteigerkrise, sondern eine Erneuerungskrise“, sagte Weber.

Der Hauptgrund: In der Industrie gibt es Monat für Monat 15.000 Arbeitsplätze weniger. „Es entstehen derzeit kaum neue Arbeitsplätze“, sagte Weber. Eine Situation wie heute habe er noch nie erlebt. Während der Finanzkrise 2009 und der Pandemie seien zeitweise zwar noch mehr Stellen gestrichen worden. „Das waren aber Akutkrisen, die wir mit Kurzarbeitergeld durchstehen konnten“, sagte der Forscher. Das funktioniere nun nicht mehr, weil die Krise strukturell sei.

Ja, das sehe ich auch so. ChatGPT ist nicht (und bei weitem nicht!) der einzige Grund, warum ich für die kommenden Jahrzehnte (und auch für die Zeit danach) langfristig weniger Jobs prognostiziere. Der technologische Fortschritt ist es nämlich, der praktisch alle jobs heutzutage erzeugt, und wenn dieser nicht mehr durchgeführt werden kann, weil die technologie irgendwann ein plateau erreicht haben wird, dann wird es praktisch keine neuen jobs mehr geben, während alte weg-automatisiert werden. damit werden die jobs langfristig immer weniger werden.

das ist aber auch etwas gutes, weil es eben nicht nur bedeutet, dass wir nicht mehr so viel arbeiten können, sondern eben auch, dass wir nicht mehr so viel arbeiten müssen! denn verlangt werden kann von einem nur, was möglich ist ...

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