Demo gegen die Wehrpflicht in Stadt
Überall in Hausen,sowie in den umliegenden Dörfern hängen Plakate,welche auf die baldige Demo hinweisen. Auf dem Poster prangt in weiß auf blauem Grund die Symbolfigur "Von Schwertern zu Pflugscharen"
Demo gegen die Wehrpflicht am 27.06.2026! Wir demonstrieren ebenfalls gegen Militarismus,gegen den Kapitalismus und gegen die Ausbeutung der Arbeiterklasse. Nie wieder Wehrpflicht! Wir möchten verhindern,dass die Jungend für die Interessen von Politikern und den Reichen sterben muss. Niemand sollte zum Dienst an der Waffe,zum erschießen anderer Menschen gezwungen werden. Deutsche Waffenexporte stoppen! Deutsche Waffen werden überall auf der Welt in Konflikten verwendet,wo sie nur zu weiterem Leid führen. Der deutsche Staat investiert Milliarden in Rüstung,während seine Bürger auf der Strecke bleiben. Marode Schulen,steigende Inflation und höhere Arbeitslosigkeit sind die Folgen,während die Regierung sich beim Wettrüsten verschuldet. Wir sagen nein zum Millitarismus,nein zur Bundeswehr und nein zur Wehrpflicht. Gemeinsam für eine friedliche Welt.
Der Protest startet um 10 Uhr auf dem "alten Hühnermarkt" in Stadt,von wo aus wir weiter richtung Altstadt gehen und am Ende wieder an unserem Startziel ankommen. Anschließend hören wir einige Reden verschiedener Akteure,darunter von der linken Gemeinschaft Stadt,den jungen Sozialisten,sowie der Antifa Stadt und unserem Gastredner Dr. Prof. Albert Meinhardt von der Uni Köln.
Oranisator der Veranstaltung ist die Antifa Jugend Stadt.
Kalle entdeckt das Plakat morgens am Laternenpfahl gegenüber vom Recyclinghof. Er schaut kurz darauf und geht dann ins Büro und an den Labeldrucker. 5 Minuten und 17 Sekunden später klebt er einen Aufkleber über das Plakat
Hömma n bissken Dienst anne Gesellschaft hat noch nich geschadet....sollense doch Zivi machen wennse nich zum Barras wollen. Murmelt er sich in seinen morgendlichen Drei-Tage-Bart
Kalle wird nicht gefallen,was auf der Demo am Ende so alles Thema wird. Und das sie seinen Vorherigen Beruf gar nicht toll finden.
Martin sieht das Plakat an der Bushaltestelle kleben,welches er während seiner Raucherpause penibel unter die Lupe nimmt. Er rollt einmal mit den Augen und seufzt.
Was für ein Blödsinn. Früher würde da nicht diskutiert,da haben die Leute einfach ihren Wehrdienst geleistet ohne immer zu meckern. Mann mann mann mann,das ist doch nicht zu glauben.
Martin raucht seine Kippe zuende,bevor er wieder in den Bus steigt. Er weiß jetzt schon,dass viele Freunde und Bekannte wahrscheinlich auf die Gegendemo in Dübelfingen gehen werden. Der Gedanke stresst ihn irgendwie. Mit Politik hat er nicht viel am Hut und er findet schon,dass die das oft zu ernst nehmen,aber er will sich auch nicht die ganze Zeit wieder Vorwürfe seiner Verwandeten anhören müssen.
Babypflicht statt Wehrpflicht!
Jawohl!