Spyke

Aber sicher werden mit dem Entfall der Sonderrechte auch die Sonderpflichten entfallen (ggf. Residenzpflicht, Streikverbot, Einschränkungen bei politischer Betätigung, Verhaltensauflagen in der Öffentlichkeit, einige Gehorsamspflichten [z.B. bei Abordnung an andere Diensstelle, Einschränkung von Nebentätigkeiten). Oder? ODER?!

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feddit.org

Als Beamter würde ich mir wünschen gesetzlich versichert zu sein. Das ist für mich aber finanziell so schlecht, dass ich das nicht mache.

Wird aber dazu führen, dass die Gehälter teilweise erheblich angepasst werden müssen.

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tofureply
lemmy.nocturnal.garden

Ein Teil des Problems würde gelöst werden, wenn die Beihilfe einen Teil der Beiträge in die GKV übernehmen würde, oder?

Meine Frau ist verbeamtet, unser Kind dadurch auch in der PKV, das ist so eine Dokumentenschlacht. Alles immer 2x einreichen..

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In MV bekommst du pauschal die Hälfte der KV bezahlt, also wie bei normalen Arbeitnehmern. Als Referendare bedeutet das dann aber (bei 1800 brutto) du zahltst für PKV 100-120€ (bei 50% Beihilfe) und für GKV 300 eher 350 Euro. Da überlege ich mehrmals ob ich so solidarisch sein mir leisten kann.

Man kann natürlich auch die PKV Beihilfe für Beamte streichen (geht mein Versicherungsmakler übrigens auch von aus) aber dann müssen eben die Gehälter angepasst werden. Wenn du die besten Juristen als Staatsanwälte und Richter haben willst, dann kannst du nicht "nur" 5500 brutto zahlen wenn du nicht noch die Beamtenvorzüge bietest. Dem selben Juristen werden als Rechtsanwalt auch gerne sechsstellige Einstiegsgehälter gezahlt.

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Abschaffen wird man die PKV wahrscheinlich nicht können, aber zumindest kann man die GKV verpflichtend machen. Aber wenn Beamte nicht mehr in der PKV wären, würden viele der Versicherungen wahrscheinlich eh aufhören.

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Paritätischer fordert Ende von Beamten-Sonderrechten | Spyke