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Würzburg: Aktivisten bekleben Müller-Produkte wegen Weidel-Kontakten mit Aufklebern - Protest auch in Augsburg

In einem Supermarkt in Würzburg wurden Molkereiprodukte mit Anti-AfD-Aufklebern versehen. Der Marktleiter spricht von „infantilem Gehabe". Auch in Augsburg gibt es Proteste.

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https://www.tz.de/bayern/mit-aufklebern-aktivisten-bekleben-mueller-produkte-wegen-weidel-kontakten-94088592.htmlOpen linkView original on feddit.org
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18 replies

Zacryonreply
feddit.org

Das Kleben von Stickern im Supermarkt ist erlaubt, solange die Produkte nicht beschädigt werden. Bitte lies Dir auch den Beileger im Sticker-Paket durch – hier haben wir alle wesentlichen Informationen und Hinweise zur Aktion noch einmal zusammengefasst.

Oh wirklich? Hat zufällig jemand Besitz über diese beiliegenden Infos und möchte sie hier preisgeben?

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Pechentereply
feddit.org

Bin sehr überrascht dass das Aufkleben der Sticker laut der Seite sogar legal ist. Bin eigentlich davon ausgegangen, dass das eine Grauzone oder sowas sei.

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CyberEggreply
discuss.tchncs.de

Das Aufbringen von rückstandslos entfernbaren Aufklebern stellt tatsächlich keine Verwirklichung des §303 (Sachbeschädigung) dar, weil es den Gegenstand, auf den der Aufkleber aufgebracht wird, weder beschädigt, noch zerstört noch nicht nur vorübergehend im Erscheinungsbild verändert.
Aber wie gesagt, das gilt nur für Sticker, die sich leicht und rückstandslos wieder entfernen lassen.

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Könnte noch sein, dass dem Händler hieraus ein Kennzeichnungsmangel entsteht, je nachdem wie der Sticker angebracht wird. Für den kann er eine OWI kassieren, die er wiederum dem Klebenden gegenüber geltend machen kann.

Heikler wirds, wenn Allergiker beklebte Produkte konsumieren, weil sie die Inhaltsstoffe nicht lesen können und hierdurch zu Schaden kommen. Das könnte dann strafrechtlich relevant werden. Natürlich relativ unwahrscheinlich und man muss den Sticker schon dumm anbringen.

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Zacryonreply
feddit.org

Ich hätte argumentiert, dass das Entfernen der Sticker Arbeitskraft und -zeit kostet, wofür man wiederum Schadensersatz beanspruchen könnte. Aber ich bin weder rechts noch links am Wald, daher keine Ahnung.

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Das wären dann aber gegebenfalls zivilrechtliche Ansprüche, und die haben mit der Legalität nicht viel zu tun (auch wenn eine strafrechtliche Verurteilung unter Umständen helfen kann, zivilrechtliche Ansprüche gegen die verurteilte Person durchzusetzen).

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Das gilt allgemein für alle „Verschmutzungen”, die sich leicht wieder entfernen lassen.

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lemmy.world

Willkommen in der Zeitlinie: "Nazis bekämpfen = infantiles Gehabe"

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"Aufmerksamkeit schaffen für Produkte die Nazis fördern ist schlecht". Würfe ich auch als Nazi denken.

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In meiner Heimatstadt (überwiegend links orientiert) liegen die Müller-Milch-Produkte wie Blei in den Regalen, was mich bei jedem Einkauf sehr erfreut, da es zeigt, dass die Leute verstanden haben, dass mit jeder verkauften Müller-Milch die AfD unterstützt wird.
Zum Teil sind die dann im Angebot und starkt reduziert (teilweise zum halben Preis), damit die überhaupt wegkommen.

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Hatte das nicht die Neue Generation auch ein paar Monate lang gemacht?

Auf jeden Fall gute Aktion.

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Nicht erwischen lassen. Habe letztens einen Bericht gesehen, das sie für die Edeka unverkäuflich sind, die können dann auf Schadensersatz pochen. Ob sie damit durchkommen ist mir nicht bekannt..

Es sind halt Lebensmittel... Unter den Stickern kann sich ja Sonst was befinden... Rasierklingen wie bei den Faschisten Stickern... Einstichstellen von Injektionen....

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Ich sehe vor allem Medienrummel darum dass Müller Produkte nazi Produkte sind. Und dass die Erkenntnis verbreiteter ist, ist auf jeden Fall zu begrüßen

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