Spyke

ich😞iel

Zur Sicherheit eine kurze ErklĂ€rung: "bessa ois de deitschn" ("Besser als die Deutschen.") wird in österreichischen Memgemeinschaften gerne verwendet, wenn Österreich bei irgendetwas "besser" abschneidet als Deutschland.

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Antimuslimischer Rassismus beschreibt die (systematische wie alltĂ€glichen) Diskriminierung von Menschen, denen aufgrund Ă€ußerer Merkmale die Angehörigkeit zum Islam zugeschrieben wird, erfahren. Das kann dann eben auch bedeuten, dass auch Christ*innen, JĂŒd*innen oder Atheist*innen mit stereotyp nahöstlichem Äußeren antimuslimisch diskriminiert werden. Da diese Diskriminierung nicht aufgrund der Religion sondern des Erscheinungsbildes einer Ethnie stattfindet aber die Ethnie mit der Religion zusammengefĂŒhrt wird, spricht man von antimuslimischem Rassismus.

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Es gibt ohnehin keine Menschenrassen. Es gibt aber Diskriminierung aufgrund Ă€ußerer Merkmale und diese nennt man Rassismus.

Die meisten Muslimys in Europa sehen zumindest ein bisschen nahöstlich aus und/oder tragen Kopftuch, was seit der Zeit von Mutter Beimer hier ein bisschen aus der Mode gekommen ist.

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Bei Rassismus geht es(entgegen dem was der Name suggeriert) nicht um Kategorisierung nach Ă€ußeren Merkmalen, sondern um die Anderes-Behandlung aufgrund von Ethnie. Ethnie ist aber natĂŒrlich deutlich schwerer zu definieren, als bspw. Hautfarbe und lĂ€uft hauptsĂ€chlich ĂŒber empfundene Gruppenzugehörigkeit.

Der deutsche Wikipedia Artikel tanzt da etwas um den heißen Brei rum. Der englische hat da klarere Worte.

Einer dieser Gruppenzugehörigkeiten ist halt auch die Religion. Als negativ Beispiel nehme ich da gerne mich. Ich war lange Zeit Angehöriger der Kirche, ich habe mich aber nie als Christ gesehen und mich auch nie so beschrieben.

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Die Österreicher sind halt noch deutscher als die Deutschen

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Genauso wie Finnland, Niederlande,... ALLE sind nicht zentriert!

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Salehreply
feddit.org

Klar, hÀtte sie mal kein Kopftuch getragen. Das hat den Nazi nun mal provoziert...

Das Problem sind Leute, die andere auf Grund ihrer (vermeintlichen) Herkunft, Religion, Lebensweise angreifen, nicht die Leute, die einfach nur in Ruhe auf ihre Weise leben wollen.

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sir_pronounreply
lemmy.world

Genau, nur sollten halt alle Religionen andere in Ruhe lassen und sich an demokratische Spielregeln halten und keine eigene Gesetzgebung durchdrĂŒcken wollen, und sich nicht von Autokratien finanzieren und beeinflussen lassen - Scientology genau so wie die Katholiken und der Islam. Leider ist der Islam im Westen extrem unterdrĂŒckend und von Extremisten aus dem Ausland finanziert. Gibt genug aus den Kulturkreisen interne Kritik dazu, nur wird die leider oft gewalttĂ€tig von Islamisten unterdrĂŒckt, auch im Westen. Und die moderne Linke stellt sich in den Dienst dieser misogynen und hegemonialen Idioten, useful idiots at their best.

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Salehreply
feddit.org

Ich glaube du projizierst und verallgemeinerst da sehr viel, was auch an bewusst von Rechts geschĂŒrten Vorurteilen liegt. In Deutschland leben 5 Millionen Muslime. Im "Westen" insgesamt locker ĂŒber 30 Millionen. Wenn die VerhĂ€ltnisse die du beschreibst auch nur annĂ€hernd auf eine relevante Zahl zutreffen wĂŒrden, wĂŒrdest du keins der westlichen LĂ€nder wiedererkennen.

Ansonsten finde ich es schon schrĂ€g, wie du damit von den rassistischen TĂ€tern, die in Deutschland und Österreich offenbar besonders aktiv und zahlreich sind, auf die Opfer dieses Rassismuses verweist.

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Ich bin bei dir. Als atheismus getarnter Rassismus ist und bleibt Rassismus.

Ich wurde damals auch in der Zeit von dawkins, hitchens und harris radikalisiert, aber ich hatte gehofft alle anderen menschen sehen auch irgendwann was das fĂŒr witzfiguren sind/waren. (rip peter hitchens)

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lemmy.world

Klar, hÀtte sie mal kein Kopftuch getragen. Das hat den Nazi nun mal provoziert...

Das habe ich weder geschrieben noch gemeint.

Das Problem sind Leute, die andere auf Grund ihrer (vermeintlichen) Herkunft, Religion, Lebensweise angreifen, nicht die Leute, die einfach nur in Ruhe auf ihre Weise leben wollen.

Das ist quasi die Definition von ( im besonderen ) monotheistischen Religionen.

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feddit.org

Wenn man auf einen Beitrag zum Thema Diskriminierung allein mit dem Hinweis reagiert, dass Religion doof ist, hat man ein bisschen das Thema verfehlt. Ich stimm dir sogar zu, dass Religion doof ist. Aber noch viel doofer ist halt Rassismus.

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Na, die Abneigung gegen 'den Islam' wird doch durch westlich christliche Tradition begrĂŒndet. Deutschland sei christlich abendlĂ€ndisch. Also wird doch wieder mit Religion begrĂŒndet. Die Abneigung gegenĂŒber einer Religion durch eine Andere.

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Salehreply
feddit.org

Es gibt zahlreiche Religionen, die keinen Missionierungsanspruch haben. Die Christen sind da eher in einer Sonderrolle als reprÀsentativ zu sein.

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lol ja der Islam hat ja nur einen Beherrschungsanspruch, ist ja nix. Nur dominieren und erobern, pfft.

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lemmy.world

Die abrahamistischen Religionen machen schon fast 60% der Weltbevölkerung aus.

Und das Kastensystem der Hindus ist total super?

GenetalverstĂŒmmelung in Afrika ?

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Salehreply
feddit.org

Was hat GenitalverstĂŒmmelung in bestimmten Regionen Afrikas, die es sonst außerhalb offenbar nicht gibt und auch keinerlei Grundlage in der Torah, Bibel oder Quran haben, mit abrahamitischen Religionen zu tun? Und inwieweit ist das Kastensystem in Indien, wo Rassismus gegen Muslime ĂŒbrigens auch ein riesen Problem ist, mit Rassismus gegen Muslime in Deutschland zu tun?

FĂŒr mich wirkt das ziemlich wie Whataboutism. Rassismus ist in Deutschland und Österteich ein besonders großes Problem, verglichen mit anderen europĂ€ischen LĂ€ndern. Die Lösung dafĂŒr liegt bei einer VerhaltensĂ€nderung der TĂ€ter hier, und nicht darin das Kastensystem in Indien anzugehen. Das muss auch getan werden, wird an deutschem Rassismus aber absolut garnichts Ă€ndern.

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quetareply
  1. Es gibt GenitalverstĂŒmmelung auch außerhalb bestimmter Regionen Afrikas.
  2. Es gibt abrahamitische Bubbles, die meinen, GenitalverstĂŒmmelung sei eine heilige Pflicht. Der Hinweis auf fehlende Grundlagen in Schriften wird mit "Blasphemie! Auf den Scheiterhaufen!" beantwortet, weil es Laien bei Strafe der ewigen Verdammnis verboten wĂ€re, auch nur in der Heiligen Schrift zu lesen. Ich spreche insbesondere von einer römisch-katholischen Bubble.
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lemmy.world

Ich glaube du bist sehr in einer Schiene gefangen. Ich habe mich abfĂ€llig gegenĂŒber Religionen geĂ€ußert, nicht speziell dem Islam

Um mich selber zu zitieren:

Na, die Abneigung gegen 'den Islam' wird doch durch westlich christliche Tradition begrĂŒndet. Deutschland sei christlich abendlĂ€ndisch. Also wird doch wieder mit Religion begrĂŒndet. Die Abneigung gegenĂŒber einer Religion durch eine Andere.

Edit: abfÀllig statt anfÀllig

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Salehreply

Wenn wir in die Statistik schauen, dann sind die Raten an Rassismusbetroffenen Muslimen in Spanien, Griechenland und Italien im Vergleich sehr viel niedriger. Alle drei LĂ€nder sind deutlich christlicher, als es Deutschland ist. Schweden hat die geringste Rate, inwieweit da der christliche Glaube noch gesellschaftlich relevant ist, weiß ich nicht. Als ich mal zum Urlaub da war, habe ich jedenfalls deutlich weniger Bezug wahrgenommen, als in den drei anderen LĂ€ndern.

Ich finde daran sieht man es sehr gut. Religion hat heutzutage außer als von manchen angefĂŒhrter Vorwand einfach nichts mit Rassismus zu tun. Es gibt keine Korrelation, die eindeutig auf die Religionen deutet. Dagegen gibt es zumindest in Christentum und Islam eine sehr klare theologische Ablehnung von Diskriminierung. Das diese dann leider nicht bei allen durchgedrungen ist, ist sehr schade. Aber auch da sehen wir wieder, dass es einfach die Korrelation nicht gibt. Weder in Positive noch in Negative Richtung.

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